Johanna Holzmann

deutsche Telemarkerin
Johanna Holzmann Ski Alpin
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 23. Oktober 1995
Beruf Schülerin
Karriere
Verein SC Oberstdorf
Trainer Fritz Trojer,
Stefan Kienle (Fitnesstrainer)
Nationalkader seit 2010/11
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 12 × Gold 4 × Silber 0 × Bronze
DJM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
DM-Medaillen 2 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
FIS Telemark-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 2011 Hafjell Riesenslalom
0Silber0 2011 Hafjell Classic Sprint
0Silber0 2011 Hafjell Classic
0Silber0 2011 Hafjell Gesamt
0Gold0 2012 Espot Classic
0Gold0 2012 Espot Parallelsprint
0Gold0 2012 Espot Classic Sprint
0Gold0 2013 Vallée de Chamonix Classic Sprint
0Gold0 2013 Vallée de Chamonix Classic
0Gold0 2014 Geilo Classic Sprint
0Gold0 2014 Geilo Classic
0Gold0 2015 Steamboat Springs Classic Sprint
0Gold0 2015 Steamboat Springs Classic
0Gold0 2016 Les Contamines-Montjoie Parallelsprint
0Gold0 2016 Les Contamines-Montjoie Classic Sprint
0Gold0 2016 Les Contamines-Montjoie Classic
Platzierungen im Telemark-Weltcup
 Debüt im Weltcup 12. Januar 2011
 Weltcupsiege 3  (Details)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Classic 0 3 5
 Classic Sprint 0 2 6
 Parallelsprint 1 5 3
letzte Änderung: 2. Juli 2017

Johanna Holzmann (* 23. Oktober 1995 in Memmingen) ist eine deutsche Telemarkerin.

WerdegangBearbeiten

Holzmann stand mit drei Jahren auf Alpin-Skiern, bis sieben Jahren betrieb sie Langlauf und Ski alpin. Danach konzentrierte sie sich nur noch auf den Alpinsport und war für den Regionalkader Oberallgäu, allgäuer Skiverband (ASV) bis Saison 2009/10 aktiv. Wegen mehrfacher Patellaluxation musste sie ihre Karriere im Alpinsport beenden. Zum Telemarksport kam sie durch ihre Eltern und Bruder Benedikt Holzmann, so stand sie beim Internationalen deutschen Telemarkmeisterschaften 2010 zum ersten Mal auf Telemarkskiern und wurde deutsche Jugendmeisterin im Classic Sprint. Im Herbst 2010 kam sie ins deutsche Telemarkteam. Am 12. Januar 2011 gab sie ihr Debüt im Telemark-Weltcup in Bad Hindelang / Oberjoch. Bei den Weltcupstationen in Bad Hindelang und Rauris konnte sie mit den Plätzen 12 und 13 gute Ergebnisse einfahren. Im weiteren Verlauf der Saison konnte sie ihre guten Ergebnisse festigen und steigern. In der Gesamtwertung und im Classic kam sie auf den 11. Platz. Im Classic auf den zehnten Platz und im Riesenslalom auf den 13. Platz. Bei ihrer ersten Juniorenweltmeisterschaft 2011 in Hafjell gewann sie im Riesenslalom, Classic Sprint, Classic und gesamt (Riesenslalom, Classic Sprint, Classic) die Silbermedaille. Beim Internationalen deutschen Telemarkmeisterschaften 2011 gewann sie die Silbermedaille im Classic Sprint. In der ersten Hälfte der Saison 2012 konnte sie ihren guten Ergebnissen vom vor Jahr anknüpfen, so sprang beim Weltcup in Kvittfjell im Classic und Classic Sprint der dritte Platz heraus. Ein paar Tage später wurde sie im Parallelsprint Zweiter beim Weltcup in Rjukan. Bei den rechtlichen Weltcupstationen war die nie schlechter als Platz fünf, so belegte sie im Gesamtweltcup den fünften Platz. Im Classic, Classic Sprint und im Parallelsprint kam sie auf den sechsten Platz. Bei ihren zweiten Juniorenweltmeisterschaften 2012 in Espot gewann sie im Classic, Classic Sprint und im Parallelsprint die Goldmedaille. Sie gewann bei den Internationalen deutschen Telemarkmeisterschaften 2012 ihre zweite Goldmedaille. Auch in der Saison 2013 könnte sie an ihren guten Leistungen des Jahres anknüpfen. Denn sie gewann Vallée de Chamonix im Classic-Rennen den dritten Platz. Im Gesamtweltcup und in der Disziplinwertung erreichte sie den fünften Platz. Bei ihrer dritten Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft 2013 gewann sie im Classic und Classic Sprint jeweils die Goldmedaille. Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft 2013 im spanischen Espot erzielte sie im Classic, Parallelsprintden den fünften Platz und Classic Sprint den siebenten Platz. Sie gewann bei ihrer vierten Teilnahme an den Internationalen deutschen Telemarkmeisterschaften 2013 die Silbermedaille.

In der Saison 2013/14 kam sie viermal auf das Podium und sonst unter den ersten zehn. Am Ende der Saison belegte sie in der Weltcupgesamtwertung den sechsten Platz, im Classic den fünften Platz, im Classic Sprint den 11. Platz und im Parallelsprint den achten Platz. Bei ihrer vierten Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft 2014 in Geilo gewann sie im Classic und Classic Sprint die Goldmedaille. Bei der Telemarkmeisterschaften gewann sie zum dritten Mal die Silbermedaille. Zu beginn der Saison 2014/15 gelang ihr in Hintertux im Classic Sprint- und im Parallelsprintrennen jeweils der zweite Platz. Im weiteren Verlauf der Saison gelang ihr fünf Podiumsplätze und in Rauris wurde Holzmann im Classic Sprint-Rennen disqualifiziert. In der Weltcupgesamtwertung kam sie auf den dritten Platz, im classic auf den vierten Platz, im Classic Sprint auf den fünften Platz und im Parallelsprint ebenfalls auf den dritten Platz. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2015 in Steamboat Springs gewann sie im Classic und im Classic Sprint die Goldmedaille und im Parallelsprint den fünften Platz. Bei der Weltmeisterschaft 2015 die ebenfalls in Steamboat Springs ausgetragen wurde gelang ihr im Classic Sprint der fünfte Platz, im Parallelsprint den vierten Platz und im Classic ist sie nicht an den Start gegangen.

ErfolgeBearbeiten

WeltmeisterschaftBearbeiten

JuniorenweltmeisterschaftBearbeiten

Deutsche MeisterschaftenBearbeiten

  Deutsche Junioren-Meisterschaften
  Deutschland  2010 Kleinwalsertal Gold im Classic Sprint
  Deutsche Meisterschaften
  Deutschland  2011 Kleinwalsertal Silber im Classic Sprint
  Deutschland  2012 Kleinwalsertal Gold im Classic Sprint
  Deutschland  2013 Kleinwalsertal Silber im Classic Sprint
  Deutschland  2014 Kleinwalsertal Silber im Classic Sprint
  Deutschland  2017 Kleinwalsertal Gold im Classic Sprint

Siege bei WeltcuprennenBearbeiten

  • 25 Podestplätze, davon 1 Siege:
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 7. Februar 2016 Spanien  Espot Parallelsprint

WeltcupplatzierungenBearbeiten

Saison Gesamt Riesenslalom Classic Classic Sprint Parallelsprint
2011 11. 13. 10. 11.
2012 5. 6. 6. 6.
2013 5. 5. 5. 5.
2013/14 6. 5. 11. 8.
2014/15 3. 4. 5. 3.
2015/16 3. 4. 4. 2.
2016/17 26. 21. 22.

WeblinksBearbeiten