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Takuma Sato in einem Auto von KV Racing Technology in Japan 2011

KV Racing Technology ist ein Team der IndyCar Series.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Gegründet wurde das Team 2003 als PK Racing von dem Geschäftsmann Kevin Kalkhoven und dem ehemaligen Formel-1-Manager Craig Pollock aus den Resten des aufgelösten PacWest Racing. Das Team trat in der Champ-Car-Serie an, dessen Gründungsvater und Inhaber Kalkhoven unter Anderen war. Für die Saison 2004 kamen der CART-Meister von 1996, Jimmy Vasser und der Geschäftsmann Dan Pettit als neue Partner hinzu, wogegen Pollock das Team verließ. Hierdurch hieß das Team nun PKV Racing. Der einzige Rennsieg in der Champ Car Geschichte des Teams blieb Cristiano da Matta in Portland 2005 vorbehalten.

Nach der Fusion der Champ Car mit den Indy Cars verließ Pettit das Team, wodurch der Name KV Racing Technology entstand. Oriol Servià folgt dem Team in die neue Serie, mit Will Power stieß ein weiterer ehemaliger Champ Car Fahrer zum Team. Für das Abschiedsrennen der Champ Cars in Long Beach fuhr auch Jimmy Vasser nochmal ein Rennen, welches Power gewinnen konnte. Am Ende der ersten Indy-Car-Saison des Teams war man das erfolgreichste der ehemaligen Champ-Car-Teams und Oriol Servià war der bestplatzierte Wechsler aus der Champ-Car-Serie.

 
Paul Tracy fuhr 2009 und 2010 einige Rennen für das Team

In den folgenden Jahren 2009 und 2010 wechselte die Fahrerbesatzung. Mario Moraes war ein Alleinstreiter über den größten Teil der Saison 2009, ein dritter Platz in Chicagoland war sein bestes Ergebnis. Takuma Sato und E. J. Viso stießen für die Saison 2010 als zusätzliche Fahrer hinzu, wobei auch Sato einen Podestplatz erreichen konnte. In beiden Jahren war auch Paul Tracy für einzelne Rennen im Team aktiv.

Zur Saison 2011 schloss KV eine Partnerschaft mit Lotus, welche sich als Motorenlieferant ab der Saison 2012 vorbereiten wollten. Zunächst nur Sponsor im Jahr 2009 baute Lotus das Engagement 2010 zu einer technischen Partnerschaft aus.[1] Sato und Viso blieben an Bord, während Tony Kanaan als prominenten Neuverpflichtung in einem dritten Auto antrat. Kanaan war es auch, der die Highlights in dieser Saison setzte, er konnte drei Podestplätze einfahren, die Gesamtwertung schloss er als Fünfter ab.

Mit der Einführung des neuen IndyCars und dem Einstieg weiterer Motorenhersteller ging es in die Saison 2012. KV wechselte hierbei zu Chevrolet als Motorenpartner, wodurch Takuma Sato das Team verlassen musste. Der Japaner ist in einer Partnerschaft mit Honda und sollte weiterhin für ein Honda-Team fahrern. KV gelang es jedoch einen anderen Ex-Formel 1 Fahrer zu verpflichten. Rubens Barrichello, ein sehr guter Freund von Kanaan, fuhr in dieser Saison für das Team. Neben den beiden Brasilianern blieb auch Viso an Bord. Doch es war erneut Kanaan, der als einziger Pilot des Teams Podestplätze einfahren konnte.

Zur Saison 2013 verließen Viso und Barrichello das Team. Viso wollte zunächst sein eigenes Team gründen, wechselte dann jedoch zu Andretti Autosport.[2] Barrichello wechselte in die Stock Car Brasil.[3] KV Racing Technology reduzierte sein Team auf zwei Fahrzeuge und verpflichtete die Simona de Silvestro, welche die letzten drei Jahre für HVM Racing gefahren war.[4] Kanaan gewann das Indianapolis 500 2013, wodurch KV Racing Technology zum ersten Mal den Sieger dieses Rennens stellte. De Silvestro erzielte in Houston mit einem zweiten Platz ihre erste Podest-Platzierung.

Champ-Car-FahrerBearbeiten

Saison Nr. Fahrer
2003 27 Frankreich  Patrick Lemarié
Vereinigte Staaten  Bryan Herta
Italien  Max Papis
Finnland  Mika Salo
2004 12 Vereinigte Staaten  Jimmy Vasser
21 Mexiko  Roberto González jr.
2005 12 Vereinigte Staaten  Jimmy Vasser
21 Brasilien  Cristiano da Matta
52 Mexiko  Jorge Goeters
2006 6 Spanien  Oriol Servià
12 Vereinigte Staaten  Jimmy Vasser
20 Vereinigtes Konigreich  Katherine Legge
2007 21 Schweiz  Neel Jani
22 Frankreich  Tristan Gommendy
Mexiko  Mario Domínguez
Spanien  Oriol Servià

Indy-Car-FahrerBearbeiten

Saison Nr. Fahrer Kommentar
2008 5 Spanien  Oriol Servià
8 Australien  Will Power
12 Vereinigte Staaten  Jimmy Vasser nur in Long Beach
2009 5 Brasilien  Mario Moraes alle Rennen außer Mid-Ohio
Kanada  Paul Tracy nur in Mid Ohio
15 nur beim Indy 500, Watkins Glen, Toronto und Edmonton.
8 Vereinigte Staaten  Townsend Bell nur beim Indy 500
2010 5 Japan  Takuma Sato
8 Venezuela  E. J. Viso
15 Kanada  Paul Tracy nur beim Indy 500, in Toronto und Edmonton
32 Brasilien  Mario Moraes
2011 5 Japan  Takuma Sato
59 Venezuela  E. J. Viso
82 Brasilien  Tony Kanaan
2012 5 Venezuela  E. J. Viso
8 Brasilien  Rubens Barrichello
11 Brasilien  Tony Kanaan
2013 11 Brasilien  Tony Kanaan
78 Schweiz  Simona de Silvestro

ErfolgeBearbeiten

  • 2013: Indianapolis-500-Sieger mit Tony Kanaan

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten