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Josef Bernards

deutscher Politiker, MdR

Josef (Joseph) Bernards (* 22. März 1831 in Köln; † 9. Juli 1890 in Köln) war ein deutscher Politiker der Deutschen Zentrumspartei und Mitglied des Reichstages.

LebenBearbeiten

Bernards besuchte das Gymnasium in Köln und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Bonn und Heidelberg. 1852 trat er als Referendar in den Justizdienst über und wurde 1857 Assessor am Landgericht Köln und danach ab 1866 in Düsseldorf.

Er war von 1870 bis 1882 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Düsseldorf 11 (Gladbach). Von 1873 bis 1876 war er dort Schriftführer.[1]

Von 1871 bis 1882 wurde Josef Bernards für den Wahlkreis Regierungsbezirk Düsseldorf 4 (Stadt- und Landkreis Düsseldorf) in den Reichstag gewählt, wo er sich der Zentrumsfraktion anschloss. Am 15. März 1882 erlosch sein Mandat durch seine Ernennung zum Oberlandesgerichtsrat.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Georg Hirth (Hrsg.): Deutscher Parlaments-Almanach. 14. Ausgabe, 1881.
  • Bernhard Mann (Bearb.): Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1988.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bernhard Mann (Bearb.): Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 62f (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3)
  2. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 165; vgl. auch A. Phillips (Hrsg.) : Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1883. Statistik der Wahlen zum Konstituierenden und Norddeutschen Reichstage, zum Zollparlament, sowie zu den fünf ersten Legislatur-Perioden des Deutschen Reichstages. Berlin : Verlag Louis Gerschel, 1883, S. 103f; vgl. auch: Hirth, Georg (Hrsg.) : Deutscher Parlaments-Almanach. 9. Ausgabe vom 9. Mai 1871. Berlin : Verlag Franz Duncker, 1868, S. 160