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Jan Rychlík (* 27. April 1916 in Prag; † 20. Januar 1964 ebenda) war ein tschechischer Komponist.

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LebenBearbeiten

Rychlík besuchte von 1933 bis 1939 die Handelsschule in Prag. Er studierte dann bis 1946 am Konservatorium bei Jaroslav Řídký. Während des Studiums wirkte er als Unterhaltungs- und Jazzmusiker. Außerdem gehörte er neben Jiří Kolář einem Kreis von Schriftstellern und Künstlern an und trat als Autor eigener literarischer Texte und Übersetzer der Gedichte von Christian Morgenstern hervor.

Nach dem Krieg wurde er als Filmmusikkomponist und bedeutendster Vertreter der tschechischen Neuen Musik bekannt. 1961 gehörte er zu dem Mitbegründern des Ensembles für zeitgenössische Musik Musica viva pragensis.

WerkeBearbeiten

  • Partita für Blasinstrumente
  • Divertimento für drei Kontrabässe
  • Streichtrio
  • Partita für Streichquartett
  • Partita für Flöte solo
  • Trio für Altflöte, Englischhorn und Fagott
  • Afrikanischer Zyklus für neun Instrumente
  • Relazioni für drei Instrumente

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Karel Šrom: Bez Jana Rychlíka. In: Hudební rozhledy 17, 1964, ISSN 0018-6996, S. 99.
  • Vladimir Lébl: Čtyři vzpomínky na Jana Rychlíka. In: Hudební rozhledy 19, 1966, S. 230–232.
  • Karel Šrom: Jan Rychlík. Africký cyklus I–V. In: Hudební rozhledy 19, 1966, S. 54.
  • Eduard Douša: Jan Rychík. From Swing to Experimental Music. In: Music News from Prague 11–12, 1994, ISSN 0027-4410, S. 1–2.

WeblinksBearbeiten