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José Antonio Reyes

spanischer Fußballspieler

José Antonio Reyes Calderón (* 1. September 1983 in Utrera, Provinz Sevilla) ist ein spanischer Fußballspieler.

José Antonio Reyes
Jose Antonio Reyes 2011.jpg
Reyes im Trikot von Atlético Madrid (2011)
Personalia
Name José Antonio Reyes Calderón
Geburtstag 1. September 1983
Geburtsort UtreraSpanien
Größe 175 cm
Position Flügelspieler
Junioren
Jahre Station
1994–1999 FC Sevilla
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1999–2003 FC Sevilla 86 (22)
2004–2007 FC Arsenal 69 (16)
2006–2007 → Real Madrid (Leihe) 30 0(6)
2007–2012 Atlético Madrid 103 0(8)
2008–2009 → Benfica Lissabon (Leihe) 24 0(4)
2012–2016 FC Sevilla 109 0(9)
2016–2017 Espanyol Barcelona 21 0(3)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2001–2002 Spanien U-19 7 0(3)
2002–2003 Spanien U-21 7 0(3)
2003–2006 Spanien 21 0(4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 4. September 2017

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

FC SevillaBearbeiten

Der linke Außenstürmer begann seine Fußballerkarriere 1999 bei seinem Heimatklub FC Sevilla, für den er schon in jungen Jahren in der Primera División spielte.

FC ArsenalBearbeiten

Im Januar 2004 wurde er aufgrund seiner guten Leistungen für 25 Millionen Euro (17 Mio. Britische Pfund[1]) vom FC Arsenal verpflichtet, mit dem er noch im selben Jahr die englische Meisterschaft gewinnen konnte.

Real MadridBearbeiten

Zu Beginn der Saison 2006/07 wurde er für ein Jahr an Real Madrid verliehen. Im Gegenzug wechselte Júlio Baptista leihweise von Real Madrid zu Arsenal. Beide Klubs erhielten eine Option, die ausgeliehenen Spieler am Ende der Saison fix zu erwerben. Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison 2006/07 erzielte Reyes zwei entscheidende Tore und trug damit entscheidend zum 30. Meistertitel Reals bei.

Atlético Madrid und Leihe zu Benfica LissabonBearbeiten

Trotz dieses Erfolges in Madrid sahen die Königlichen von einer Verpflichtung Reyes’ ab. Im Sommer 2007 wurde bekannt, dass er aber trotzdem in der spanischen Hauptstadt bleibt, nun aber für Atlético Madrid auf Torejagd gehen wird. Nach einer enttäuschenden Saison ohne Torerfolge, entschieden die Atlético-Verantwortlichen, den Flügelstürmer für ein Jahr an Benfica Lissabon (Portugal) auszuleihen.

Rückkehr nach SevillaBearbeiten

Am 5. Januar 2012 kehrte Reyes zum FC Sevilla zurück.[2] Hier gewann er in den Jahren 2014 bis 2016 dreimal in Folge die UEFA Europa League. Im Juni 2016 wurde Reyes' ursprünglich bis 2017 laufender Vertrag vorzeitig aufgelöst.[3]

Espanyol BarcelonaBearbeiten

Zur Saison 2016/17 wechselte er zum Ligakonkurrenten Espanyol Barcelona, bei dem er einen Zweijahresvertrag erhielt.[4]

Seit Sommer 2017 ist Reyes vereinslos.[5]

NationalmannschaftBearbeiten

Reyes debütierte am 6. September 2003 in der spanischen Fußballnationalmannschaft und bestritt seither 21 Spiele, in denen ihm vier Tore gelangen. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stand er im Kader der Spanier und kam zu einem Einsatz. Bei der zwei Jahre später folgenden Fußball-Europameisterschaft spielte Reyes keine Rolle mehr im Team von Trainer Luis Aragonés.

ErfolgeBearbeiten

PrivatesBearbeiten

Reyes hat einen älteren Bruder. Er gehört der Volksgruppe der Gitanos (span. für Roma) an.[6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Record Arsenal signing Reyes says heart lies in Seville. In: The Independent. 6. Februar 2004, abgerufen am 2. Februar 2010.
  2. OCHO INVIERNOS DESPUÉS REGRESA EL FÚTBOL TREPIDANTE DE JOSÉ ANTONIO REYES (Memento des Originals vom 8. Januar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sevillafc.es
  3. Reyes verlässt FC Sevilla zum zweiten Mal transfermarkt.de, 2. Juni 2016
  4. Espanyol confirm signing of former Sevilla forward Jose Antonio Reyes sport-english.com, am 28. Juni 2016, abgerufen am 26. November 2016
  5. Hamburger Morgenpost: Nichts geht mehr? Doch! Die Einkaufsliste für den HSV-Notfall, abgerufen am 14. September 2017
  6. gitanos.org (spanisch)