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Jettingen (Jettingen-Scheppach)

Ortsteil von Jettingen-Scheppach

Jettingen ist ein Ortsteil des Marktes Jettingen-Scheppach im schwäbischen Landkreis Günzburg (Bayern).

Jettingen
Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Jettingen
Koordinaten: 48° 23′ 15″ N, 10° 26′ 13″ O
Höhe: 470 (460–499) m
Einwohner: 3798 (Mrz. 2019)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 89343
Vorwahl: 08225

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Kirche St. Martin

Die Existenz Üetingens ist erstmals 1030 belegt. Der Name der Ortschaft taucht in einer Schenkungsurkunde auf des Welfen-Stammesherzogs Welf II auf. 1363 erhielt Jettingen die Marktrechte. Der Ort war Sitz einer Herrschaft und gehörte seit 1460 den Herren vom Stain, seit 1747 den Grafen Schenk von Stauffenberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam er zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die politische Gemeinde Jettingen.

Am 1. Januar 1970 wurde durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Jettingen und Scheppach die Gemeinde Jettingen-Scheppach gegründet.[2]

HeuteBearbeiten

In dem mit Abstand bevölkerungsreichsten Ort der Gemeinde befindet sich der Sitz der Gemeindeverwaltung. Hier liegt auch der Schwerpunkt des Einzelhandels und der medizinisch-sozialen Versorgung. Es gibt die Eberlin-Mittelschule und in zwei Kinderkrippen und Kindergärten. Das rege Vereinsleben zeigt sich vor allem im Trachten- ind musikalischen Bereich.

BaudenkmälerBearbeiten

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Bernt von Hagen, Angelika Wegener-Hüssen: Landkreis Günzburg (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band VII.91/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2004, ISBN 3-87490-589-6, S. 199–215.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jettingen (Jettingen-Scheppach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemeinde-Website - Einwohnerzahlen
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 475.