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Jesco von Puttkamer (Publizist)

deutscher Politiker (SPD) und Diplomat

Jesco Carl Eugen Hans Feodor Imbert Holger Gustav Freiherr von Puttkamer (* 20. Februar 1919 in Neustrelitz; † 5. Januar 1987 in Oberaudorf) war ein deutscher Publizist und Diplomat.

LebenBearbeiten

Jesco von Puttkamer, Sohn des namensgleichen Generalleutnants Jesco von Puttkamer, machte 1936 sein Abitur und trat anschließend in die Wehrmacht ein. Als Oberleutnant in der Panzertruppe nahm er am Zweiten Weltkrieg teil und wurde mit dem EK I und II ausgezeichnet. 1943 geriet er bei Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

In sowjetischer Kriegsgefangenschaft schloss sich Puttkamer 1944 dem Nationalkomitee Freies Deutschland an. Nach seiner Entlassung 1947 arbeitete er für verschiedene Zeitungen, ab 1958 war er Chefredakteur des Vorwärts. 1957 in die SPD eingetreten, war Puttkamer ab 1971 Botschafter der Bundesrepublik in Israel, danach in Jugoslawien (1975), Portugal (1979) und Schweden (1981).

WerkeBearbeiten

  • Irrtum und Schuld. Geschichte des Nationalkomitees Freies Deutschland. Michael-Verlag, Neuwied 1948[1]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

NotizenBearbeiten

  1. beschreibt seine Gefangenschaft in russischen Lagern. Der Verlag gehörte zu Friedrich Wilhelm Heinz und seinem erfolgreichen Versuch, jetzt mit anderen Partnern als den Verlierern des Krieges wieder geheimdienstlich tätig zu sein