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Johannes Geismann

deutscher Staatssekretär

Johannes Geismann (* 12. Oktober 1960 in Mainz) ist ein deutscher politischer Beamter. Seit 2018 ist er Beauftragter der Nachrichtendienste des Bundes im Bundeskanzleramt.[1]

WerdegangBearbeiten

Nach dem Abitur am Quirinus-Gymnasium Neuss und Ableistung des Wehrdienstes nahm Geismann das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn auf, das er mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Von 1986 bis 1991 folgten das Referendariat sowie eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter.[2] 1991–1992 wurde er Referent im Bundesumweltministerium. Von 1992 bis 2000 war Geismann zur CDU/CSU-Bundestagsfraktion abgeordnet. An die Tätigkeit in der Fraktion schloss sich die Ernennung zum Ersten Beigeordneten und Kämmerer der Stadt Düren an.

2007 kehrte er in den Bundesdienst zurück. Im Bundeskanzleramt wurde Geismann zunächst Gruppenleiter 11 / IT-Beauftragter und von 2010 bis 2013 war er Abteilungsleiter 3. Am 8. Januar 2014 wurde er als Nachfolger von Hans Bernhard Beus zum Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Dort war Geismann für die Zentralabteilung, die Steuerabteilung, die Beteiligungen und Bundesimmobilien zuständig.

Geismann ist seit 1977 Mitglied der CDU.[3] Er ist verheiratet und hat fünf Kinder.

EinzelnachweiseBearbeiten