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LebenBearbeiten

Joachim Trier wurde 1974 in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen geboren, wuchs aber in der norwegischen Hauptstadt Oslo auf. Trier ist der Sohn des Jazzmusikers Jacob Trier, der als Tontechniker für den Film Hintertupfinger Grand Prix aus dem Jahr 1975 arbeitete, der als erfolgreichster norwegischer Film aller Zeiten gilt. Seine Mutter machte Kurzfilme, und sein Großvater Erik Løchen war ein norwegischer Filmemacher, dessen Debütfilm Jakten aus dem Jahr 1959 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes 1960 im offiziellen Wettbewerb gezeigt wurde. Zudem ist Joachim Trier mit dem dänischen Regisseur Lars von Trier verwandt.[1]

Trier besuchte die britische National Film and Television School in Beaconsfield. Einen Abschluss erwarb Trier am European Film College im dänischen Ebeltoft.[2]

Bei Auf Anfang aus dem Jahr 2006 handelt es sich um Triers ersten abendfüllenden Spielfilm. Sein Film Oslo, 31. August, den er im Mai 2011 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes vorstellte, gewann im gleichen Jahr auf dem Stockholm International Film Festival den Preis für die Beste Kamera sowie das Bronzene Pferd als Bester Film und befand sich im Jahr 2013 im Rennen um einen César in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film.

Triers Film Thelma feierte im September 2017 seine Premiere im Rahmen des Toronto International Film Festivals. Zudem wurde dieser Film von Norwegen als Kandidat in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film für die Oscarverleihung 2018 nominiert, gelangte jedoch nicht in die Vorauswahl.[3][4]

Ende Juni 2018 wurde Trier ein Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.[5]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

Amanda Award

  • 2002: Nominierung für den Besten Kurzfilm (Procter)
  • 2007: Auszeichnung für das Beste Drehbuch (Auf Anfang), mit Eskil Vogt
  • 2007: Auszeichnung für die Beste Regie (Auf Anfang)
  • 2012: Auszeichnung für die Beste Regie (Oslo, 31. August)
  • 2016: Auszeichnung für das Beste Drehbuch (Louder Than Bombs), mit Eskil Vogt[6]
  • 2016: Auszeichnung für die Beste Regie (Louder Than Bombs)

César

Den norske filmfestivalen

  • 2017: Auszeichnung mit den Norwegischen Filmkritikerpreis (Thelma)[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten