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Julian Dean

neuseeländischer Radrennfahrer
Julian Dean Straßenradsport
Julian Dean beim Critérium du Dauphiné Libéré 2011
Julian Dean beim Critérium du Dauphiné Libéré 2011
Zur Person
Vollständiger Name Julian Carl Bush Dean
Spitzname Kiwi Guy
Geburtsdatum 28. Januar 1975
Nation NeuseelandNeuseeland Neuseeland
Disziplin Straße
Fahrertyp Sprinter/Anfahrer
Team(s)
1999–2001
2002–2003
2004–2007
2008–2011
2012
US Postal Service
Team CSC
Crédit Agricole
Garmin
Orica GreenEdge
Wichtigste Erfolge

MaillotNuevaZelanda.PNG Neuseeländischer Straßenmeister 2007, 2008
Gelbes Trikot Tour de la Région Wallonne 2003

Letzte Aktualisierung: 24. März 2016

Julian Carl Bush Dean (* 28. Januar 1975 in Hamilton) ist ein ehemaliger neuseeländischer Radrennfahrer.

Sportliche KarriereBearbeiten

Julian Dean begann seine Karriere 1996 beim US-amerikanischen Team Shaklee. 1999 wechselte er zum US Postal Service Pro Cycling Team. An der Seite von Lance Armstrong gewann er 1999 die Gesamtwertung der Tour of Wellington, 2001 eine Etappe der Vuelta a Castilla y León und das First Union Classic. Anschließend wechselte er zu dem dänischen Team CSC.

Zunächst konnte Dean seinen Sieg beim First Union Classic wiederholen, dann gewann er zwei Etappen bei der Tour de la Region Wallonne sowie die Gesamtwertung. Außerdem entschied er im Herbst eine Etappe des Circuit Franco-Belge für sich. Von 2004 bis 2007 fuhr Dean für das französische ProTeam Crédit Agricole, ab 2008 für Garmin-Slipstream.

Sieben Mal startete Dean bei der Tour de France, 2004 zum ersten Mal. Bei keiner Teilnahme erreichte er einen Platz unter den besten Hundert. Auf der 13. Etappe der Tour de France 2009 wurden Dean und Óscar Freire in einer Abfahrt mit einem Luftgewehr beschossen. Beide trugen jedoch keine ernsthaften Verletzungen davon und konnten das Rennen fortsetzen.[1] 2011 gewann er mit seinem Team sowohl das Mannschaftszeitfahren bei der Tour de France als auch die Teamwertung.

Als Fahrer von Garmin-Transitions nahm er an jeder der drei großen Landesrundfahrten teil, zu denen das Team eingeladen wurde. Er bildete dabei ein erfolgreiches Gespann mit dem US-Amerikaner Tyler Farrar, für den er als Anfahrer bei Massensprints fungierte.[2] 2009 beendete Dean als einziger Radrennfahrer alle drei großen Rundfahrten.[3]

Vier Mal – 1996, 2000, 2004 und 2008 – nahm Julius Dean an Olympischen Spielen teil. Seine besten Platzierung erreichte er 1996 in Atlanta, als er mit dem neuseeländischen Bahn-Vierer (Greg Henderson, Brendon Cameron und Tim Carswell) auf der Bahn Rang acht belegte.

Nach der neuseeländischen Meisterschaft im Januar 2013, bei der er den vierten Platz belegte, beendete er seine Karriere.

ErfolgeBearbeiten

1999
2001
2003
2007
  •   Neuseeländischer Straßenmeister
2008
2011

Grand-Tour-GesamtwertungBearbeiten

Grand Tour 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
  Giro d’Italia DNF 93 DNF 136 DNF
  Tour de France 127 127 107 110 121 157 145
  Vuelta a España DNF 132 DNF

Legende: DNF: did not finish, Rundfahrt aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen

TeamsBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Julian Dean – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tour-Fahrer mit Luftgewehr beschossen. In: bz-berlin.de. 18. Juli 2009, abgerufen am 24. März 2016.
  2. Interview with Julian Dean, Farrar’s top lead-out man. In: VeloNews.com. 25. März 2010, abgerufen am 24. März 2016 (englisch).
  3. Alejandro Valverde wins his first grand tour, as Greipel wins the final stage in Madrid. In: VeloNews.com. 21. September 2009, abgerufen am 24. März 2016 (englisch).