Hauptmenü öffnen

Koordinaten: 55° 44′ 49,6″ N, 52° 26′ 46,3″ O

КАМАЗ
KAMAZ
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN RU0008959580
Gründung 1969
Sitz Nabereschnyje Tschelny
Leitung Sergei A. Kogogin
Mitarbeiterzahl ca. 36.000 (2016)
Umsatz 56,6 Mrd. russische Rubel[1] (2012)
Branche Fahrzeugbau
Website www.kamaz.ru

Eingang zu den KAMAZ-Werken
Eine Produktionshalle von KAMAZ
Dieselmotorenwerk KAMAZ Diesel

Das russische Unternehmen KAMAZ (russisch ПАО КАМАЗ, deutsch offiziell KAMAZ AG,[2] jeweils abgekürzt für Камский автомобильный завод bzw. Kamski awtomobilny sawod), aufgrund ehemals genormter Typenbezeichnungen auch als KamAZ bekannt, befindet sich in der Industriestadt Nabereschnyje Tschelny, Russland. In dem Automobilwerk werden außer Lastkraftwagen auch Dieselmotoren, Omnibusse (NefAZ – НефАЗ) und Panzer produziert.

In der Nähe liegt der Kama-Staudamm, der die Kama in Gestalt des Nischnekamsker Stausees reguliert und mit Hilfe des integrierten Wasserkraftwerkes die Region mit Elektroenergie versorgt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Sowjetische ZeitBearbeiten

Mitte der 1960er-Jahre bestand in der Sowjetunion ein hoher Bedarf an mittelschweren Lkw, der aus eigener Produktion nicht gedeckt werden konnte. Aus diesem Grund wurde 1976 ein komplettes Produktionswerk in Betrieb genommen, das innerhalb von fünf Jahren errichtet wurde. 70 % der dafür benötigten Maschinen mussten importiert werden. Der mit einer Computeranalyse ermittelte optimale Produktionsstandort war Nabereschnyje Tschelny. Mittlerweile umfasst der Produktionskomplex zehn große Spezialwerke mit einer Kapazität von bis zu 65.000 Lkw, 1.000 Bussen und bis zu 75.000 Dieselmotoren pro Jahr. Damit waren die KAMAZ-Werke einer der größten Nutzfahrzeughersteller weltweit.

Bevor die Großserie begann, wurden vorher in dem Moskauer Ingenieurinstitut I. A. Lichatschow 24 Prototypen gebaut, die in dem zentralen sowjetischen Fahrzeugplanungs- und Entwicklungsinstitut NAMI projektiert sowie in den unterschiedlichsten sowjetischen Klimagebieten wie Sibirien, Ural und den heißen südlichen Unionsrepubliken auf ihre Alltagstauglichkeit und Robustheit erprobt wurden. Die Motoren wurden zentral im Jaroslawski Motorny Sawod entwickelt. Die Versuchsmuster sahen insbesondere in der Führerhausgestaltung noch anders aus als die späteren Serien-Lkw. Drei Baumuster gingen zunächst in die Produktion. Ein Pritschenwagen (Modell KamAZ-5320), eine Sattelzugmaschine (KamAZ-5410) und ein Muldenkipper (KamAZ-5511) – alle jeweils als dreiachsige Varianten.

Am 16. Februar 1976 lief der erste KAMAZ-Serien-Lkw vom Band und 1977 wurde mit der Großserie begonnen. Damit begann genau eine Woche vor dem XXV. Parteitag der KPdSU die Serienproduktion. Im ersten Jahr wurden so bis Oktober 1976 15.000 und bis Dezember 22.000 Lkw in den Gewichtsklassen von 8 bis 20 Tonnen produziert. Diese Lkw hatten 210 PS und später mit Turbolader 260 PS. Die Fahrzeuge waren bis Anfang der 1990er-Jahre im ganzen RGW-Bereich sehr verbreitet. Die Motoren wurden auch an andere Lkw-Hersteller wie ZIL, das Uralski Awtomobilny Sawod und LiAZ geliefert. Geplant war die Produktion von 150.000 Lkw und 250.000 Motoren im Jahr. Im Februar 1985 wurde auf Kuba eine Montagefertigung eingerichtet. Auch unter der Bezeichnung Altkam wurden Lkw gebaut. Im Oktober 1988 lief der einmillionste Lkw im Werk in Nabereschnyje Tschelny vom Band. Ebenfalls 1988 wurde mit der Fertigung des ersten Zweiachsers begonnen, dem KamAZ-5325.

Am 23. August 1990 wurde der Betrieb als erster in der Sowjetunion in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Nach dem Zerfall der SowjetunionBearbeiten

Bereits 1992 wurden Motoren von Cummins benutzt, wobei noch bis 1995 auch eigene Motoren eingebaut wurden. In dem Jahr wurde das Motoren-Werk durch einen Großbrand zerstört. Nun wurden Cummins Sechszylinder Motoren mit bis zu 400 PS, ein Vielstoffmotor, Eaton Getriebe und Fahrerhäuser von Sisu benutzt. Auch die Zahnradfabrik Friedrichshafen lieferte Getriebe und Rockwell die Achsen.

Mit den politischen Umwälzungen in Osteuropa veränderten sich auch die Rahmenbedingungen der Produktion. KAMAZ kam 1998 bis an den Rand des Ruins. 1999 erhielt das Unternehmen einen Kredit von mehr als 100 Millionen Dollar von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Trotz des weggebrochenen Absatzmarktes konnten bis August 1993 noch 1,5 Millionen und bis August 1999 insgesamt 1,6 Millionen Lkw gebaut werden. Im Jahr 2000 kamen nur noch 5000 Lkw hinzu und Cummins sowie die Zahnradfabrik Friedrichshafen lieferten nicht mehr. Aufträge kamen nun von den Russischen Streitkräften, sodass eigene V8-Motoren in die Lastwagen eingebaut werden konnten. Die zivilen Typen erhielten nun Caterpillar-Motoren. Bis 2003 verließen insgesamt rund 2,3 Millionen eigene und fremde Dieselmotoren das Werk. Die Fahrzeuge sind bis heute in den GUS-Staaten weit verbreitet und werden nach Werksangaben weltweit in ca. 30 Länder exportiert.

 
KamAZ-5320 in Russland (2007)
 
KamAZ-5410 mit Stahlrohren als Ladung (2014)
 
KamAZ-5511 in Krakau (2010)
 
KamAZ-5350 für das Militär (2011)
 
Schwerer vierachsiger KamAZ-6560 auf einer Messe (2008)
 
KamAZ-65802, die Allradversion des neuen KamAZ-6580 auf einer Fahrzeugmesse (2015)

Am 12. Dezember 2008 erwarb die Daimler AG 10 % der KAMAZ-Anteile von der Troika-Dialog Holding. Eine Aufstockung auf bis zu 43 % der Beteiligung ist bei positiver wirtschaftlicher Entwicklung geplant. Daimler erhält zudem einen Sitz im Aufsichtsrat sowie weitreichenden Einfluss, was die Weiterentwicklung und Modernisierung der Modellreihen betrifft.[3]

Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass Daimler und KAMAZ enger zusammenarbeiten wollen, es soll ein Gemeinschaftsprojekt entwickelt werden. So werden Mercedes-Lkw in einem KAMAZ-Werk produziert. Gleichfalls sollen über das Unternehmen auch Produkte von Mercedes-Benz sowie Busse der Marke Setra vertrieben werden. Das Service- und Vertriebsnetz soll über KAMAZ-Händler ausgebaut werden. Daimlers japanische Tochter Fuso wird ebenfalls Lkw in Nabereschnyje Tschelny bauen. Genannt wurde der Fuso Canter. Ziel sei es dabei, den Anteil der russischen Zulieferbetriebe und russisch produzierten Komponenten schrittweise zu erhöhen sowie insgesamt eine Stärkung der Präsenz von Mercedes-Benz und der Zusammenarbeit mit KAMAZ in Russland.[4]

Bis 2014 hat Daimler seine Beteiligung an KAMAZ auf 15 % ausgebaut.[5] Ebenfalls mit Stand 2014 hat das Werk in seiner Geschichte 2,13 Millionen Lastwagen und 2,8 Millionen Dieselmotoren gefertigt.[6]

Am 25. März 2015 wurde zwischen Liebherr und KAMAZ ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dabei wurde vereinbart, dass Liebherr nicht nur moderne Dieselmotoren für KAMAZ entwickelt, sondern auch als technischer Berater für das Unternehmen fungiert.[7] Seit 2016 baut das Unternehmen eine neue Lastwagengeneration rund um den Kipper KamAZ-6580 in Serie, die bereits 2015 auf Fahrzeugmessen präsentiert wurde.[8] In der Serienfertigung werden in den Fahrzeugen Motoren von Mercedes-Benz und Getriebe von ZF Friedrichshafen verbaut.[9] Die Lkw erfüllen als erste Serienfahrzeuge des Herstellers die Abgasnorm EURO 5.[10]

Die KAMAZ-GruppeBearbeiten

Zur KAMAZ-Gruppe gehören mehr als 110 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Ferner ist KAMAZ an ca. 50 Unternehmungen beteiligt. Zur Gruppe gehören u. a.:

  • das Hauptwerk in Nabereschnyje Tschelny, verantwortlich für die Lkw-Produktion
  • das Neftekamski Awtosawod (abgekürzt NefAZ) in Neftekamsk, Produktion von Autobussen, Anhängern und Sattelaufliegern, Spezialaufbauten, Kombinationsbussen und landwirtschaftlichem Gerät
  • KAMAZ-Metallurgie
  • Gießerei und Stanzwerk
  • KAMAZ Diesel
  • KAMAZ Remdiesel
  • KAMAZ Technischer Service
  • Handels- und Finanzunternehmen KAMAZ
  • KIP Master
  • Wissenschaftlich-Technisches Zentrum von KAMAZ
  • KAMAZ Spezialinstrumentenbau

SerienmodelleBearbeiten

NutzfahrzeugeBearbeiten

Die aktuelle Produktpalette umfasst deutlich mehr als 200 unterschiedliche Modelle auf Basis von KAMAZ-Lkw, von Standardlastkraftwagen über Kranwagen bis zu Feuerwehrautos. Hinzu kommt eine große Typenpalette der Zweigwerke wie NefAZ, die spezielle Aufbauten fertigen und auf KAMAZ-Fahrgestelle setzen. Die Ergebnisse werden wiederum als eigene Modelle geführt. Nachfolgend findet sich eine Auswahl der wichtigsten aktuellen und historischen Versionen.

  • KamAZ-4308 – zweiachsiger Pritschenwagen
  • KamAZ-4310 – Pritschenwagen der ersten Generation, mit Allradantrieb
  • KamAZ-43114 – Pritschenwagen der zweiten Generation, mit Allradantrieb
  • KamAZ-43118 – Pritschenwagen der dritten Generation, mit Allradantrieb
  • KamAZ-43253 – Pritschenwagen und Fahrgestell für Spezialaufbauten mit zwei Achsen
  • KamAZ-43255 – Kipper mit zwei Achsen
  • KamAZ-4326 – Pritschenwagen mit Allradantrieb und lediglich zwei Achsen, auch für militärische Zwecke
  • KamAZ-4350 – Pritschenwagen mit Allradantrieb und lediglich zwei Achsen, auch für militärische Zwecke
  • KamAZ-43501 – Pritschenwagen mit Allradantrieb und lediglich zwei Achsen, auch für militärische Zwecke
  • KamAZ-43502 – Pritschenwagen mit Allradantrieb und lediglich zwei Achsen, auch für militärische Zwecke
  • KamAZ-44108 – Sattelzugmaschine mit Allradantrieb
  • KamAZ-45141 – Kipper mit Allradantrieb
  • KamAZ-45143 – landwirtschaftlicher Kipper
  • KamAZ-5320 – Pritschenwagen der ersten Generation (teilweise mit Ladekran LDK 12/6,3)
  • KamAZ-53212 – Pritschenwagen der zweiten Generation
  • KamAZ-53215 – Pritschenfahrzeug der dritten Generation
  • KamAZ-53228 – Pritschenfahrzeug und später Fahrgestell mit Allradantrieb
  • KamAZ-53229 – Pritschenfahrzeug und später Fahrgestell ohne Allradantrieb
  • KamAZ-5325 – erster zweiachsiger Lastwagen, sowohl als Sattelzugmaschine als auch mit Pritsche gebaut
  • KamAZ-5350 – militärischer Dreiachser mit Allradantrieb
  • KamAZ-53501 – militärischer Dreiachser mit Allradantrieb
  • KamAZ-53605 – zweiachsiger Kipper, heute nur noch als Fahrgestell angeboten
  • KamAZ-5410 – Sattelzugmaschine der ersten Generation
  • KamAZ-54112 – Sattelzugmaschine der zweiten Generation
  • KamAZ-54115 – Sattelzugmaschine der dritten Generation
  • KamAZ-5460 – zweiachsige Sattelzugmaschine
  • KamAZ-55102 – landwirtschaftlicher Kipper der ersten Generation auf Basis des KamAZ-5511
  • KamAZ-5511 – Kipper der ersten Generation
  • KamAZ-55111 – Kipper der zweiten Generation
  • KamAZ-6350 – schwerer vierachsiger allradgetriebener (8×8) Pritschenwagen, auch für militärische Zwecke
  • KamAZ-63501 – schwerer vierachsiger allradgetriebener (8×8) Pritschenwagen, auch für militärische Zwecke
  • KamAZ-6460 – schwere dreiachsige Sattelzugmaschine ohne Allradantrieb
  • KamAZ-65111 – Kipper mit Allradantrieb
  • KamAZ-65115 – Kipper der dritten Generation
  • KamAZ-65116 – dreiachsige Sattelzugmaschine für Sattelzüge bis etwa 38 Tonnen Gesamtgewicht
  • KamAZ-65117 – Pritschenwagen für 14 Tonnen Nutzlast
  • KamAZ-6520 – Kipper
  • KamAZ-65201 – schwerer vierachsiger Kipper
  • KamAZ-6522 – Kipper mit Allradantrieb
  • KamAZ-65224 – militärischer Dreiachser mit Allradantrieb
  • KamAZ-65225 – schwere Sattelzugmaschine mit Allradantrieb
  • KamAZ-6540 – schwerer vierachsiger Baukipper
  • KamAZ-6560 – schwerer vierachsiger allradgetriebener (8×8) Pritschenwagen, auch für militärische Zwecke
  • KamAZ-65802 – schwerer dreiachsiger Baukipper mit Allradantrieb, seit 2016 produziert
  • NefAZ-5299 – ÖPNV-Omnibus
  • NefAZ-52991 – Reisebus

Für die Modellbezeichnungen war bis 2003 die russische Norm GOST ON 025270-66 von 1966 verbindlich, die das Bezeichnungssystem sowjetischer und russischer Kraftfahrzeuge zum Inhalt hatte. Sie schrieb Nummern nach dem Schema KamAZ-XXXX vor, z. B. KamAZ-5410.[11] Heute vermarktet der Hersteller die Fahrzeuge davon abweichend auch als KAMAZ XXXX.

In den 2000er- und 2010er-Jahren baute KAMAZ im Durchschnitt etwa 35.000 Lastwagen pro Jahr, wovon zumeist über 80 % in Russland verkauft wurden. Die folgende Tabelle zeigt die Absatzzahlen für Lastwagen zwischen 8 und 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.[8]

Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Absatz im Inland 36.600 22.100 28.500 39.600 40.200 38.300 32.600 22.600 28.3 33.100 37.000
Export 11.300 3900 4000 6200 6300 5700 6100 5800 6200 5000 6100
Gesamtproduktion 47.900 26.000 32.500 45.800 46.500 44.000 38.700 28.500 34.500 38.200 43.100

Mit Stand April 2018 hat KAMAZ mehr als 2,252 Millionen Lastwagen seit seiner Gründung produziert und hatte im gleichen Jahr einen Marktanteil von etwa 45 % im Segment der schweren Lkw in Russland. Die Fertigungskapazität liegt bei ca. 71.000 Fahrzeugen pro Jahr.[8]

 
Ein Oka aus der Produktion von SeAZ (2013)

PersonenwagenBearbeiten

Am 21. Dezember 1987 begann KAMAZ mit der Produktion des Kleinwagens Oka.[12] Die Vermarktung erfolgte bis zum 16. März 1990 unter dem Markennamen Kama und der Modellbezeichnung 1111.[12] Bis zu diesem Zeitpunkt waren 1000 Fahrzeuge entstanden.[12] Danach erfolgte die Vermarktung durch Lada und SeAZ.[12] Heute fertigt KAMAZ keine Personenwagen mehr.

Gepanzerte FahrzeugeBearbeiten

 
KamAZ-63968, fotografiert 2017

KAMAZ fertigt für die russischen Streitkräfte sowie für die Polizei und den Grenzschutz auf Basis eigener Fahrgestelle verschiedene vier- und sechsachsige gepanzerte Fahrzeuge.

  • KamAZ-43269 – Spähpanzer respektive Panzerwagen, auch als BPM-97 bezeichnet
  • KamAZ-63968 – geschütztes Militärfahrzeug, aus als Taifun-K bezeichnet
  • KamAZ-63969 – geschütztes Militärfahrzeug, seit 2013 in Serie gebaute, technisch wie optisch veränderte Version des KamAZ-63968

MotorsportBearbeiten

 
KamAZ-4911-Truck auf einer Ausstellung in Russland (2009)

An der Rallye Dakar nimmt das Werksteam KAMAZ-master regelmäßig mit bis zu drei T4-Kategorie-Fahrzeugen teil. 14 mal konnte bislang die Truck-Gesamtwertung gewonnen werden, in den Jahren 1996, 2000, 2002 bis 2006, 2009 bis 2011, 2013 bis 2015 sowie 2017 bis 2019.[13] Zum Teil wurden in den Lastwagen-Motoren von Liebherr verwendet.[14][15]

Siege bei der Rallye DakarBearbeiten

Jahr Fahrer (Nationalität) Trucks Strecke
1996 Moskowskich, Kusmin (RUS) Platz 1 GranadaDakar
2000 Tschagin, Jakubow, Sawostin (RUS) Platz 1 Paris – Dakar – Kairo
2002 Tschagin, Jakubow, Sawostin (RUS) Platz 1 ArrasMadrid – Dakar
2003 Tschagin, Jakubow, Sawostin (RUS) Platz 1 MarseilleScharm El-Scheich
2004 Tschagin, Jakubow, Sawostin (RUS) Platz 1 Clermont-Ferrand – Dakar
2005 Kabirow, Beljajew, Mokejew (RUS) Platz 1 Barcelona – Dakar
2006 Tschagin, Jakubow, Sawostin (RUS) Platz 1 Lissabon – Nouakchott – Dakar
2009 Kabirow, Beljajew, Mokejew (RUS) Platz 1 Buenos Aires – Buenos Aires
2010 Tschagin, Sawostin, Nikolajew (RUS) Platz 1 Buenos Aires – Antofagasta – Buenos Aires
2011 Tschagin, Sawostin, Shaysultanow (RUS) Platz 1 Buenos Aires – Arica – Buenos Aires
2013 Nikolajew (RUS) Platz 1 Rosario – Santiago de Chile
2014 Karginow, Mokejew, Dewjatkin (RUS) Platz 1 Lima – Valparaiso
2015 Mardejew, Beljajew, Swistunow (RUS) Platz 1 Buenos Aires – Buenos Aires
2017 Nikolajew, Jakowlew, Rybakow (RUS) Platz 1 Asunción – Buenos Aires
2018 Nikolajew, Jakowlew, Rybakow (RUS) Platz 1 Lima - Córdoba
2019 Nikolajew, Jakowlew, Rybakow (RUS) Platz 1 Lima - Lima
 
KamAZ-635050, das Begleitfahrzeug des Teams (2013)

Weitere ErfolgeBearbeiten

Rustam Minnichanow, der heutige Präsident von Tatarstan, war in seiner Freizeit begeisterter Rennfahrer und gewann 2002, 2003, 2004 und 2006 mit einem Werks-KamAZ-4911-Truck die UAE Desert Challenge in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Jahr 2005 konnte er nach einem Beinbruch nicht an diesem Rallye Raid teilnehmen.

RallyefahrzeugeBearbeiten

  • KamAZ-4911 – zweiachsiger Rallyetruck
  • KamAZ-49252 – zweiachsiger Rallyetruck
  • KamAZ-49256 – zweiachsiger Rallyetruck
  • KamAZ-635050 – dreiachsiges Begleitfahrzeug, Wohnmobil und Werkstattwagen

EinzelnachweiseBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: KAMAZ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien