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Julius Arnold (Pathologe)

deutscher Pathologe
Porträt Fotografie von Julius Arnold aus dem Archiv der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Julius Arnold (* 19. August 1835 in Zürich; † 2. Februar 1915 in Heidelberg) war ein deutscher Pathologe.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Der Sohn von Friedrich Arnold studierte Medizin in Prag, Wien, Berlin und Heidelberg. Dort wurde er 1860 mit der Arbeit Die Bindehaut der Hornhaut und der Greisenbogen promoviert und 1863 habilitiert. Ab 1866 war Julius Arnold außerordentlicher Professor für pathologische Anatomie an der Ruprecht-Karls-Universität. Von 1870 bis zu seiner Emeritierung 1907 war er ordentlicher Professor an der Ruprecht-Karls-Universität und Direktor des Pathologischen Instituts der Universität.

Spezielle Arbeitsgebiete von Julius Arnold waren die Pathologie der Schusswunden, der Feinbau der Zelle und die Entwicklungsgeschichte des Auges.

Julius Arnold fand seine letzte Ruhe auf dem Bergfriedhof (Heidelberg) in der Familiengrabstätte in der auch sein Vater, der Anatom und Physiologe Friedrich Arnold ruht. Die Grabanlage liegt in der Abteilung F.

EhrungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

SchriftenBearbeiten

  • Anatomische Beiträge zu der Lehre von den Schusswunden. Heidelberg 1873.
  • Untersuchungen über Staubinhalation und Staubmetastase. Leipzig 1885.
  • Über den Kampf des menschlichen Körpers mit den Bakterien. Heidelberg 1888.

SekundärliteraturBearbeiten

  • Dagmar Drüll: Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803-1932. (Hrsg.): Rektorat der Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg. Springer Berlin Heidelberg Tokio. 2012. 324 S. ISBN 978-3642707612

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mitglieder der HAdW seit ihrer Gründung 1909. Julius Arnold. Heidelberger Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 20. Juli 2016.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Julius Arnold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien