Joan Pringle

US-amerikanische Schauspielerin

Joan Pringle (* 2. Juni 1945 in New York City, New York) ist eine US-amerikanische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin.

LebenBearbeiten

Pringle ist für zahlreiche Rollen in Fernsehproduktionen bekannt. Unter anderem spielte sie in den 1970er Jahren die Diana Sanger in der Krimiserie Der Chef (1974–1975), die Tracy Curtis Taylor in der Comedyserie That’s My Mama (1975) und die Sybil Buchanan in der Dramaserie The White Shadow (1978–1981). Letztere Rolle brachte ihr 1980 den Image Award in der Kategorie „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama“ ein. Von 1982 bis 1984 war sie als Dr. Patricia Mason in der Seifenoper General Hospital zu sehen. Von 1989 bis 1991 verkörperte sie die Ruth Marshall in der Seifenoper Generations, wofür sie 1991 eine Soap-Opera-Digest-Award-Nominierung in der Kategorie „Outstanding Supporting Actress: Daytime“ erhielt. In der Comedyserie One on One trat sie von 2001 bis 2003 als Eunice Barnes in Erscheinung. Sie hatte außerdem zahlreiche Auftritte in weiteren Fernsehserien, zu denen Notruf California (1973), Roc (1992–1993), Models Inc. (1994), Reich und Schön (1995), JAG – Im Auftrag der Ehre (1999–2001) und Girlfriends (2004–2007) gehören. Ebenfalls spielte sie in einigen Filmen, so etwa als Christella in Arthur Marks’ Mysterythriller Rache aus dem Jenseits (1976), als Doria in Norman Jewisons Komödie Zwei dicke Freunde (1982) und als Sara in Michael Cristofers Erotikthriller Original Sin (2001).

Als Theaterschauspielerin erschien sie 1970 im Broadway in Tennessee WilliamsCamino Real und Sam Shepards Operation Sidewinder.[1]

In erster Ehe war sie von 1980 bis 1991 mit dem Schauspieler Teddy Wilson verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.[2] In zweiter Ehe ist sie mit Vernon L. Bolling verheiratet.[3]

FilmografieBearbeiten

FilmeBearbeiten

  • 1973: Double Indemnity (Fernsehfilm)
  • 1976: Rache aus dem Jenseits (J.D.’s Revenge)
  • 1977: Corey: For the People (Fernsehfilm)
  • 1982: Zwei dicke Freunde (Best Friends)
  • 1993: Augen des Todes (Visions of Murder, Fernsehfilm)
  • 1993: Percy & Thunder – Der Preis des Siegens (Percy & Thunder, Fernsehfilm)
  • 1994: Auges des Schreckens (Eyes of Terror, Fernsehfilm)
  • 1994: Greyhounds – Schnüffler gehen nie in Rente (Greyhounds, Fernsehfilm)
  • 1998: Gia – Preis der Schönheit (Gia, Fernsehfilm)
  • 1999: Incognito (Fernsehfilm)
  • 2000: Superboy Scott (Up, Up, and Away!, Fernsehfilm)
  • 2001: Original Sin
  • 2006: For One Night (Fernsehfilm)
  • 2007: Daddy’s Little Girls

FernsehserienBearbeiten

Auszeichnungen und NominierungenBearbeiten

  • 1980: Image Award in der Kategorie „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama“ für The White Shadow
  • 1991: Soap-Opera-Digest-Award-Nominierung in der Kategorie „Outstanding Supporting Actress: Daytime“ für Generations

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Joan Pringle in der Internet Broadway Database (englisch)
  2. Joan Pringle Biography ((?)-). filmreference.com. Abgerufen am 7. Mai 2017.
  3. Joan Pringle in der Notable Names Database (englisch)