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Kabinett Koizumi I (1. Umbildung)
87. japanisches Kabinett (1. Umbildung)
dai-87-dai naikaku (dai-1-ji-kaizō)
Das Kabinett nach der Amtseinführungszeremonie für die Minister
Premierminister
naikaku sōri-daijin
Jun’ichirō Koizumi
Legislaturperiode 155.–165. Kokkai
(42. Shūgiin, 19. Sangiin)
Ernannt durch Kaiser Akihito
Bildung 30. September 2002
Ende 20. September 2003
Dauer 0 Jahre und 355 Tage
Vorgänger Kabinett Koizumi I
Nachfolger Kabinett Koizumi I (2. Umbildung)
Zusammensetzung
Partei(en) LDP, Kōmeitō, KP/NKP
Minister 18 (1 Rücktritt)
Staatssekretäre 3 Sonderberater des Premierministers
3 parlamentarische Vizechefs des Kabinettssekretariats
22 „Vizeminister“
26 „parlamentarische Sekretäre“
Repräsentation
Shūgiin
278/478

(16.12.2002)[1]
Sangiin
134/246

(1.11.2002)[2]
Oppositionsführer

Das zum ersten Mal umgebildete erste Kabinett Koizumi (jap. 第1次小泉第1次改造内閣, daiichiji Koizumi daiichiji kaizō naikaku) regierte Japan unter Führung von Premierminister Jun’ichirō Koizumi vom 30. September 2002 bis zu einer erneuten Kabinettsumbildung am 20. September 2003.

StaatsministerBearbeiten

1. Kabinett Koizumi nach der 1. Kabinettsumbildung – vom 30. September 2002 bis 20. September 2003
Amt Name Bild Partei Faktion
Premierminister Jun’ichirō Koizumi   LDP (Mori)
Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation Toranosuke Katayama    LDP Hashimoto
Justizministerin Mayumi Moriyama    LDP Kōmura
Außenminister(in) Yoriko Kawaguchi    LDP
Finanzminister Shiokawa Masajūrō    LDP Mori
Ministerin für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Atsuko Tōyama    —
Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales Chikara Sakaguchi    Kōmeitō
Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Tadamori Ōshima
bis 1. April 2003
  LDP Kōmura
Yoshiyuki Kamei
ab 1. April 2003
  LDP Yamasaki
Wirtschaft, Handel und Industrie
   zuständig für die Weltausstellung
Takeo Hiranuma    LDP Yamasaki
Ministerin für Land, Infrastruktur und Transport
   zuständig für die Übertragung von Hauptstadtfunktionen
Chikage Ōgi   KP/NKP
Umweltminister
   zuständig für globale Umweltfragen
Shun’ichi Suzuki    LDP Horiuchi
Chefkabinettssekretär Yasuo Fukuda    LDP Mori
Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit
Staatsminister für die Wiederbelebung der Industrie
Staatsminister für Lebensmittelsicherheit
Sadakazu Tanigaki    LDP Ozato
Leiter der Verteidigungsbehörde Shigeru Ishiba    LDP Hashimoto
Staatsminister für Angelegenheiten von Okinawa und der Nördlichen Territorien
Staatsminister für Datenschutz
Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik
   zuständig für IT-Politik
Hiroyuki Hosoda    LDP Mori
Staatsminister für den Finanzsektor
Staatsminister für Wirtschafts- und Steuerpolitik
Heizō Takenaka    LDP
Staatsminister für Deregulierung
   zuständig für Verwaltungsreform
Nobuteru Ishihara    LDP
Staatsminister für Strukturreform in Sonderbereichen
Staatsminister für Katastrophenmanagement
Yoshitada Kōnoike   LDP Kōno

Anmerkungen: Der Premierminister gehört während seiner Amtszeit offiziell keiner Faktion an. Minister, die bereits dem vorherigen Kabinett angehörten, kursiv.

RücktrittBearbeiten

  • Landwirtschaftsminister Ōshima trat wegen eines Spendenskandals zurück.[3]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. shugiin.go.jp – Mitgliederzahlen der Fraktionen (Memento vom 21. Dezember 2002 im Internet Archive)
  2. sangiin.go.jp – Mitgliederzahlen der Fraktionen (Memento vom 2. November 2002 im Internet Archive)
  3. Japan Minister Quits over Scandal. In: BBC News. 31. März 2003, abgerufen am 1. März 2008 (englisch).