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Josko

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Rechtsform GmbH
Gründung 1960
Sitz Kopfing im Innkreis, Österreich
Leitung Johann Scheuringer, CEO
Thomas Litzlbauer, CFO
Mitarbeiterzahl rund 800
Umsatz 132,7 Mio. Euro
Website www.josko.at
Stand: 2016

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Die Josko Fenster und Türen GmbH ist der zweitgrößte Fenster- und Türenhersteller Österreichs mit Hauptsitz in Kopfing im Innkreis.

Inhaltsverzeichnis

UnternehmenBearbeiten

Das Unternehmen beschäftigt etwa 800 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 133 Millionen Euro (Stand: 2016).[1] Die Produktion erfolgt nach wie vor in den beiden Standorten Kopfing und Andorf. Die Leitung des Familienunternehmens liegt in der Hand von Johann Scheuringer (Chief Executive Officer) als Sohn des Firmengründers und Mehrheitsgesellschafter sowie Thomas Litzlbauer in seiner Geschäftsführungsfunktion als Chief Financial Officer.

VertriebBearbeiten

Das Josko-Vertriebssystem besteht aus mehr als 160 selbstständigen Vertriebspartnern in Österreich und Süddeutschland. Dieser Monomarken-Vertrieb erlaubt dem Vertriebspartner die alleinige Verantwortung über ein definiertes Gebiet. Außerdem verfügt Josko über Projektpartner in den Ländern Tschechien, Slowakei, Ungarn, Schweiz, Italien, Luxemburg, Niederlande, Großbritannien, Irland, USA, Russland und Rumänien. Die Exportquote liegt derzeit bei knapp 20 %.

GeschichteBearbeiten

Der Firmenname setzt sich zusammen aus den Initialen des Gründers inkl. Ort, nämlich JOhann Scheuringer KOpfing. 1960 wurde hier die Firma Josko als klassische Tischlerei durch Kommerzialrat Johann Scheuringer sen. gegründet. Bereits 1970 begann die Konzentration auf die Produktion von Fenstern und Türen. Diese Spezialisierung führte zu einem raschen Wachstum. 1980 stieg das Unternehmen in den Markt für Kunststofffenster ein und gründete die Firma Ekutherm. Im Jahr 1982 ging in Kopfing Österreichs erste computergesteuerte Maßfensteranlage in Betrieb. Im Jahr 1985 zerstörte ein Großbrand die gesamte Produktion von Josko am Ortsrand von Kopfing. Ein Jahr später wurde der Betrieb wieder aufgebaut. 1993 brachte Josko das erste Fenster mit verdecktem Beschlag auf den Markt.

1995 wurden erstmals Fenster mit Profilen aus eigener Entwicklung produziert. Im Jahr 2000 fusionierten Josko und Ekutherm zur Josko Fenster und Türen GmbH. Im Jahr 2007 konnte Josko als seinen Marktanteil um 0,5 % auf 9,5 % erhöhen. Damit war Josko zum vierten Mal in Folge der Marktführer bei Holz- und Aluminiumfenstern. 2009 überschritt Josko zum ersten Mal in der Firmengeschichte die Umsatzgrenze von 100 Millionen Euro. Im ereignisreichen Jahr 2015 erfolgte neben der Aufnahme von Naturholzböden ins Produktprogramm auch der Ausstieg von Christa Wagner aus dem Unternehmen, welche als Ekutherm-Gründerin und bis dahin jahrelang als CEO die Führungsspitze des Unternehmens innehatte. Mit 1. Jänner 2016 übernahm ihr Bruder Johann Scheuringer jun. diese Verantwortung und leitete damit ein neues Kapitel der Josko-Geschichte ein.[2]

Preise und AuszeichnungenBearbeiten

2015: Silber in der Kategorie „Website/Portal“
2009, 2012, 2015: insgesamt 4 Auszeichnungen, jeweils eine für jede der Hauptproduktgruppen Fenster, Ganzglas-Systeme, Haustüren und Innentüren
Nominierung 2010 und 2014
2004, 2006, 2013: Dreifacher Gewinner des Innovationspreises
1990, 1996: „Bester Gewerbebetrieb“[3]
2010: Sonderpreis des Landes für Beschäftigung[4]
2011: Platz 3 in der Kategorie „Big Player in Oberösterreich“[5]
  • Staatspreis für Holzmarketing
  • Innovationspreis für Bio-Niedrigenergie-Fenster
  • Oberösterreichischer Umweltpreis (2006)[6]
  • „Bestes Familienunternehmen“ der Bezirksrundschau (2010)
  • „Preis für Regionalität“ (2011) der Rundschau

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten