Königsmark

Ortsteil von Osterburg

Königsmark ist ein Ortsteil der kreisangehörigen Hansestadt Osterburg (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.[1]

Königsmark
Das ehemalige Wappen von Königsmark
Koordinaten: 52° 48′ 0″ N, 11° 50′ 36″ O
Höhe: 22 m ü. NHN
Fläche: 34,21 km²
Einwohner: 489 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 39606
Vorwahl: 039390
Königsmark (Sachsen-Anhalt)
Königsmark

Lage von Königsmark in Sachsen-Anhalt

GeografieBearbeiten

Königsmark liegt in der altmärkischen Wische, einem tischebenen Gebiet zwischen den Flüssen Elbe und Biese, nördlich von Stendal und etwa acht Kilometer von der Stadt Osterburg (Altmark) entfernt.

OrtschaftsgliederungBearbeiten

Zur Ortschaft Königsmark gehören die Ortsteile Königsmark, Rengerslage, Wasmerslage und Wolterslage, sowie die Wohnplätze Blankensee und Rethhausen.

 
Dorfkirche in Rengerslage

GeschichteBearbeiten

Der Ort Königsmark taucht 1164 erstmals in einer Urkunde auf, der Ortsname ist mit dem Rittergeschlecht derer von Königsmark eng verbunden. Aus dem gleichen Jahr stammt die örtliche Backsteinkirche.

 
Kirche in Wolterslage
 
Herrenhaus in Wolterslage

Durch einen Gebietsänderungsvertrag haben die Gemeinderäte der Gemeinden Ballerstedt (am 24. November 2008), Düsedau (am 12. November 2008), Erxleben (am 10. November 2008), Flessau (am 27. November 2008), Gladigau (am 26. November 2008), Königsmark (am 25. November 2008), Krevese (am 12. November 2008), Meseberg (am 19. November 2008), Rossau (am 10. November 2008), Walsleben (am 10. November 2008) und der Hansestadt Osterburg (Altmark) (am 6. November 2008) beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Hansestadt Osterburg (Altmark) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Juli 2009 in Kraft.[2][3]

Nach Umsetzung des Gebietsänderungsvertrages der bisher selbständigen Gemeinde Königsmark werden Königsmark, Rengerslage, Wasmerslage und Wolterslage Ortsteile der neuen Hansestadt Osterburg (Altmark). Für die eingeflossene Gemeinde wird die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. der Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die aufgenommene Gemeinde Königsmark und künftigen Ortsteile Königsmark, Rengerslage, Wasmerslage und Wolterslage werden zur Ortschaft der neuen Hansestadt Osterburg (Altmark). In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Königsmark wird ein Ortschaftsrat mit sechs Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Dieter Werner.

WappenBearbeiten

 
Wappen von Königsmark

Blasonierung: „Gespalten von Grün und Silber, vorn pfahlweise drei silberne Lilien, hinten am Spalt drei linke rote Spitzen.“

Die Farben der Gemeinde sind - abgeleitet von Wappenmotiv und Schildfarbe der heraldisch vorderen Schildhälfte - Silber (Weiß)/Grün.

Die heraldisch linke Schildseite zeigt auf silbernem (weißen) Grund drei rote Spitzen. Dieser Wappenteil bezieht sich auf die Familie von Königsmark bzw. auf den Ort selbst. Die heraldisch rechte Schildseite symbolisiert mit drei silbernen Lilien auf grünem Grund die drei Ortsteile, wobei das Grün für die naturelle Umgebung steht. Geschaffen hat das Wappen der Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch.

FlaggeBearbeiten

Die Flagge ist Weiß - Grün (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

In der typischen Wischelandschaft ist die Landwirtschaft traditionell stark präsent. In Königsmark gibt es eine Kindertagesstätte und ein Jugendförderungswerk der Diakonie.

VerkehrsanbindungBearbeiten

Königsmark liegt an der Landesstraße L9 von Osterburg (Altmark) nach Sandau (Elbe) (über eine Elbe-Gierseilfähre in Sandauerholz). Der nächste Bahnhof befindet sich in Osterburg an der Strecke Magdeburg–Wittenberge.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hauptsatzung der Hansestadt Osterburg (Altmark). 2. Juli 2014 (PDF; 117 KB [abgerufen am 6. Dezember 2015]).
  2. Amtsblatt des Landkreises Nr. 2/2009 Seite 13-19 (PDF; 524 kB)
  3. StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009