Jan van Utenhove

flämischer Humanist und reformierter Theologe

Jan (Johannes, John) van Utenhove van der Gracht (* 1516 in Roborst (Borst; Bost) oder Gent; † 6. Januar 1566 in London) war ein flämischer Humanist und reformierter Theologe.

LebenBearbeiten

Jan van Utenhove der Ältere war der Sohn des Genter Bürgermeisters (Voorschepen) von 1479/80 und 1516 Richard (Rickaert; Rycquart) uuten Hove († 1529),[1] Herr van der Gracht, Hooghewalle und Roborst, und (∞ vor 1502)[2] der Josyne vander Woestijne († 1543).[3]

FlandernBearbeiten

Jan van Utenhove erhielt in Gent eine humanistische Ausbildung bei Georg Cassander (1513–1566). Im Februar 1533 immatrikulierte sich „Joannes Uutenhoven“ aus der Diözese Cambrai, zu der Roborst im Genter Umland südöstlich der Schelde bis 1559 gehörte, an der Universität Orléans.[4] In selben Jahr erwarb er dort den Grad eines Lizentiaten.[5] Auch Johannes Calvin (1509–1564) hielt sich im Frühjahr 1533 und 1534 in Orléans auf.[6] Jan van Utenhove studierte später am Collegium Trilingue in Löwen und lernte vermutlich dort Francisco de Enzinas (Dryander) (1518–1552), Albert Hardenberg (um 1510–1574) und Pieter Overd’hage (1520–1604) kennen, mit denen er später im Briefwechsel stand. Auch sein späterer väterlicher Freund und Kollege Johannes a Lasco (1499–1560), der 1525 zusammen mit Karl von Utenhove nach Italien gereist war, hielt sich 1539/40 in Löwen auf.

Wegen eines von ihm zusammen mit Gillis Joyeulx[A 1] 1532 oder eher 1542[7] verfassten Theaterstücks (Rederijkers-Drama) „De Evangelische Leeraer (Een seer schoon spel van zinnen)“, das „up Onsen Vrauwen dach visitatie inde maent van Julio xliii binnen der prochie van Borst“, d. h. am 2. Juli 1543 auf Utenhoves Landgut in Roborst aufgeführt worden ist, wurde Jan van Utenhove vom „Großen Rat von Mechelen“ am 28. April und 9. Mai 1545 aus Flandern verbannt. Nach einer Notiz seines Bruders Nikolaas von Utenhove (* um 1500, † 1549) wurde das Stück als erronieux (grundverkehrt) und sentant la nouvelle secte (riechend nach der neuen Sekte) bezeichnet.[8]

Aachen, Köln und StraßburgBearbeiten

Utenhove floh im Herbst 1544 zunächst nach Aachen. Im März 1545 schrieb ihm Hardenberg von Köln aus dorthin.[9] Später im Verlauf des Jahres zog Utenhove nach Köln, wo er bei Jacques de Bourgogne (um 1520–1556), Seigneur de Falais et de Bredam,[A 2] Unterkunft fand. Jacques de Bourgogne war als Exulant von Wilhelm II. von Neuenahr († 1552), dem Onkel seiner Frau Yolande van Brederode (1525–1552[10]), aufgenommen worden,[11] wahrscheinlich in dessen Kölner Haus, dem „Neuenahrer Hof“. Im November 1545 zog Jan van Utenhove mit der Familie de Bourgogne nach Straßburg. Dort lernte er die Reformatoren Martin Bucer (1491–1551), Peter Martyr Vermigli (1499–1562) und Paul Fagius (1504–1549) kennen.

Erster Aufenthalt in EnglandBearbeiten

Auf Utenhoves Empfehlung hin wurde Valérand Poullain (um 1520–1558), den er aus Straßburg kannte, um 1547 zum Prediger der französischen Flüchtlingsgemeinden in Canterbury und später in Glastonbury bestellt. 1548 nach dem Augsburger Interim (das in Straßburg allerdings erst am 27. Oktober 1549 eingeführt wurde) reiste Jan van Utenhove mit Dryander nach England und war Gast von Erzbischof Thomas Cranmer (1489–1556) in Canterbury. Utenhove war Mitbegründer der niederländischen Flüchtlingsgemeinde in London und als Kollege von Johannes a Lasco Prediger und Ältester an der Dutch Reformed Church in „Austin Friars“ (ehemaliges Augustiner-Kloster in der Threadneedle Street), die der Gemeinde 1550 von König Eduard VI. (1537–1553) geschenkt wurde.

1551 veröffentlichte Utenhove mit „Vijf en twintig psalmen ende andere ghesanghen“ ein Gesangbuch für die niederländischen Flüchtlingsgemeinde, in dem teilweise französische Psalmenbereimungen von Clément Marot (1496–1544) übersetzt und bearbeitet sind. Die Melodien sind dem Genfer Psalter, dem Straßburger Gesangbuch und dem Bonner Gesangbuch entnommen.

Utenhove und Poullain schickten mit Unterstützung des Herzogs von Somerset, Edward Seymour (um 1500-1552), flämische und wallonische protestantische Weber nach Glastonbury und halfen damit, die Textilindustrie im Westen Englands zu begründen. Als der Herzog nach einer Intrige am 22. Januar 1552 hingerichtet wurde, begleiteten ihn Utenhove und Richard Vauville († 1555), Prediger der französischen Flüchtlingsgemeinde, in den letzten Stunden.

Im Oktober 1552 begegnete Utenhove in London vermutlich John Knox (um 1514-1572), der ihn beeindruckte, weil er sich in einer Predigt gegen das Knien beim Abendmahlsempfang aussprach.[12]

Reisen nach Straßburg und in die SchweizBearbeiten

Utenhove reiste von London aus jährlich auf das Festland, um in Straßburg warme Bäder zu nehmen. 1549 traf er dabei im April in Köln John Hooper (1495–1555) und Martin Micronius (Marten de Cleyne) (um 1522–1559) und im Juni in Zürich den Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575). Utenhove nahm anschließend an der Hochzeit von Bullingers Tochter Anna (1530–1565) mit Huldrych Zwingli jun. (1528–1571) teil. In Genf besuchte er Johannes Calvin und führte mit ihm ein einvernehmliches Gespräch über den Consensus Tigurinus. Über Basel und Straßburg kam Utenhove im November 1549 wieder nach London.

Flucht nach DänemarkBearbeiten

Nach dem Tod von König Eduard VI. musste die niederländische Flüchtlingsgemeinde unter Maria „der Katholischen“ (1516–1558, reg. 1553) England verlassen. Die Prediger Jan van Utenhove, Johannes a Lasco und Martin Micronius, die Drucker Nicolaes vanden Berghe (Hill), Gilles van der Erve und 170 weitere Personen flohen am 17. September 1553 zunächst auf zwei Schiffen von Gravesend nach Helsingborg in Dänemark bzw. Schonen, wurden aber von König Christian III. (1503–1559) nach einem Streit mit dem Hofprediger Mag. Paulus Noviomagus[A 3] wegen ihrer reformierten Abendmahlslehre im November ausgewiesen.

OstfrieslandBearbeiten

Utenhove und Lasco gelangten schließlich am 4. Dezember 1553 über Holstein und Bremen, wo sie Albert Hardenberg wiedertrafen, nach Emden. Dort wurden sie von Gräfin Anna von Oldenburg (1501–1575) aufgenommen. Der Rest der Flüchtlinge erreichte Ostfriesland in verschiedenen Gruppen über Lübeck-Travemünde, Rostock, Wismar bzw. Hamburg im März und April 1554 und wurde auf Emden, Norden und Leer verteilt. Utenhove verfasste Een nieuw liedeken („Wen Godt Eduwaert den vromen om onser ondanckbaerheyt van Enghelant hadde ghenomen“) über die Ereignisse von 1553/54 und veröffentlichte 1560 einen Bericht über diese Flucht und sein Verständnis des Abendmahls. In Emden lebte er drei Jahre.

Unter den 1554 in Ostfriesland aufgenommen englischen Flüchtlingen war auch ein Verwandter Jans von Utenhove, Philipp du Gardin (Utenhove) aus Gent, der 1568 Kreditgeber[13] von Graf Edzard II. von Ostfriesland (1532–1599) und in den 1570er Jahren Faktor des dänischen Königs in Emden wurde.[14] Der Kaufmann und Vorsitzende des französisch-reformierten Kirchenrates in Emden Francois du Jardin (Franzooys van Utenhove) wurde 1576 als Anführer einer liberalen Opposition in der Gemeinde gegen den Pfarrer Johannes Polyander a Kerckhoven (* um 1535; † 1598) exkommuniziert.[15][16] Die Brüder Guillaume (Wilhelm) und Nicolaus du Gardin, Getreidehändler und Reeder, waren vermutlich aus Amsterdam oder Antwerpen nach Emden zugezogen, entstammten aber wohl auch der Genter Familie Utenhove.[17]

PolenBearbeiten

Im Herbst 1556 reiste Jan van Utenhove mit Johannes a Lasco nach Polen. Auf der Reise traf er im September in Frankfurt am Main Johannes Calvin wieder. Im Oktober lernte er in Kassel Landgraf Philipp I. von Hessen (1504–1567) kennen. Über Erfurt erreichten die beiden im November Wittenberg, wo sie mit Philipp Melanchthon (1497–1560) zusammentrafen und eine seiner Vorlesungen besuchten. Über Breslau gelangen Utenhove und Lasco schließlich am 5. Dezember 1556 nach Krakau in Kleinpolen.[18]

Im Februar 1557 kam es in Krakau im Haus von Johann (Jan) Boner von Balice (um 1516–1562),[A 4] dem Gouverneur des Krakauer Schlosses und Kastellan von Biecz, zu einer Unterredung zwischen Pietro Paolo Vergerio (1498–1565), Francesco Lismanini (1504–1566), Johannes a Lasco und Jan van Utenhove. Im März 1557 wurden Lasco und Utenhove in Wilna von König Sigismund II. August (1520–1572) empfangen, im Juni 1557 schreibt Utenhove von der Synode zu Wodzisław[A 5] (heute Woiwodschaft Świętokrzyskie) an Bullinger und Martyr. Das Vorwort zu seiner 1560 erschienenen „Simplex narratio“ verfasste Utenhove im März 1558 in Kalisz in Großpolen; den folgenden einleitenden Brief im Februar 1559 in Krakau.

In Polen heiratete Utenhove um 1556/57[19] seine – aus Flandern bzw. 1553 mit ihm aus England vertriebene – Frau Anna van Hoorne-Koeyegem († nach 1590)[A 6][20] die ihn mit drei Kindern überlebte.[21] Im Januar 1559 hielt er sich mit Lasco in „Quercetum“ (Dąbie in der Gemeinde Secemin)[A 7] in Kleinpolen auf.

Rückkehr nach LondonBearbeiten

Nach dem Regierungsantritt von Elisabeth I. (1533–1603, reg. 1558) wurde Utenhove von Lasko kurz vor dessen Tod über Frankfurt am Main (dort im Juni 1559) nach London zurückgeschickt, um der Königin zum Regierungsantritt zu gratulieren.[22] Anna von Oldenburg verwandte sich in einem persönlichen Schreiben an Königin Elisabeth dafür, dass Utenhove ausstehende Darlehen aus der Zeit seines ersten Aufenthalts in England von dem Londoner Bürger Jan Jansen zurückerstattet bekommen solle.[23] Johannes und Anna (Anneken) Utenhove werden häufig in den Registern der niederländischen Flüchtlingsgemeinde in London erwähnt.[24]

1560 berichtete der Superintendent von Kleinpolen Stanisław Lutomirski (um 1520–1575)[25] aus Pińczów Utenhove brieflich von den Unruhen, die das Auftreten von Francesco Stancaro (um 1501–1574) in Polen hervorgerufen hatte.[26] „Joan Uttenhoven“ soll um 1559/60 eine Schmähschrift (librillo … muy pestilencial y préjudicial) gegen den niederländischen Inquisitor Ruard Tapper (1487–1559) veröffentlicht haben,[27] die nicht erhalten ist oder mit der scharfen Satire verwechselt wurde, die Heinrich Castritius Geldorp etwa zur gleichen Zeit anonym herausgegeben hatte.[28]

Als immer mehr Glaubensflüchtlinge aus Flandern nach England strömten, half Utenhove, weitere niederländische Flüchtlingsgemeinden in Sandwich und Colchester zu gründen. Auch für die Gründung der wallonischen Gemeinden in Southampton und Canterbury setzte er sich ein.

Graf Christoph von Oldenburg (1504–1566) bot Königin Elisabeth I. 1562 über Albert Hardenberg und Jan van Utenhove seine Dienste in den Religionsstreitigkeiten an.[29] Ein Sohn des Karl Bastard von Geldern (* um 1508; † 1568)[30] hielt sich 1563 im Hause Utenhoves in London auf und vermittelte über Utenhove Nachrichten aus Polen an den englischen Hof, die er über seinen Vater in Danzig vom Reichstag zu Petrikau erhalten hatte.[31]

1563 versuchte Utenhove in Schreiben an Staatssekretär William Cecil, 1. Baron Burghley (1521–1598), ein Pensionsverhältnis von Graf Johann II. Cirksena von Ostfriesland (1538–1591) zu Königin Elisabeth I. zu vermitteln.[32] Tatsächlich gewährte Königin Elisabeth dem Grafen eine Pension von 2.000 französischen Kronen bzw. 600 Pfund Sterling.[33]

Um 1565 vermittelte Utenhove für Thomas Howard, 4. Duke of Norfolk (1538–1572) die Ansiedlung von etwa 30 flämischen Tuchmacher-Familien aus Sandwich in Norwich.[34] In einem Londoner Haus des Herzogs (vgl. noch den heutigen Straßennamen Duke's place) in der Liberty (Immunitätsbezirk) der ehemaligen Holy Trinity Priory in Aldgate wohnten 1568 Utenhoves Witwe und Kinder[21].

Jan van Utenhove wurde bekannt als Übersetzer der Psalmen und des Neuen Testaments in das Niederländische. Die Gesamtausgabe seiner Psalmenübersetzung wurde erst nach Utenhoves Tod 1566 durch den Londoner niederländischen Prediger Godfried (Govaert) van Wingen (Godefridus Wingius) herausgegeben.

Jan van Utenhove („Ioannes Wtenhouius“) stand auf dem Index Librorum Prohibitorum in der 1. Klasse häretischer Schriftsteller.

FamilieBearbeiten

Jan war der Bruder von Nicolaus von Utenhove (* um 1500, † 1549), seigneur de Gracht und Hooghwalle, Hoch-Bailli von Brügge, Vorsitzender der Rechenkammer im Großen Rat von Mechelen,[8] verheiratet mit Elisabeth (Isabeau) de Gruutere,[35] Tochter von Lieven de Gruutere († 1534) und Catharina de Waele († 1529), Dame van Axpoele.[36][35][37] Jan van Utenhoves Schwester Marie heiratete Jean (Pieter?) l'Escuyer († 1555), seigneur de Brestel und Ternas, Vicomte (Burggraf) de Dourlens.[38] Seine Schwester Jossine Utenhove († 1562) heiratete Jan Ruffelaert († 1553), Sohn von Jacob Ruffelaert und Jossine van Brugghe.

Jan van Utenhoves Cousin 2. Grades war der Humanist und Politiker Karl von Utenhove d. Ä. (* um 1500; † 1580),[3] der mit Jan von Utenhoves Schwägerin Anna de Grutere († um 1545) verheiratet war.[36][39] Dessen Sohn, Jan van Utenhoves Cousin, war der humanistische Gelehrte (Philologe) und Dichter Karl von Utenhove (1536–1600).

QuellenBearbeiten

  • (zugeschrieben) Rhetorikerspiel Spel van zinnen in einem Konvolut von Werken 10 niederländischer Autoren (Bibliothèque nationale de France Paris, D2 1415, alte Signatur: D2 2473)[40]
  • Briefe von Martin Bucer an Jan van Utenhove vom 14. Oktober 1544, 15. Januar 1549 und 18. September 1550 (Guildhall Library London, Dutch Church, Letters, Bd. V, Blätter 37, 45 und 49)
  • Briefe von Albert Hardenberg, Heinrich Bullinger, Peter Martyr Vermigli und Stanisław Lutomirski an Jan van Utenhove. In: Daniel Gerdes: Scrinium antiquarium. Sive miscellanea Groningana nova ad historiam reformationis, Band IV/1. Cornelis II. Barlinckhof & Georg Wilhelm Rump, Groningen / Bremen 1754, passim (Google-Books)
  • Briefe von Jan van Utenhove an Johannes Calvin vom 9. März 1556 aus Norden, vom 19. Februar 1557 und 30. Juli 1558 aus Krakau, vom 12. September 1558 aus Wodzisław und vom 27. Januar 1559 aus Dąbie. In: CR 44 = Johannes Calvin: Opera Quae Supersunt Omnia Bd. XVI. C. A. Schwetschke, Braunschweig 1863, Nr. 2407 und 2599, Sp. 66–70 und 415–417 (Digitalisat der Universität Genf); CR 45 = J. Calvin: Opera Quae Supersunt Omnia, Bd. XVII. C. A. Schwetschke, Braunschweig 1877, Nr. 2924, 2959 und 3002, Sp. 266–268, 336–338 und 417f (Digitalisat der Universität Genf)
  • Brief von Johannes Calvin aus Genf an Jan van Utenhove in Krakau, ohne Datum [Oktober 1557]; Forschungsbibliothek Gotha (Chart. a 461 Nachlass Ernst Salomon Cyprian, Blätter Vv-VIr). In: CR 44 = Johannes Calvin: Opera Quae Supersunt Omnia, Bd. XVI. C. A. Schwetschke, Braunschweig 1863, Nr. 2744, Sp. 672–674 (Digitalisat der Universität Genf); deutsche Übersetzung (Digitalisat, abgerufen am 3. Januar 2014)
  • Register von 17 Briefen Utenhoves an Heinrich Bullinger und 10 Briefen von Bullinger an Utenhove in der Online-Briefdatenbank des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte (abgerufen am 31. Mai 2011)
  • Briefe an und von Jan von Utenhove. In: Jan Hendrick Hessels (Hrsg.): Epistvlae et tractatvs cvm Reformationis tvm Ecclesiae Londino-Batavae historiam illvstrantes (1544-1622), Bd. II (Ecclesiae Londino-Batavae archivvm 3). Typis Academiae, Cambridge 1889 (Digitalisat bei OpenLibrary)
  • Johannes Utenhouius to Secretary Cecil [Brief vom 3. Juli 1564, London]. In: Samuel Haynes (Hrsg.): A Collection of State Papers, Relating to Affairs In the Reigns of … Queen Elizabeth, … left by William Cecill Lord Burghley … Now remaining at Hatfield House. William Bowyer, London 1740, S. 418f (Google-Books)

WerkeBearbeiten

 
Het Nieuwe Testament, Emden: Gillis van der Erve, 1556
  • (zusammen mit Gillis Joyeulx) Een seer schoon Spel van zinnen. Ghemaeckt by mijn Heer Johan Wtenhoue Anno 32. ende is ghespeelt Anno 1543. … (Anhang; nicht im Titel enthalten:) Een nieuw liedeken ghemaeckt door Johan Wtenhove, ende gaet op de wijse vant Liet vanden Coninck van Denemarcke, O radt van avontueren,[41] of Van vier Christenen, verbrant binnen Liere in Brabant[42] (Akrostichon auf den Namen „WTENHOVIUS“; nach 1554). O. O. [Willem Geylliaert, Emden] 1570[43]
    • Cebus Cornelis de Bruin / Johannes Trapman (Hrsg.): Een seer schoon Spel van zinnen ghemaeckt by mijn Heer Johan Wtenhove. In: Jaarboek van de Fonteine 39-40 (1989–1990), S. 21–99 (Digitalisat und Digitalisat der Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren (DBNL))
  • Vijf en twintig psalmen ende andere ghesanghen, diemen in de duytsche ghemeynte te Londen was gebruyckende. London 1551
    • 2. Aufl. Gilles van der Erven, Emden 1557
  • (Übersetzung) De catechismus, oft kinder leere, diemen te Londen, in de Duytsche ghemeynte, is ghebruyckende, London 1551[44]
    • 2. Aufl. Nicolas vanden Berghe, London 1553
    • 3. Aufl. Gellius Clemasius (Gillis van den Erve), Emden 1557 (und weitere Auflagen)
    • 4. Aufl. Ghemaeckt door Marten Micron. Jan Daye, London 1561 (und weitere Auflagen)
  • (Übersetzung) Christelicke ordonnantiën der Nederlandschen Ghemeynte Christi, die van den Christelicken prince Edewart den VI in het jaar 1550 te Londen inghestelt was. Collinus Volkwinner (Pseudonym = „vanden Berghe, Nicolas“), „buiten London“ (= „außerhalb von London“) [Emden] 1554[45]
  • Een corte undersouckinghe des gheloofs, over de ghene, die haer tot de Duytsche Ghemeynte, die ter London is, begheven willen. Emden 1555
    • 2. Aufl. Emden 1566
    • (Nachdruck) Doede Nauta (Hrsg.): Twee geschriften uit de begintijd van de Gereformeerde Kerk in Nederland. Amsterdam 1974
  • Het Nieuwe Testament, dat is, Het Nieuwe Verbond onzes Heeren Jesu Christi, Na der Grieckscher waerheyt in Nederlandsche sprake grondlick end trauwlick ouerghezett. Gellius Ctematicus (= Gillis van der Erven), Emden 1556 (Transkription; Digitalisat der Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren)
    • 2. Aufl. 1561/62, überarbeitet von Godfried van Wingen und Johannes Dyrkinus[A 8] (sog. „Deux-Aes-Bibel“)
    • 3. Aufl. 1570 (und weitere Auflagen)
  • 26. Psalmen ende ander ghesanghen, diemen in de Duydtsche ghemeynte te Londen, was ghebruyckende / 11. ander Psalmẽ door J. V. Autheur der Duydtscher ghemeynten (die te Londen was) sangkboeck … in rijme, op sanckswijse te samen gestelt / Andere 26. Psalme[n] Dauidis nieuwelick toeghemaeckt, ende op dicht ghestelt bij den seluen Autheur J.V. ende nu in drucke wthghegheven, ten nutte der Nederlandtscher Ghemeynten, 3 Bände. Gellius Ctematius (Gilles van der Erven), Emden 1558 (Bd. I-II) / 1559 (Bd. III) (Digitalisat der Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren)
  • Rationes quaedam cur verba illa coenae. Hoc est corpus meum, hoc est sanguis meus, non secundum literam, ut de carnali oris manducatione et bibitione corporis et sanguinis Christi intelligantur, sed mystice exponi oporteat (1560), hrsg. von Fredrik Pijper. In: Bibliotheca Reformatoria Neerlandica 9 (1912), S. 160–174
  • Simplex et fidelis narratio de instituta et demum dissipata, Belgarum aliorumque peregrinorum in Anglia, Ecclesia & potissimum de susceptis postea illius nomine itineribus, quaeq[ue] eis in illis euenerunt. In qua multa de Coena Dominicae negocio, alijsq[ue] rebus … tractantur. Per Ioannem Vtenhouium Gandauum. Johannes Oporinus, Basel 1560 (Google-Books)
    • (Deutsche Übersetzung) Bartholomäus Rhoding[A 9]: Kurtzer einfaeltiger und waarhafter Historischer Bericht, wie die Christliche Kirche und Gemeine auß Niderland und von andern außlaendischen Oertern in Engelland erstlich angefangen und aufkommen, auch endlich widerumb zerstört worden, fürnemlich aber was sie deßwegen fuer Reisen haben auf sich nemen und thun muessen, und wie es ihnen auf denselbigen ergangen sey, darinnen zugleich vil vom Abendmal des Herren und vom heutigen gegenwärtigen Streit desselbigen gelehrt und gehandelt wird … Welches alles sich zugetragen hat im Jar nach Christi Geburt 1553 und 1554. Und ist anfänglich durch Johann Utenhoven von Gendt in Latein beschrieben … Jetzt aber … ins Teusch gebracht durch Bartholomaeum Rhodingum, Marpurg-Hassum, Dienern am Wort. [Corvinus], Herborn 1608
  • Hondert Psalmen Davids mitsgaders het ghesangk Marie, t'ghesangk Zacharie, t'ghesangk Simeons, de thien gheboden, de artikels des gheloofs, t'ghebed des Heeren. Jan Daye, London 1561
    • De Psalmen Dauids, in Nederlandischer sangs-ryme, door Ian Wtenhove van Ghentt. Wartoe toegedaen syn de gesangen Marie, Zacharie, Simeonis, met t'samen den tien geboden ende gebede des Heeren, met noch anderen. Item is hier noch voor ieghelijken psalme gestelt sijn inhoudt; ende aen 't einde een voeghlicb ghebedt dar oppe. Allemael to nutte der ghemeynte Christi. John Daye, London 1566 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Utrecht)
    • (auszugsweise deutsche Übersetzung) Johann von Münster (Hrsg.): Schwanengesang vnd kurtze Erklerung, deß herrlichen vorgesangs im anfang der predigt: O Gott du vnser Vatter bist … Anno 1561 … von … Hans Utenhoff, in den reinen … reformirten kirchen Teutscher Nation … zu gebrauchen gestellet … zu papier gefasset Durch Johann von Munster. Berthold de Villiers, Bremen 1632

LiederBearbeiten

  • Een cort Ghebedt voor de Predicatie. Door Jan Wtenhoue. In: Petrus Dathenus: De Psalmen Davids, vvt den Franchoyschen dichte in Nederlantschen ouergeset, o. O. 1572, S. 88 (Google-Books)
  • Dit is het Ghelooue door Jan Wtenhoue ouerghesettet. In: ebenda, S. 88f (Google-Books) [nach Martin Luther: Wir glauben all an einen Gott, 1524]

WeblinksBearbeiten

  • Johan Decavele: Utenhove, Jan (Online-Ressource von Literair Gent, abgerufen am 23. Juni 2015)
  • Lieder von Jan Utenhove in der Nederlandse Liederenbank

LiteraturBearbeiten

  • Dirk Coigneau: De Evangelische Leeraer: ‚een spel vul heresien‘. In: Jaarboek van de Fonteine 39-40 (1989–1990), S. 117–145 (Digitalisat der Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren (DBNL))
  • Johan Decavele: De dageraad van de Reformatie in Vlaanderen (1520-1565), Bd. I Tekst (Verhandelingen van de Koninklijke Academie voor Wetenschappen, Letteren en Schone Kunsten van België. Klasse der Letteren 76). Paleis der Academien, Brüssel 1975 (PDF; 955 kB; abgerufen am 23. Juni 2015)
  • Johan Decavele: Jan Utenhove en de opvoering van het zinnespel te Roborst in 1543. In: Jaarboek van de Fonteine 39-40 (1989–1990), S. 101–116
  • Jacobus ten Doornkaat Koolman: Jan Utenhoves Besuch bei Heinrich Bullinger im Jahre 1549. In: Zwingliana 14 (1976), S. 263–273 (Online bei www.zwingliana.ch, abgerufen am 23. Juni 2015)
  • Raingard Eßer: Utenhove, Jan. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 12, Bautz, Herzberg 1997, ISBN 3-88309-068-9, Sp. 990–993.
  • Leonard Wilson Forster: Charles Utenhove and Germany (1971). In: Kleine Schriften zur deutschen Literatur im 17. Jahrhundert (Beihefte zum Daphnis 1). Rodopi, Amsterdam 1977, S. 81–100 (Google-Books)
  • Ulrich Gäbler / Kurt Jakob Rüetschi: Die drei Briefe Jan Utenhoves des Jüngern an Bullinger (1564). In: Zwingliana 15 (1979), S. 143–145 (Online bei www.zwingliana.ch, abgerufen am 23. Juni 2015)
  • Willem Jan Cornelis van Hasselt: Het Geslacht Utenhove. In: Kerkhistorisch Archief 3 (1862), S. 226–229 (Google-Books)
  • Dominique de Kerckhove: Généalogie Utenhove, Teil I und II. In: Le Parchemin 398 (2012), S. 114–151; 399 (2012), S. 227–228
  • Johann Peter Lotichius: Bibliotheca poetica, Bd. III. Germaniae et Belgii Poetae. Lucas Jennis, Frankfurt am Main 1626, S. 101f (Digitalisat der Universitätsbibliothek Mannheim)
  • Samuel Jan Lenselink: De psalmen van Jan Utenhove. In: De Nederlandse psalmberijmingen in de 16de eeuw. Van de Souterliedekens tot Datheen met hun voorgangers in Duitsland en Frankrijk. Van Gorcum, Assen 1959, S. 247–431 (Digitalisat der Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren)
  • Hermann Niebaum: „… dat het allen den Nederlanderen zal moghen nut end dienstig zijn“. Jan Utenhove und die Sprache seiner Übersetzung des Neuen Testaments (Emden 1556). In: Jörg Hennig / Jürgen Meier (Hrsg.): Varietäten der deutschen Sprache. Festschrift für Dieter Möhn (Sprache in der Gesellschaft 23). Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1996, S. 107–125
  • Fredrik Pijper: Jan Utenhove. Zijn leven en zijne werken (diss.). Adriani, Leiden 1883 (Digitalisat bei www.archive.org) (Nachdruck: Kessinger Publishing, Whitefish 2010, ISBN 116823882X)
  • Eduard Pieter Schorer: Geslacht- en wapenkunde. Geslacht Utenhove. In: De Navorscher 22 (1872), S. 473
  • Frans Vyncke: De Gentse familie Utenhove en haar relaties met Polen in de 16de eeuw. In: ders. (Hrsg.): Handelingen van het Internationaal Colloqium „Nederlands-Poolse Kulturele Ontmoetingen“. In: Vlaams-Poolse Tijdingen 6/3-4 (1985), S. 25–44
  • Gerrit Cornelis Zieleman: Van Venator tot Duircant. Over het convoluut met Utenhoves Spel van zinnen. In: Nederlands archief voor kerkgeschiedenis 71-72 (1991), S. 157–176

AnmerkungenBearbeiten

  1. Auch Gillis den Drom, aus Oudenaarde.
  2. Auch Jakob von Burgund, Herr von Falais und Breda, Urenkel des Herzogs Philipp des Schönen von Burgund, Studium in Löwen, Anhänger der Reformation, umfangreiche Korrespondenz mit Johannes Calvin bis zum Bruch der Freundschaft 1551.
  3. Aus Nimwegen, 1542 in Wittenberg immatrikuliert.
  4. Enkel von Hans Boner aus Landau (um 1450–1523), verheiratet mit einer Nichte von Johannes a Lasco, 1531/32 Besuch bei Erasmus von Rotterdam (1465 oder 1469-1536) in Basel.
  5. Ort von 20 reformierten Synoden zwischen 1557 und 1612.
  6. Kooigem (Kortrijk) war Anfang des 16. Jahrhunderts im Besitz einer Nebenlinie des Hauses Horn. Anna van Kooigem wird 1569 und 1578 als Witwe des Johann Uutenhove erwähnt.
  7. Ort der reformierten Synode vom 21. bis 29. Januar 1556.
  8. * um 1530; † vor 1592.
  9. Pfarrer in Marburg (1550-1629).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Grabmal im Dominikanerkloster Gent; vgl. Veronique Despodt: Gentse grafmonumenten en grafschriften tot het einde van de Calvinistische Republiek (1584), Bd. III. (diss. phil.). Ghent 2001, Nr. 2.6./034 (Digitalisat).
  2. Vgl. Frederik Buylaert: Repertorium van de Vlaamse adel (ca. 1350-ca. 1500). (Historische Monografieën Vlaanderen 1). Academia Press, Gent 2011, S. 690f (Google-Books).
  3. a b Vgl. Geschlacht Utenhove. In: De Navorscher 21 (1871), S. 58–60, bes. S. 60 (Google-Books).
  4. Vgl. Cornelia M. Ridderikhoff, Hilde De Ridder-Symoens, Detlef Illmer (Hrsg.): Les Livres des procurateurs de la nation germanique de l'ancienne Université d'Orléans 1444-1602, Bd. I/2/2 Biographies des étudiants. Brill, Leiden 1980, S. 244.
  5. Vgl. Jan Izaak van Doorninck: Nederlandsche Studenten te Orléans. In: Bijdragen tot de geschiedenis van Overijssel 8 (1885/86), S. 362–365 bes. S. 364 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  6. Vgl. Wilhelm H. Neuser: Johann Calvin. Leben und Werk in seiner Frühzeit 1509–1541. (Reformed Historical Theology 6). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009, S. 21, 48f, 64, 74, 114 und 146–148.
  7. „Anno 32.“ in der Ausgabe von 1570 als Druckfehler für „Anno 42.“; vgl. Gerrit Cornelis Zieleman: Van Venator tot Duircant. Over het convoluut met Utenhoves Spel van zinnen. In: Nederlands archief voor kerkgeschiedenis 71-72 (1991), S. 157–176, bes. S. 171 Anm. 37;Dirk Coigneau: De Evangelische Leeraer: ‚een spel vul heresien‘. In: Jaarboek van de Fonteine 39-40 (1989–1990), S. 117–145, bes. S. 131.
  8. a b Vgl. Prudens van Duyse: Verhandeling over den drievoudigen invloed der rederijkkameren. In: Mémoires couronnés et autres mémoires 11/2 (1861), S. 1–179, bes. S. 151 (Google-Books).
  9. In: Daniel Gerdes: Scrinium antiquarium. Sive miscellanea Groningana nova ad historiam reformationis, Band IV/1. Cornelis II. Barlinckhof & Georg Wilhelm Rump, Groningen / Bremen 1754, S. 680f (Google-Books)
  10. Vgl. Olivier Millet: Calvin et la France. (Bulletin de la Société de l 'Histoire du Protestantisme Français 155). Société de l'Histoire du Protestantisme Français, Droz 2009, S. 106.
  11. Vgl. Brief von Martin Bucer an Konrad Hubert in Straßburg vom 6. Aug. o. J. [1542? 1543?]; Willem Frederik Dankbaar: Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden. (Kerkhistorische Studiën 9). Springer, Dordrecht 1961, S. 30 Anm. 1.
  12. Brief vom 12. Oktober 1552 an Bullinger: „vir bonus, Scotus natione“; vgl. Andrew Lang: John Knox and the Reformation, London / New York / Bombay: Longmans, Green, and Co. 1905, S. 34.
  13. Stadtarchiv Emden (330 Von der Stadt Emden verbürgte Kredite für den Grafen von Ostfriesland und der ostfriesischen Landschaft).
  14. Vgl. Bernhard Hagedorn: Ostfrieslands Handel und Schifffahrt im 16. Jahrhundert (Abhandlungen zur Verkehrs- und Seegeschichte 3). Curtius, Berlin 1910, S. 12.
  15. Stadtarchiv Emden (840 Französisch-reformierte Gemeinde zu Emden).
  16. Vgl. Menno Smid: Ostfriesische Kirchengeschichte. (Ostfriesland im Schutze des Deiches 6). Rautenberg, Leer 1974, S. 210.
  17. Vgl. Friedrich Ritter: Zur Geschichte des Emdener Rathaus-Baues I. In: Friesisches Jahrbuch 17 (1910), S. 340–377, bes. S. 344.
  18. Vgl. Andrzej Węgierski: Systema historico-chronologicum ecclesiarum Slavonicarum per provincias varias, praecipue, Poloniae, Bohemiae, Lituaniae, Russiae, Prussiae, Moraviae &c. distinctarum. Utrecht 1652, S. 410–412 (Google-Books).
  19. Vgl. den Gruß an Jans „unbekannte“ Frau im Brief von Karl von Utenhove d. Ä. vom 7. Februar o. J. [1557; Edition: „1565?“] aus Paris (Karl von Utenhove hielt sich 1556/57 dort auf). In: Jan Hendrick Hessels (Hrsg.): Epistvlae et tractatvs cvm Reformationis tvm Ecclesiae Londino-Batavae historiam illvstrantes (1544-1622), Bd. II (Ecclesiae Londino-Batavae archivvm 3). Typis Acodemiae, Cambridge 1897, Nr. 77, S. 240 f. (Digitalisat).
  20. Vgl. Auke J. Jelsma / Owe Boersma (Hrsg.): Acta van het consistorie van de Nederlandse gemeente te Londen 1569-1585. Instituut voor Nederlandse Geschiedenis, s'Grevenhage 1993, S. 493 (Online); vgl. S. 9.
  21. a b Vgl. Thomas Row: Strangers in London, anno 1568 [1607]. In: John Stype: Annals of the Reformation and Establishment of Religion… A Supplement of Records and Original Papers, Bd. IV, Oxford: Clarendon Press 1824, S. 571–577 [= S. 1–7], bes. S. 574f [S. 4f] (Google-Books).
  22. Vgl. Brief Laskos vom 1. September 1559 an Elisabeth; Elizabeth: September 1559, 1-5. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 1 (1863), S. 524–542 (Online, abgerufen am 1. April 2012).
  23. Vgl. Elizabeth: October 1559, 11-22. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 2 (1865), S. 31–44 (Online, abgerufen am 1. April 2012).
  24. Richard Edward Gent Kirk, Ernest F. Kirk (Bearb.): Returns of Aliens Dwelling in the City and Suburbs of London from the Reign of Henry VIII. to that of James I. (Publications of the Huguenot Soceity of London 10,1 und 3). University Press, Aberdeen 1900 und 1907, bes. Bd. 10,1, S. 202, 213, 269, 271, 275, 278, 281, 284, 285, 368 und 392; Bd. 10,3, S. 406 (Digitalisat und Digitalisat im Internet Archive).
  25. Zu ihm vgl. Andrzej Węgierski: Systema historico-chronologicum ecclesiarum Slavonicarum per provincias varias, praecipue, Poloniae, Bohemiae, Lituaniae, Russiae, Prussiae, Moraviae &c. distinctarum. Utrecht 1652, S. 412f.
  26. Brief vom 28. Juli 1560 aus Kazimierza Wielka; vgl. Daniel Gerdes: Scrinium antiquarium. Sive miscellanea Groningana nova ad historiam reformationis, Band IV/1. Cornelis II. Barlinckhof & Georg Wilhelm Rump, Groningen / Bremen 1754, S. 543–547 (Google-Books).
  27. Vgl. Brief des Botschafters Álvaro de la Quadra († 1564), Erzbischofs von L’Aquila, an die Statthalterin Margarethe von Parma vom 27. August 1560 aus London. In: Joseph Marie Bruno Constantin Kervyn de Lettenhove (Bearb.): Relations politiques des Pays-Bas et de l'Angleterre, sous le règne de Philippe II, Bd. I/2. Hayez, Brüssel 1883, Nr. DCCXXIV, S. 526f (PDF der Koninklijke Commissie voor Geschiedenis Brüssel).
  28. [Pseudonym] Amandus Verus: Clariss. Theologi D. Ruardi Tappart Enchusani, hereticae pravitatis primarii et generalis inquisitoris … apotheosis. o. O. o. J [1558] (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  29. Briefe von Jan van Utenhove an Erzbischof Edmund Grindal (1519–1583) und von Edmund Grindal an William Cecil vom 6. August 1562; Elizabeth: August 1562, 6. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 5 (1867), S. 6–10.
  30. Natürlicher Sohn von Karl von Egmond, des Herzogs von Geldern, 1529–1535 Statthalter von Groningen, um 1539 als Zwinglianer ausgewandert, 1548 Kriegshauptmann der Stadt Danzig.
  31. Brief von Bischof Edmund Grindal an William Cecil vom 17. April 1563; Elizabeth: April 1563, 17. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 6 (1869), S. 292 (Digitalisat bei British History online). „Carolus ab Egmonde“ wird in dem Brief als Nachkomme einer burgundischen Nebenlinie erwähnt.
  32. Beziehungen Englands zu Ostfriesland, insbesondere zu dem Grafen Johann. Utenhov'sche Korrespondenz, 1563–1565; Niedersächsisches Landesarchiv Aurich (Rep. 4 Fürstlich Ostfriesisches Archiv, B Landessachen, 1 f Auswärtige Angelegenheiten, England, Nr. 919).
  33. Briefe von Jan van Utenhove an William Cecil vom 20. Dezember 1563 und 3. Juli 1564 aus London; vgl. Elizabeth: December 1559, 20. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 6 (1869), S. 635; Samuel Haynes (Hrsg.): A Collection of State Papers, Relating to Affairs In the Reigns of … Queen Elizabeth, … left by William Cecill Lord Burghley … Now remaining at Hatfield House. William Bowyer, London 1740, S. 418f.
  34. Nigel Gosse: Immigrants in Tudor and Early Stuart England. In: Nigel Gosse / Lien Luu (Hrsg.): Immigrants in Tudor and Early Stuart England, Sussex Academic Press, Brighton 2005, S. 1–40, bes. S. 18 (Google-Books).
  35. a b Grabmal im Chorraum der Kirche St. Nicolas in Gent; o. V.: Épitaphes recueillies dans les églises de Flandre. In: Bulletin et annales de l'Académie d'Archéologie de Belgique 1 (1843), S. 227–247, bes. S. 243.
  36. a b Vgl. Frans de Potter: Généalogie de la famille De Gruutere, C. Annoot-Braeckman, Gent 1868, S. 30f (Google-Books; dort Angabe von archivalischen Quellen im Stadtarchiv Gent).
  37. Deren Sohn Nicolaus von Utenhove († nach 1583), Herr von Wymerghem, Rat in Mechelen, Hoog-Bailli von Ypern, ins Exil vertrieben, war verheiratet mit Anna de Lannoy, Tochter von Nicolaus II. de Lannoy, Seigneur de Lesdain, und Michelle de Cottrel, Dame d'Esplechin; vgl. Etienne Pattou: Famille de Lannoy, S. 31 (PDF; 1,4 MB, abgerufen am 28. März 2015).
  38. Vgl. M. de Vegiano, Jacques S. de Herckenrode: Nobiliaire des Pays-Bas et du comte de Bourgogne, Bd. II. Gyselynck, Gent 1865, S. 722.
  39. Etwas anders Fredrik Pijper: Jan Utenhove. Zijn leven en zijne werken (diss.). Adriani, Leiden 1883, S. LXXXI (Digitalisat bei www.archive.org): Jan und Karl von Utenhove seien Halbbrüder gewesen.
  40. Vgl. Gerrit Cornelis Zieleman: Van Venator tot Duircant. Over het convoluut met Utenhoves Spel van zinnen. In: Nederlands Archief voor Kerkgeschiedenis 71-72 (1991), S. 166–171.
  41. Bekanntes Volkslied auf die Todesstunde der Isabella von Österreich (1501–1526), Frau König Christians II. von Dänemark, in Zwijnaarde bei Gent.
  42. Liedeken van IIII vrienden van Lier von Hans von Overdamme († 1551) auf die vier Taufgesinnten Godevaert Mertens, Gielis van Aerde, Mariken Vlaminx und Anneken van Roosbroecke, die am 31. Januar 1551 in Lier hingerichtet wurden; vgl. Willem Bax: Het protestantisme in het bisdom Luik en vooral te Maastricht, Bd. I 1505–1557. M. Nijhoff, 's-Gravenhage 1937, S. 264.
  43. Französische Nationalbibliothek (Sign. FRBNF31514779); vgl. Johan Decavele: Jan Utenhove en de opvoering van het zinnespel te Roborst in 1543. In: Jaarboek van de Fonteine 39-40 (1989–1990), S. 101–116; Dirk Coigneau: De Evangelische Leeraer: ‚een spel vul heresien‘. In: Jaarboek van de Fonteine 39-40 (1989–1990), S. 117–145.
  44. Übersetzung von Johannes a Lasco: Compendium doctrinae de vera unicaque Dei et Christi ecclesia, eiusque fide et confessione pura. Steven Mierdman, London 1551
  45. Übersetzung von Johannes a Lasco: Forma et ratio ecclesiastici ministerii, in perigrinorum praesertim vero Germanicorum Ecclesia, instituta Londini per Eduardum VI anno 1550 cum privilegio suae majestatis, London 1550