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Jekaterina Iwanowna Poistogowa

russische Mittelstreckenläuferin
Jekaterina Poistogowa Leichtathletik

Ekaterina Poistogova - Womens 800m - 2012 Olympics.jpg
Poistogowa bei Olympia 2012 in London

Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 1. März 1991 (28 Jahre)
Geburtsort Arsamas, Sowjetunion
Karriere
Disziplin 800 m, 1500 m
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Silber0 London 2012 800 m
letzte Änderung: 2. Mai 2019

Jekaterina Iwanowna Poistogowa (russisch Екатерина Ивановна Поистогова, geborene Sawjalowa (Завья́лова); * 1. März 1991 in Arsamas) ist eine russische Mittelstreckenläuferin.

KarriereBearbeiten

Am 11. August 2012 wurde sie bei den Olympischen Spielen in London ursprünglich Dritte, später erhielt sie die Silbermedaille. Bei den Halleneuropameisterschaften 2015 gewann sie eine später aberkannte Silbermedaille

DopingBearbeiten

In einer im Dezember 2014 von der ARD ausgestrahlten Sendung berichtete Hajo Seppelt über Dopingpraktiken in Russland. Danach untersuchte ein Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) die Vorwürfe. In einem ARD-Video bekannte sich Poistogowa zum Gebrauch von Oxandrolon und EPO.[1] Während der Halleneuropameisterschaften 2015 versuchte die WADA-Kommission Poistogowa zu den Vorwürfen zu befragen, sie beendete das Gespräch jedoch ohne Angaben von Gründen.[2] Im November 2015 legte die Kommission ihren Bericht vor und empfahl, Poistogowa lebenslang zu sperren.[3]

Im April 2017 wurden Poistova vom Internationalen Sportgerichtshof ab Suspendierungsbeginn im August 2015 für zwei Jahre gesperrt und ihre Resultate ab dem 21. Oktober 2014 bis zum August 2015 annulliert.[4] Somit verlor sie auch ihre bei den Halleneuropameisterschaften 2015 erlaufene Silbermedaille.[4] Im August 2018 teilte das Internationale Olympische Komitee mit, dass Poistogowa nachträglich die Silbermedaille für ihren ursprünglich auf Platz 3 beendeten Lauf bei den Olympischen Spielen 2012 erhalten wird, nachdem ihrer Landsfrau Marija Sawinowa der Olympiasieg aberkannt wurde.[5]

Persönliche BestzeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. THE INDEPENDENT COMMISSION REPORT #1 wada-main-prod.s3.amazonaws.com 9. November 2015 S. 259
  2. THE INDEPENDENT COMMISSION REPORT #1 wada-main-prod.s3.amazonaws.com 9. November 2015 S. 258
  3. THE INDEPENDENT COMMISSION REPORT #1 wada-main-prod.s3.amazonaws.com 9. November 2015 S. 302
  4. a b Senior Russian athletics coach banned for life as CAS sanction four. In: insidethegames.biz. 7. April 2017, abgerufen am 2. Mai 2019 (englisch).
  5. Medaillen-Upgrade für russische Läuferinnen. In: sport.de. 29. August 2018, abgerufen am 2. Mai 2019.