Janek Sternberg

deutscher Fußballspieler
Janek Sternberg

Janek Sternberg, 2012

Spielerinformationen
Geburtstag 19. Oktober 1992
Geburtsort Bad SegebergDeutschland
Größe 182 cm
Position Linke Aussenverteidigung
Vereine in der Jugend
1996–2006
2006–2007
2007–2011
Leezener SC
SV Eichede
Hamburger SV
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2011–2013
2011–2013
2013–2017
2014–2017
2017–
Hamburger V II
Hamburger SV
Werder Bremen II
Werder Bremen
Ferencváros Budapest
66 (3)
0 (0)
47 (4)
25 (0)
0 (0)
Nationalmannschaft
2009–2010 Deutschland U-18 4 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 21. Januar 2017

Janek Sternberg (* 19. Oktober 1992 in Bad Segeberg[1][2]) ist ein deutscher Fußballspieler.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Anfänge und erster ProfivertragBearbeiten

Sternberg begann seine Karriere in den Jugendmannschaften des Leezener SC und des SV Eichede, bevor er zur Saison 2007/08 in die B-Jugend (U-17) des Hamburger SV wechselte.

In der Saison 2010/11 wurde Sternberg in seinem zweiten Jahr in der A-Jugend (U-19) zum Kapitän der Mannschaft. Am 9. März 2011 feierte er mit der zweiten Mannschaft (U-23) gegen Hannover 96 II sein Debüt im Herrenbereich über die gesamte Spielzeit. Über den Rest der Saison entwickelte er sich zum Stammspieler im Team von Rodolfo Esteban Cardoso in der viertklassigen Regionalliga Nord.

Zur Saison 2011/12 erhielt Sternberg einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2013 als Lizenzspieler, der ihm zum Mitglied im Profikader machte.[3] Gleichzeitig wurde Sternberg zum festen Bestandteil im Kader der zweiten Mannschaft. Am 10. September 2011 stand Sternberg bei der 0:2-Niederlage im Nordderby gegen den SV Werder Bremen zum ersten Mal im Kader für ein Bundesliga-Spiel. Allerdings kam er nicht zum Einsatz. Sternberg kam auch in der Saison 2012/13 zu keinem Bundesligaeinsatz und sammelte ausschließlich Spielpraxis in der zweiten Mannschaft. Eine angebotene Verlängerung seines auslaufenden Vertrags lehnte er deshalb ab.[4] Viktor Skripnik überzeugte ihn, stattdessen zu Werder Bremen zu wechseln.[5]

Werder BremenBearbeiten

Zur Saison 2013/14 wechselte Sternberg in die zweite Mannschaft (U-23) von Werder Bremen.[6] In der zweiten Mannschaft wurde er mit 27 Einsätzen, in denen ihm zudem ein Tor gelang, zu einer festen Größe unter Trainer Viktor Skripnik. Auch in der Hinrunde der Saison 2014/15 war Sternberg Stammspieler und verpasste lediglich ein Spiel.

Am 29. November 2014 feierte Sternberg unter Trainer Viktor Skripnik, der zum Cheftrainer der Profis befördert wurde, sein Bundesligadebüt, als er beim 4:0-Sieg gegen den SC Paderborn 07 den gelbgesperrten Santiago García als Linksverteidiger ersetzte.[7] Nach vier weiteren Einsätzen – davon drei in der Startelf – erhielt Sternberg am 9. Februar 2015 einen Profivertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2017.[8] In der Rückrunde der Saison 2014/15 kam Sternberg zu regelmäßigen Einsätzen in der Bundesliga.

Ferencváros BudapestBearbeiten

Mitte Januar 2017 wechselte Sternberg, der in der Saison 2016/17 nur zu zwei Bundesligaeinsätzen gekommen war und ab der Wintervorbereitung nur noch dem Kader der zweiten Mannschaft angehörte[9], zum ungarischen Erstligisten Ferencváros Budapest.[10]

NationalmannschaftBearbeiten

Zwischen 2009 und 2010 absolvierte Sternberg vier Länderspiele für die deutschen U-18-Junioren.[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Janek Sternberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Janek Sternberg. SV Werder Bremen, archiviert vom Original am 22. Dezember 2015, abgerufen am 21. Januar 2017.
  2. Dominik Kupilas, Yannik Cischinsky: Ein Trio trumpft auf. SV Werder Bremen, 29. November 2014, archiviert vom Original am 5. Dezember 2014, abgerufen am 21. Januar 2017.
  3. Hamburger SV gibt Janek Sternberg einen Profivertrag. Hamburger Abendblatt, 29. Juni 2011, archiviert vom Original am 8. Juni 2015, abgerufen am 21. Januar 2017.
  4. Stefan Freye: Ziemlich abgeklärt. Weser-Kurier, 25. Oktober 2013, abgerufen am 21. Januar 2017.
  5. Carsten Sander: Sternbergs Planänderung: Bundesliga statt Uni. Kreiszeitung, 18. Februar 2015, abgerufen am 21. Januar 2017.
  6. U 23-Kader nimmt Formen an. SV Werder Bremen, 4. Juni 2013, archiviert vom Original am 5. Dezember 2014, abgerufen am 21. Januar 2017.
  7. Junuzovic heißt Bremens Bannbrecher. kicker online, 29. November 2014, abgerufen am 21. Januar 2017.
  8. Sternberg unterschreibt Profi-Vertrag bis 2017. SV Werder Bremen, 9. Februar 2015, archiviert vom Original am 9. Februar 2015, abgerufen am 21. Januar 2017.
  9. Werder Bremen: Rein ins neue Jahr, 4. Januar 2017, abgerufen am 21. Januar 2017.
  10. Werder Bremen: Janek Sternberg wechselt nach Ungarn, 21. Januar 2017, abgerufen am 21. Januar 2017.