Jak Jones

walisischer Snookerspieler

Jak Jones (* 29. Juli 1993 in Cwmbran) ist ein walisischer Snookerspieler.

Jak Jones
Jak Jones
Geburtstag 29. Juli 1993 (27 Jahre)
Geburtsort Cwmbran, Wales
Nationalität WalesFlag of Wales (1959–present).svg Wales
Profi 2010/11, 2013–2015,
2016–
Preisgeld 204.742 £ (Stand: 10. April 2021)
Höchstes Break 139[1] (Shanghai Masters 2014 Qualifikation)
Century Breaks 33 (Stand: 10. April 2021)
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 67 (August–September 2020)
Aktueller WRL-Platz 73 (Stand: 29. März 2021)
Beste Ergebnisse
Ranglistenturniere Achtelfinale (4×)

KarriereBearbeiten

Jones versuchte sich zur Snooker-Saison 2010/11 über die Pontin’s International Open Series für die Snooker Main Tour zu qualifizieren. Trotz des Finaleinzugs[2] bei einem der Turniere wurde er am Ende nur Zehnter der Turnierserie und erlangte somit vorerst kein Main-Tour-Ticket. Schließlich erlangte er doch mit dem Gewinn der EBSA U19-Europameisterschaft 2010 erstmals den Status eines Snookerprofis. Im Finale bezwang er Anthony McGill mit 6:4.[3]

In seiner ersten Main-Tour-Saison erreichte Jones lediglich zwei Mal die Runde der letzten 32 in Turnieren der PTC-Serie. In vollwertigen Ranglistenturnieren gelang ihm nur bei den Welsh Open 2011 ein Sieg gegen David Gilbert. Folglich konnte er sich nicht auf der Main Tour halten.

Während der Snooker-Saison 2011/12 nahm Jones an neun der zwölf Turniere der Players Tour Championship 2011/12 teil. Sein bestes Ergebnis erzielte er mit dem Erreichen des Achtelfinals des PTC Events 2. Dabei bezwang er die Profis Anthony Hamilton, James Wattana und Sam Craigie, bevor er an Rory McLeod scheiterte. Am Ende war er mit dem geteilten 75. Platz der PTC-Preisgeldrangliste hinter Craig Steadman und Kyren Wilson der drittbeste Amateurspieler.

Erste ProfijahreBearbeiten

Im April 2013 gewann Jones eines der drei Finalspiele der EBSA Qualifying Tour und erhielt somit ein Zweijahres-Tourticket für die Spielzeiten Snooker-Saison 2013/14 und 2014/15. Während es im ersten Jahr nur Auftaktniederlagen gab, konnte er im zweiten Jahr bei den Australian Goldfields Open 2014 und beim Shanghai Masters 2014 die zweite Qualifikationsrunde erreichen. Dazu kamen kleinere Erfolge bei den PTC-Turnieren. Zum Saisonende kam er bei der Weltmeisterschaft sogar in Runde 3. Trotzdem blieb er in der Zweijahreswertung am Ende der Weltrangliste und fiel damit erneut aus der Tour heraus.

Im Februar 2015 wurde er durch einen 7:4-Sieg im Finale gegen Jamie Rhys Clarke Europameister und qualifizierte sich damit für Main-Tour-Saisons 2016/17 und 2017/18.

Saison 2016/17Bearbeiten

In seinem ersten Turnier schaffte es Jones in die zweite Runde, verlor dort mit 0:4 gegen Mark Williams. Es folgten zahlreiche Niederlagen in den Qualifikationsrunden. Doch bei den English Open, ein Turnier ohne Qualifikation, konnte Jones seine Erstrundenpartie gegen Brandon Sargeant mit 4:0 gewinnen. In der zweiten Runde besiegte der den Engländer Elliot Slessor mit 4:3, in der dritten Runde gewann er sogar gegen Ding Junhui. Erst im Achtelfinale verlor Jones mit 3:4 gegen Anthony Hamilton. Auch beim nächsten Turnier war Jones erfolgreich. Nachdem er in der Qualifikation Thepchaiya Un-Nooh besiegt hatte, besiegte er den deutlich besser gesetzten Jimmy Robertson. In der zweiten Runde unterlag er dem Titelverteidiger John Higgins. Nach wiederholten Niederlagen gelang Jones beim Snooker Shout-Out der Einzug ins Achtelfinale, wo er Shaun Murphy unterlag. Jones beendete die Saison mit einer Erstrundenniederlage in der Qualifikation zur Snookerweltmeisterschaft 2017.

Saison 2017/18Bearbeiten

Nach zwei Niederlagen in der Qualifikation konnte Jones beim Paul Hunter Classic 2017 seinen ersten Sieg einfahren. Doch nach dem 4:1 gegen Saqib Nasir verlor Jones mit 2:4 gegen Peter Lines. Beim European Masters 2017 besiegte Jones in der Qualifikation den Iren Fergal O’Brien, unterlag aber in der ersten Runde dem ehemaligen Weltmeister Ken Doherty. Beim UK Championship und bei den Northern Ireland Open konnte Jones jeweils seine Erstrundenpartie gewinnen, beide Male verlor er aber sein Zweitrundenspie mit einem White-wash. Auch beim Snooker Shoot-Out überstand Jones die erste Runde, verlor dann aber mit 1:84 (nach erspielten Punkten) gegen den späteren Sieger Michael Georgiou. Im weiteren Saisonverlauf erreichte Jones weitere drei Male die zweite Runde, verlor aber immer. Bei der WM verlor er in der ersten Qualifikationsrunde gegen Robbie Williams. Er schloss die Saison auf Weltranglistenplatz 82 ab, was nicht für eine Qualifikation für die nächste Saison reichte. Jones qualifizierte sich allerdings über die Q School.

Dritter AnlaufBearbeiten

Die Saison 2018/19 startete für Jak Jones mit einer 2:4-Niederlage in der Qualifikation für die Riga Masters gegen Robert Milkins. Sein Qualifikationsspiel für die World Open gewann Jones mit 5:4 gegen Liam Highfield und auch die erste Runde überstand er mit einem 5:3-Sieg über Zhang Anda. In der nächsten Runde unterlag er Xiao Guodong.

ErfolgeBearbeiten

FinalteilnahmenBearbeiten

Ausgang Jahr Turnier Finalgegner Ergebnis
Amateurturniere
Zweiter 2009 PIOS 2009/10 – Event 4 Wales  Jamie Jones 0:6
Sieger 2010 U19-Europameisterschaft Schottland  Anthony McGill 6:4
Sieger 2016 Europameisterschaft Wales  Jamie Rhys Clarke 7:4

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jak Jones bei CueTracker (Stand: 22. August 2018)
  2. 2009 PIOS – Event 4. cuetracker.net, abgerufen am 21. Februar 2016.
  3. 2010 European Under-19 Championships. cuetracker.net, abgerufen am 21. Februar 2016.

WeblinksBearbeiten

Commons: Jak Jones – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien