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Joachim Dudenhausen

deutscher Mediziner

Joachim Wolfram Dudenhausen (* 28. Februar 1943 in Werdohl) ist ein deutscher Mediziner.

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Nach dem Abitur 1962 studierte er von 1962 bis 1968 Humanmedizin in Mainz und Berlin. Er legte 1968 das Staatsexamen ab, promovierte 1969 und erhielt im Jahr darauf die Approbation. Er war zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für Perinatale Medizin der FU Berlin tätig. Nach der Facharztprüfung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe war er Assistenzarzt, später Oberarzt der Frauenklinik Neukölln. 1977 folgte die Habilitation.

Von 1987 bis 1989 war er Leitender Arzt der Klinik für Geburtshilfe des Universitätsspitals Zürich. Zurückgekehrt nach Berlin übernahm er die Leitung der Klinik für Geburtsmedizin der Freien Universität am Virchow-Krankenhaus, später des Campus Virchow Klinikum der Charité, 2004 zusätzlich die Leitung der geburtsmedizinischen Klinik des Campus Benjamin Franklin und 2007 auch die Klinik für Geburtsmedizin des Campus Charité Mitte. Von 2001 bis 2004 war er Dekan der Charité. 2010 wurde Dudenhausen Senior Fellow und Clinical Professor of Obstetrics and Gynecology der Weill Cornell Medicine New York. Zwischen 2011 und 2014 baute er das Sidra Medical and Research Center im katarischen Doha auf.

Dudenhausen ist Autor von über 500 Veröffentlichungen aus der Geburtshilfe und Perinatalmedizin, unter anderem des Lehrbuches Praktische Geburtshilfe. Er ist seit 1983 Editor-in-Chief des Journal of Perinatal Medicine. 1991 wurde er zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (bis 1995) sowie zum Generalsekretär der World Association of Perinatal Medicine (bis 1999) gewählt. Seit 1993 ist er außerdem Vorstandsvorsitzender der „Stiftung für das behinderte Kind“.

Dudenhausen ist ein Verwandter von Willibald Pschyrembel.[1]

EhrungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ich trage einen großen Namen (online).