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KarriereBearbeiten

John Campbell-Jones hatte schon einige Erfolge als Sportwagenpilot erzielt, als er 1959 einen Cooper-Formel 2 erwarb. Mit dem Cooper fuhr er internationale und nationale Formel-2-Rennen. Ein schwerer Unfall in Modena setzte der Saison 1961 ein frühes Ende und Campbell-Jones musste das ganze Jahr aussetzen.

1962 wurde er Teamkollege von Tony Settember bei Emeryson. Campbell-Jones wurde Fünfter beim Großen Preis von Brüssel und Sechster beim 200-Meilen-Rennen in Aintree. Sein Debüt in der Automobil-Weltmeisterschaft gab er beim Großen Preis von Belgien 1962. Das Team setzte einen Lotus 18 ein, mit dem Campbell-Jones als Elfter gewertet wurde (er hatte nach einem Getriebeschaden 16 Runden Rückstand).

1963 bestritt er den Großen Preis von Großbritannien mit einem Lola Mk4-Climax von Reg Parnell Racing; Rang 13 mit acht Runden Rückstand.

Mitte der 1960er-Jahre zog sich Campbell-Jones nach und nach vom Rennsport zurück. 1966 tauchte er mit einem alten BRP-Climax überraschend beim Gold Cup im Oulton Park auf; anschließend trat er endgültig zurück.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an der Automobil-Weltmeisterschaft, die heutzutage als Formel-1-Weltmeisterschaft bezeichnet wird.

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1962 Emeryson Cars Lotus 18 Climax 1.5 L4 1
1963 Tim Parnell Lola Mk4 Climax 1.5 V8 1
Gesamt 2

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1961                
DNA
1962                  
11
1963                    
13
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1958 Scuderia Viking
J. King
Osca FS1500
Lotus 15
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
11 DNF
1959 John Campbell-Jones Lotus Eleven Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
16 14
1960 John Campbell-Jones Lotus Elite Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM
DNF

WeblinksBearbeiten