Joni Mitchell

kanadische Musikerin und Malerin

Joni Mitchell, CC (* 7. November 1943 als Roberta Joan Anderson in Fort Macleod, Alberta) ist eine kanadische Musikerin, Komponistin und Malerin.

Joni Mitchell, 1974Joni Mitchell Signature.svg

Sie zählt mit ihren anfangs vom Folk inspirierten Liedern zu den bedeutendsten Singer-Songwritern der 1970er Jahre. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre kamen Jazz-Einflüsse hinzu, in den 1980ern Pop und Rock. Sie begleitet sich auf der Gitarre, seltener am Klavier.

Zwischen 1967 und 2007 veröffentlichte Mitchell 22 Alben.[1] Ihre Lieder wurden oft von anderen Musikern gecovert, allein Both Sides, Now rund 1500 Mal.[2] Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitete sie mit vielen Jazzmusikern wie Jaco Pastorius, Charles Mingus, Herbie Hancock, Wayne Shorter oder Pat Metheny.

LebenBearbeiten

KindheitBearbeiten

Joni Mitchell wuchs in einer kanadischen Kleinstadt auf, als einziges Kind von Myrtle Marguerite (McKee) und des Air-Force-Soldaten William Andrew Anderson, der nach dem Krieg Lebensmittelhändler wurde.[3] Die Vorfahren ihrer Mutter waren Schotten und Iren;[4] ihr Vater entstammte einer norwegischen und wahrscheinlich samischen Familie.[5][6]

Seit ihrem neunten Lebensjahr ist sie Raucherin.[7] 1953 erkrankte sie an Kinderlähmung (wie auch Neil Young) und war viele Wochen im Krankenhaus.[8] Eine Folge der Infektion war eine Schwächung der linken Hand. Als sie elf war, zog ihre Familie nach Saskatoon um.

AnfängeBearbeiten

Um 1960 wollte Mitchell Gitarre spielen lernen; aus Geldmangel entschied sie sich zunächst für die Ukulele.[8] Danach brachte sie sich das Gitarrenspiel mit einem Pete-Seeger-Songbuch selbst bei.[9] Da ihre linke Hand durch die Kinderlähmung geschwächt war, entwickelte sie alternative Gitarrenstimmungen, um dies zu kompensieren; später nutzte sie diese Stimmungen, um in ihrem Songwriting ungewöhnliche Harmonie- und Strukturansätze zu entwickeln:[10]

„Meine linke Hand ist etwas ungeschickt wegen der Kinderlähmung. Ich musste die Akkorde für die linke Hand vereinfachen, aber ich sehnte mich nach Akkordfolgen, die ich mit der Standard-Stimmung nicht ohne extrem gelenkige linke Hand erreichen konnte.“

Joni Mitchell[11]

Nach der Schule begann sie 1960 am Alberta College of Art in Calgary ein Kunststudium, das sie nach einem Jahr abbrach.[12] 1961 ging sie nach Toronto, um sich als Musikerin zu behaupten. Sie stellte fest, dass viele Lieder als Eigentum anderer Sänger betrachtet wurden – ihr wurde mehrfach gesagt: „Das kannst du nicht singen. Das ist mein Lied.“ Sie begann deshalb, eigene Lieder zu schreiben.[13] An Halloween 1962 hatte sie ihren ersten bezahlten Auftritt in einem Café in Saskatoon. Sie schätze sich als gutaussehend ein; sie sagte 2015:

„Das Leben ist schwer, wenn du schön bist. Du bist besser dran, wenn du durchschnittlich aussiehst. Und du hast eine größere Chance, wahre Liebe zu finden.“

Joni Mitchell[3]

1964 wurde sie schwanger.[14][15] Vor ihrer konservativen Familie verheimlichte sie die Schwangerschaft und gab das am 19. Februar 1965 geborene Mädchen zur Adoption frei, da sie nicht für das Kind sorgen konnte. 1997 fand sie ihre Tochter wieder, doch 2001 zerbrach die Beziehung wieder.[16]

Sie traf 1964 Neil Young in Toronto,[17] mit dem sie fortan eine Freundschaft verband.[18] Sein Lied Sugar Mountain gehörte bald zu ihrem Repertoire, ihr Stück Circle Game gilt als eine Antwort auf dieses Lied. 1973 widmete ihr Young sein Lied Sweet Joni.[19] Auf ihrem späteren Album Hejira spielte er Mundharmonika, 1976 gab es einen überraschenden ersten gemeinsamen Live-Auftritt.[20]

1965 lernte Mitchell auch ihren späteren Ehemann Chuck Mitchell kennen, einen Folksänger aus Michigan. Mit ihm zog sie nach Detroit in die USA, wo sie gemeinsam Musik machten. Das junge Ehepaar blieb jedoch nicht lange zusammen und in der Zeit der Trennung schrieb sie viele Lieder. 1968 wurde die Ehe wieder geschieden.

Erfolge ab 1967Bearbeiten

1967 schrieb sie das Lied Both Sides, Now, das Al Kooper an Judy Collins vermittelte.[21][22] Das Lied wurde ein großer Hit und wurde später von Frank Sinatra, Bing Crosby und vielen anderen interpretiert; rund 1500 Mal wurde es gecovert.[2] Mitchell selbst veröffentlichte das Lied erst 1969 auf ihrem zweiten Album Clouds.

Sie ging nach New York und wurde zu einem Insidertipp in der dortigen Clubszene, die in den 1960er Jahren in Greenwich Village der Nabel der Folkmusik war. Hier fing sie mit ihrem Landsmann Leonard Cohen eine Liebesbeziehung an, die ein knappes Jahr dauerte. Joni Mitchell schrieb mehrere Lieder über ihr Verhältnis zu Cohen, u. a. Chelsea Morning, Rainy Night House und A Case of You.[23]

David Crosby, der die Byrds verlassen hatte und nun Crosby, Stills, Nash and Young angehörte, bot sich an, ihr erstes Album zu produzieren, das 1968 unter dem Titel Joni Mitchell erschien. Mit Crosby hatte sie eine kurze Romanze.[24]

Sie zog nach Los Angeles und kaufte dort im Stadtteil Laurel Canyon einen Bungalow.[25] Dort wohnte auch ihr Partner Graham Nash, mit dem sie zwei Jahre lang eine Beziehung hatte.[26][27] Nash schrieb an Mitchells Piano Our House,[28] das 1970 auf dem Album Déjà Vu erschien.

Im Mai 1969 brachte der Rolling Stone ein erstes großes Feature über Mitchell.[29][30]

Sie wurde 1969 eingeladen, auf dem Woodstock-Festival aufzutreten. Ihr Manager drängte sie jedoch, stattdessen einen Auftritt in der Dick Cavett Show wahrzunehmen.[31][32] Aufgewühlt von der Energie, die von diesem Festival auf die gesamte Generation ausging, schrieb sie mit dem Lied Woodstock die Hymne auf das Festival. Crosby, Stills, Nash and Young und auch Matthews Southern Comfort (Platz 1 der britischen Charts) hatten mit Coverversionen des Liedes einen großen Hit.

 
Joni Mitchell während der Court-and-Spark-Tour in Anaheim, 1974

In der ersten Hälfte der 1970er Jahre hatte Mitchell große künstlerische und kommerzielle Erfolge, zunächst mit dem Album Ladies of the Canyon (1970); Mitchell wurde von der alternative Lebensweise in Laurel Canyon inspiriert.

Vom Sommer 1970 bis zum Frühjahr 1971 war sie mit James Taylor liiert;[33] das Zerbrechen der Beziehung aufgrund Taylors Erfolgs verarbeitete sie auf Blue (1971). Das Lied My Old Man handelt von Graham Nash.[34] Es folgte 1972 das Album For the Roses.

Jazz-Einfluss ab 1974Bearbeiten

1974 folgte Court and Spark, auf dem ein Jazz-Einfluss hörbar wurde. Nach dem Scheitern ihrer Beziehung mit Jackson Browne hatte sie 1972 versucht, sich das Leben zu nehmen;[33] die Lieder Car On a Hill und Trouble Child behandeln diese Lebensphase.[33] 1974 erwarb sie im Stadtteil Bel Air eine Villa mit einem großen Garten. Das Haus war in den 1920er Jahren im spanischen Stil erbaut worden.[35]

Auf dem Album The Hissing of Summer Lawns (1975) verstärkte sich der Jazz-Einfluss. Sie führte eine Beziehung mit dem Schlagzeuger John Guerin, die zu einer Verlobung führte.[36][33] 1976 nahm sie mit ihrem Lied Coyote am Abschiedskonzert The Last Waltz von The Band teil. Zu dieser Zeit hatte sie eine mehrmonatige Kokainsucht.[1] Der Buddhist Chögyam Trungpa half ihr, davon loszukommen.[1]

Die Jazz-Orientierung setzte sich fort auf dem 1976er Album Hejira mit dem klanglich prägenden Jaco Pastorius (Bass).[37] Verstärkt wurde die Stilrichtung mit dem 1977er Album Don Juan’s Reckless Daughter und dem 1979er Album Mingus für Charles Mingus. Letzteres enthielt vier Mingus-Kompositionen, zu denen Mitchell Texte schrieb. Der an dem Album beteiligte Pianist und Keyboarder Herbie Hancock wiederum widmete Joni Mitchell sein Album River: The Joni Letters (2007). Während dieser Zeit war Mitchell mit dem Jazz-Schlagzeuger Don Alias liiert.[33] 1980 veröffentlichte sie das Live-Album mit deutlichen Jazz-Akzenten Shadows and Light mit den Jazz-Musikern Pat Metheny, Lyle Mays, Michael Brecker und Jaco Pastorius.

Mehr Rock ab 1982Bearbeiten

 
Joni Mitchell (1983)

1982 heiratete sie den Bassisten Larry Klein; die Ehe hielt zwölf Jahre. Hatte Mitchell in den 1970er Jahren fast jährlich ein Album veröffentlicht, so geschah dies nun nur noch alle drei Jahre. Es kam zu einem stärkeren Einfluss von Pop- und Rockmusik, gefördert von David Geffen; das Album Dog Eat Dog (1985) wurde auf Vorschlag von Geffen Records von Thomas Dolby produziert. Mitchell fand es schwierig, ihre musikalischen Vorstellungen gegen Dolby durchzusetzen:

„Er mag in der Lage sein, es besser zu machen, aber Tatsache ist, dass es dann nicht wirklich meine Musik ist.“

Joni Mitchell (1985)[38]
 
Joni Mitchell mit dem Hund von Bill Clinton (1998)
 
Joni Mitchell (1999)

Am 21. Juli 1990 sang sie in Berlin beim Live-Konzert The Wall von Roger Waters den Part Goodbye Blue Sky.

Hinwendung zur Malerei in den 1990ernBearbeiten

 
Joni Mitchell (2013)

In ihren späteren Jahren widmete sich Mitchell vornehmlich der Malerei. Schon vorher entwarf sie als Malerin die Schallplattenhüllen eines großen Teils ihrer Alben selbst.[39]

2002 erschien das Doppelalbum Travelogue, inspiriert von den Anschlägen vom 11. September 2001. Es enthält eine Sammlung von Liedern aus drei Jahrzehnten. Begleitet wurde Joni Mitchell bei den Aufnahmen von einem 70-köpfigen Orchester und Jazzmusikern wie Herbie Hancock oder Wayne Shorter. Sie kündigte an, dass dies ihr letztes Album und sie der Musikindustrie müde sei.[40] Sie wolle sich nun voll und ganz der Malerei widmen, die sie zeit ihres Lebens nicht aus den Augen verloren habe.

Entgegen der Ankündigung nahm Joni Mitchell Anfang 2007 das Album Shine mit fast vollständig neuem Material auf, das im Herbst 2007 erschien und musikalisch eine Wiederannäherung an die eigenen musikalischen Wurzeln bedeutete.

Im April 2010 machte sie in einem vielbeachteten Interview mit der Los Angeles Times öffentlich, dass sie unter der Morgellon-Krankheit leidet.[41] In einem Rolling-Stone-Interview im Jahr 2015 beschrieb sie sich folgendermaßen:

„Ich bin eine Malerin, die Lieder schreibt. Meine Songs sind sehr visuell. Die Wörter erschaffen Szenen – in Cafés und Bars – in düsteren kleinen Zimmern – an vom Mond beschienenen Ufern – in Küchen – in Krankenhäusern und auf Rummelplätzen. Sie ereignen sich in Fahrzeugen – Flugzeugen und Zügen und Autos.“

Joni Mitchell (2015)[3]

2014 veröffentlichte Joni Mitchell eine Box mit vier CDs, in der sie Stücke aus 40 Jahren neu geordnet hat. Die Sammlung heißt Love Has Many Faces, Untertitel A Quartet, A Ballet, Waiting to Be Danced. Darstellen soll sie ein Ballett in vier Akten, das bislang noch nicht aufgeführt wurde.[3]

Ende März 2015 erlitt Joni Mitchell einen Schlaganfall.[42] Im Februar 2017 erschien sie zur jährlichen Clive Davis Pre-Grammy Gala in Los Angeles, begleitet von Cameron Crowe.[43]

Ihr Vermögen wird auf 82 Millionen US-Dollar geschätzt.[44]

RezeptionBearbeiten

Rolling Stone nannte sie „eine der größten Songwriterinnen aller Zeiten“[45] und listete sie auf Rang neun der 100 besten Songwriter aller Zeiten. AllMusic merkte an: „Wenn sich der Staub gelegt hat, könnte Joni Mitchell als die wichtigste und einflussreichste Künstlerin des späten 20. Jahrhunderts gelten.“[46]

AuszeichnungenBearbeiten

 
Mitchells Stern im Canada’s Walk of Fame

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[55][56]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US   CA
1968 Song to a Seagull / Joni Mitchell US189
(9 Wo.)US
1969 Clouds UK
 
Gold
UK
US31
 
Gold

(36 Wo.)US
CA22
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ausgezeichnet mit einem Grammy in der Kategorie „Best Folk Performance“
1970 Ladies of the Canyon UK8
 
Gold

(25 Wo.)UK
US27
 
Platin

(33 Wo.)US
CA16
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1971 Blue UK3
 
×2
Doppelplatin

(19 Wo.)UK
US15
 
Platin

(28 Wo.)US
CA9
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1972 For the Roses UK
 
Silber
UK
US11
 
Gold

(28 Wo.)US
CA5
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1974 Court and Spark UK14
 
Gold

(11 Wo.)UK
US2
 
×2
Doppelplatin

(62 Wo.)US
CA1
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ausgezeichnet mit einem Grammy für den Song Down to you in der Kategorie „Best Arrangement Accompanying Vocalists“
1975 The Hissing of Summer Lawns UK14
 
Silber

(10 Wo.)UK
US4
 
Gold

(17 Wo.)US
CA7
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1976 Hejira UK11
 
Silber

(5 Wo.)UK
US13
 
Gold

(18 Wo.)US
CA22
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1977 Don Juan’s Reckless Daughter UK20
 
Silber

(7 Wo.)UK
US25
 
Gold

(13 Wo.)US
CA28
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1979 Mingus UK24
 
Silber

(7 Wo.)UK
US17
(18 Wo.)US
CA37
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1982 Wild Things Run Fast UK32
(8 Wo.)UK
US25
(21 Wo.)US
CA33
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
beim Remaster-Label Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL) auch als 24-Karat-Gold-CD erschienen
1985 Dog Eat Dog UK57
(3 Wo.)UK
US63
(19 Wo.)US
CA44
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1988 Chalk Mark in a Rainstorm UK26
(7 Wo.)UK
US45
(16 Wo.)US
CA23
 
Gold

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1991 Night Ride Home UK25
(5 Wo.)UK
US41
(14 Wo.)US
CA29
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1994 Turbulent Indigo UK53
(3 Wo.)UK
US47
(9 Wo.)US
CA24
 
Gold

(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
ausgezeichnet mit einem Grammy in der Kategorie „Album des Jahres“
1998 Taming the Tiger DE79
(1 Wo.)DE
UK57
(1 Wo.)UK
US75
(4 Wo.)US
CA86
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2000 Both Sides Now DE63
(4 Wo.)DE
UK50
 
Gold

(3 Wo.)UK
US66
(11 Wo.)US
CA19
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ausgezeichnet mit einem Grammy in der Kategorie „Best Traditional Pop Vocal Album“
2002 Travelogue
2007 Shine CH100
(1 Wo.)CH
UK36
(3 Wo.)UK
US14
(14 Wo.)US
CA13
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Der Titel One Week Last Summer wurde mit einem Grammy in der Kategorie „Bestes Intrumentalstück“ ausgezeichnet.

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

LivealbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[55][56]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US   CA
1974 Miles of Aisles UK34
(4 Wo.)UK
US2
 
Gold

(22 Wo.)US
CA13
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1980 Shadows and Light UK63
(3 Wo.)UK
US38
(16 Wo.)US
CA73
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[55]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US   CA
1996 Hits UK
 
Gold
UK
US161
(2 Wo.)US
2004 Dreamland UK43
(2 Wo.)UK
US177
(1 Wo.)US
2021 The Reprise Albums (1968–1971) DE29
(1 Wo.)DE
CH45
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2021CH
UK42
(1 Wo.)UK

Weitere Kompilationen

  • 1972: The World of Joni Mitchell
  • 1996: Misses
  • 2003: The Complete Geffen Recordings(4-CD-Box, Titel aus den Jahren 1982–91)
  • 2004: The Beginning of Survival
  • 2004: Starbucks Artist’s Choice
  • 2005: Songs of a Prairie Girl (Remastered)
  • 2013: Studio Albums
  • 2014: Love Has Many Faces (Remastered)

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[55]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US   CA
1970 Big Yellow Taxi
Ladies of the Canyon
UK11
 
Silber

(15 Wo.)UK
US67
(6 Wo.)US
CA14
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1971 Carey
Blue
US93
(1 Wo.)US
CA27
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1972 You Turn Me On, I’m a Radio
For the Roses
US25
(16 Wo.)US
CA10
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1973 Raised on Robbery
Court and Spark
US65
(8 Wo.)US
CA51
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1974 Free Man in Paris
Court and Spark
US22
(14 Wo.)US
CA16
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
Help Me
Court and Spark
US7
(19 Wo.)US
CA6
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1975 Big Yellow Taxi
Miles of Aisles
US24
(10 Wo.)US
CA54
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
live
In France They Kiss on Main Street
The Hissing of Summer Lawns
US66
(4 Wo.)US
CA19
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1976 Coyote
Hejira
CA79
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1982 (You’re So Square) Baby, I Don’t Care
Wild Things Run Fast
US47
(9 Wo.)US
1985 Good Friends
Dog Eat Dog
US85
(3 Wo.)US
1988 My Secret Place
Chalk Mark in a Rain Storm
CA44
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1991 Come in from the Cold
Night Ride Home
CA27
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1994 How Do You Stop
Turbulent Indigo
UK100
(1 Wo.)UK
CA56
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
Sex Kills
Turbulent Indigo
CA68
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigCA
1997 Got ’Til It’s Gone
The Velvet Rope
DE17
(11 Wo.)DE
AT21
(9 Wo.)AT
CH11
(17 Wo.)CH
UK6
 
Silber

(11 Wo.)UK
Janet feat. Q-Tip and Joni Mitchell

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weitere Singles

  • 1968: Night in the City (Song to a Seagull)'
  • 1969: Chelsea Morning '(Clouds)'
  • 1971: California '(Blue)'
  • 1973: Cold Blue Steel and Sweet Fire '(For the Roses)'
  • 1975: Carey '(Miles of Aisles; live)'
  • 1977: Off Night Backstreet '(Don Juan’s Reckless Daughter)'
  • 1978: Jericho '(Don Juan’s Reckless Daughter)'
  • 1979: The Dry Cleaner from Des Moines '(Mingus)'
  • 1980: Why Do Fools Fall in Love '(Shadows and Light; live)'
  • 1982: Chinese Cafe / Unchained Melody '(Wild Things Run Fast)'
  • 1986: Shiny Toys '(Dog Eat Dog)'
  • 1988: Snakes and Ladders '(Chalk Mark in a Rain Storm)'
  • 1988: Cool Water '(Chalk Mark in a Rain Storm)'
  • 1991: Night Ride Home '(Night Ride Home)'
  • 1994: Sunny Sunday '(Turbulent Indigo)'
  • 1996: Big Yellow Taxi '(Remix)'
  • 1998: The Crazy Cries of Love '(Taming the Tiger)'
  • 2000: Both Sides, Now '(Both Sides Now)' (UK:  Silber)

VideoalbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[55]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US   CA
2018 Both Sides Now: Live At The Isle Of Wight Festival 1970 UK7
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 14. September 2018

Weitere Videoalben

  • 2001 Painting with Words and Music
  • 2003 Woman of Heart and Mind: Joni Mitchell: A Life Story
  • 2004 Shadows and Light
  • 2005 Refuge of the Roads

LiederBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Joni Mitchell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten

  1. a b c Joni Mitchell Library - Heart of a Prairie Girl: Reader's Digest, July 2005. Abgerufen am 4. August 2021.
  2. a b Joni Mitchell - Known recordings of 'Both Sides Now'. Abgerufen am 22. August 2021.
  3. a b c d Joni Mitchell im ROLLING-STONE-Interview: Leben im Director's Cut. 11. September 2020, abgerufen am 4. August 2021 (deutsch).
  4. Joni Mitchell Library - Saint Joni: Irish Times, July 19, 2008. Abgerufen am 5. August 2021.
  5. Joni Mitchell, the Original Folk-Goddess Muse, in the Season Seemingly Inspired by Her. 9. Februar 2015, abgerufen am 5. August 2021 (englisch).
  6. Joni Mitchell Library - Heart of a Prairie Girl: Reader's Digest, July 2005. Abgerufen am 5. August 2021.
  7. Joni Mitchell: still smoking - Telegraph. 29. März 2010, abgerufen am 5. August 2021.
  8. a b David Yaffe: Joni Mitchell - Ein Porträt. 1. Auflage. Matthes & Seitz, Berlin 2020, ISBN 978-3-95757-848-8, S. 46.
  9. Joni Mitchell Biography | Rolling Stone. 1. März 2014, abgerufen am 4. August 2021.
  10. David Fricke, David Fricke: 100 Greatest Guitarists: David Fricke's Picks. In: Rolling Stone. 3. Dezember 2010, abgerufen am 4. August 2021 (amerikanisches Englisch).
  11. Joni Mitchell. 4. April 2000, abgerufen am 4. August 2021 (englisch).
  12. Joni Mitchell Library - The Education of Joni Mitchell: Co-Evolution Quarterly, June 1976. Abgerufen am 4. August 2021.
  13. Malka Marom: Joni Mitchell: In Her Own Words. ECW Press, 2014, ISBN 978-1-77090-581-8 (google.de [abgerufen am 13. September 2021]).
  14. Joni Mitchell Library - Dad: Joni wanted to have the baby: Vancouver Province, December 10, 1996. Abgerufen am 8. August 2021.
  15. Joni Mitchell - Complete Geffen Recordings. Abgerufen am 9. August 2021.
  16. Joni Mitchell opens up to the Star after years away from spotlight. 11. Juni 2013, abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).
  17. Songs Joni Mitchell and Neil Young wrote about each other. 17. Juli 2021, abgerufen am 15. September 2021 (amerikanisches Englisch).
  18. Songs Joni Mitchell and Neil Young wrote about each other. 17. Juli 2021, abgerufen am 15. September 2021 (amerikanisches Englisch).
  19. Joni Mitchell - Songs About Joni. Abgerufen am 4. August 2021.
  20. Spielende Kinder: Neil Young, Joni Mitchell & die Stellas. Abgerufen am 4. August 2021.
  21. The story behind Judy Collins' 'Both Sides Now'. 15. Mai 2017, abgerufen am 25. September 2021 (englisch).
  22. David Yaffe: Joni Mitchell - Ein Porträt. 1. Auflage. Matthes & Seitz, Berlin 2020, ISBN 978-3-95757-848-8, S. 78.
  23. Sylvie Simmons: I’m Your Man. Das Leben des Leonard Cohen, München 2014, ISBN 978-3-442-74289-9, S. 241–243
  24. David Yaffe: Joni Mitchell - Ein Porträt. 1. Auflage. Matthes & Seitz, Berlin 2020, ISBN 978-3-95757-848-8, S. 108.
  25. David Yaffe: Joni Mitchell. Ein Porträt. Berlin 2020, S. 153 und 158
  26. Interview mit Graham Nash: „Ich muss leben, ich muss brennen!“ bei tagesspiegel.de vom 1. Juli 2016, abgerufen am 3. November 2016
  27. Joni Mitchell on the Muse Behind ‘Carey’ bei wsj.com, abgerufen am 3. November 2016
  28. Graham Nash „Our House“ bei performingsongwriter.com, abgerufen am 4. November 2016
  29. R. S. Editors, R. S. Editors: Introducing Joni Mitchell. In: Rolling Stone. 17. Mai 1969, abgerufen am 25. September 2021 (amerikanisches Englisch).
  30. David Yaffe: Joni Mitchell - Ein Porträt. 1. Auflage. Matthes & Seitz, Berlin 2020, ISBN 978-3-95757-848-8, S. 114.
  31. Acts that almost made it to Woodstock – Joni Mitchell. In: cbsnews.com. Abgerufen am 29. Dezember 2020.
  32. William Ruhlmann: From Blue to Indigo. In: Goldmine Magazine. 17. Februar 1995, abgerufen am 29. Dezember 2020.
  33. a b c d e Girls Like Us. The Music. Carole 1969–1970, Joni 1970, Carole & Joni 1971–1972 (Memento vom 25. Mai 2019 im Internet Archive)
  34. All Time Classics bei jonimitchell.com, abgerufen am 4. November 2016
  35. Leslie Stojsic: Among the canvases: Behind the scenes at Joni Mitchell’s home. CBS News, 1. Juni 2013
  36. Sergej: John Guerin Discography: Joni Mitchell and John Guerin Romance. In: John Guerin Discography. 13. April 2012, abgerufen am 19. Juli 2020.
  37. Rezension: Sachbuch: Der Furchtlose. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 13. September 2021]).
  38. jonimitchell.com: Biography: 1985–1989 Experimental 80's
  39. Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs für Akustikgitarre. S. 13.
  40. Joni Mitchell Library - Joni Mitchell: Rolling Stone, October 31, 2002. 31. Mai 2020, abgerufen am 6. Mai 2021.
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  55. a b c d e Chartquellen:
  56. a b Auszeichnungen für Musikverkäufe:
  57. Joni Mitchell – vom Prärie-Mädchen zur Folk-Legende. (Nicht mehr online verfügbar.) MDR Kultur, 30. April 2020, archiviert vom Original am 30. April 2020;.
  58. Dieses perverse Bedürfnis nach Originalität. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juni 2020, abgerufen am 2. Juli 2020.