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Joeri Rogelj

belgischer Klimawissenschaftler

Joeri Rogelj (* 10. November 1980)[1] ist ein belgischer[2] Klimawissenschaftler, der an der Schnittstelle von Geowissenschaft, Energiemodellierung und Klimapolitik arbeitet.[3] Er befasst sich u. a. mit dem Zwei-Grad-Ziel und dem CO2-Budget. Er forscht am Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA).[3]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Rogelj absolvierte ein Masterstudium in Ingenieur- und Entwicklungsstudien an der KU Leuven[3] und promovierte an der ETH Zürich in Klimawissenschaft.[3] Später war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und als Postdoktorand an der ETH Zürich tätig.[3]

Seit 2011 arbeitet Rogelj am Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse.[3]

WirkenBearbeiten

Rogeljs Arbeit befasst sich mit Emissionsszenarien, dem CO2-Budget, der Unsicherheit bei der Bestimmung des Klimawandels, den Auswirkungen kurzfristiger politischer Entscheidungen sowie Kompromissen und Synergien zwischen Luftverschmutzung und Klimapolitik.[3]

Rogelj ist einer der Verfasser des Fünften Sachstandsberichts des IPCC.[4] Er ist zudem einer der Verfasser des Sonderberichts zur globalen Erwärmung von 1,5 Grad des IPCC (2018).[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ETH Zürich
  2. a b IPCC Authors (beta), Liste der IPCC-Autoren auf ipcc.ch (englisch)
  3. a b c d e f g http://www.iiasa.ac.at/staff/staff.php?type=auto&visibility=visible&search=true&login=rogelj
  4. https://climateanalytics.org/about-us/team/joeri-rogelj/