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Joseph von Hohenzollern-Hechingen

Fürstbischof von Ermland

Prinz Joseph Wilhelm Friedrich von Hohenzollern-Hechingen (* 20. Mai 1776 in Troppau; † 26. September 1836 auf Schloss Oliva) war Fürstbischof von Ermland.

Inhaltsverzeichnis

FamilieBearbeiten

Joseph von Hohenzollern-Hechingen entstammte einer katholischen Linie des fürstlichen Hauses Hohenzollern.[1] Er war der älteste Sohn und zweites von sechs Kindern des Generals Friedrich Anton von Hohenzollern-Hechingen (1726–1812) und der Ernestine-Josepha Gräfin von Sobeck-Kornitz (1753–1825).

LebenBearbeiten

 
Josephs Todesanzeige, verkündet von seiner Nichte Marie, Tochter seines Bruders Hermann von Hohenzollern-Hechingen

Er besuchte zunächst die Militärakademie in Wien und von 1787 bis 1791 die Karlsschule in Stuttgart. Durch seinen Onkel Karl von Hohenzollern-Hechingen (1732–1803), der von 1795 bis 1803 Fürstbischof von Ermland war, wurde er auf die geistliche Laufbahn aufmerksam.

Joseph wurde 1800 Priester in Ermland, 1803 letzter Kommendatarabt des Klosters Oliva und 1808 Bischof des Bistums Ermland.

Bei der Neuordnung des katholischen Kirchenwesens in Preußen nach dem Wiener Kongress spielte er eine wichtige Rolle als Exekutor der Zirkumskriptionsbulle De salute animarum vom 16. Juli 1821.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch: auf das Jahr 1805, Frankfurt am Main, S. 139 f.
VorgängerAmtNachfolger
Karl von Hohenzollern-HechingenBischof von Ermland
1808–1836
Andreas Stanislaus von Hatten