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Johann Bangert (* 28. Februar 1909 in Osnabrück; † 4. November 1993 in Bonn) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

LebenBearbeiten

Bangert studierte ab 1927 Rechtswissenschaften in Freiburg, Gießen, Berlin und Göttingen. In Gießen war er Mitglied des Corps Teutonia. Bangert promovierte zum Dr. jur. und wurde 1936 Regierungsassessor, 1938 Regierungsrat im Reichsinnenministerium. Von 1939 bis 1942 leistete er Kriegsdienst, wurde aber nach mehreren schweren Verwundungen entlassen. Bereits 1941 war Bangert zum Oberregierungsrat befördert worden. 1942 wurde er Landrat des Kreises Wetzlar. 1945 entlassen, arbeitete er in verschiedenen Funktionen der privaten Wirtschaft, zuletzt als Außenstellenleiter einer Wohnungsbaugesellschaft. 1954 wurde er Beigeordneter des Deutschen Landkreistages in Bonn. 1973 trat er in den Ruhestand.

LiteraturBearbeiten

  • Hansheinrich Friedländer: Corpstafel des Corps Teutonia Gießen 1839–1999. Gießen 1999, S. 366