Jürgen Rumrich

deutscher Eishockeyspieler
DeutschlandDeutschland  Jürgen Rumrich Eishockeyspieler
Geburtsdatum 20. März 1968
Geburtsort Miesbach, Deutschland
Größe 181 cm
Gewicht 81 kg
Position Rechter Flügel
Schusshand Links
Karrierestationen
bis 1984 TEV Miesbach
1984–1986 SB Rosenheim
1986–1990 EHC Freiburg
1990–1998 BSC Preussen
1998–2000 Kassel Huskies
2000–2004 Nürnberg Ice Tigers
2004–2005 Hamburg Freezers

Jürgen Rumrich (* 20. März 1968 in Miesbach) ist ein ehemaliger deutscher Eishockeyspieler und heutiger -trainer und -funktionär. Zuletzt war er sportlicher Leiter der Schwenninger Wild Wings.

Karriere als SpielerBearbeiten

Nach seiner Zeit als Juniorenspieler beim TEV Miesbach und beim SB Rosenheim begann Rumrich seine Profikarriere in der Saison 1986/87 in der 2. Bundesliga beim EHC Freiburg. In seiner zweiten Saison schafften die Freiburger den Aufstieg. Ab der Spielzeit 1990/91 gehörte er der Mannschaft des BSC Preussen bzw. Berlin Capitals an und spielte acht Jahre in der Hauptstadt. Zur Saison 1998/99 schloss er sich den Kassel Huskies an, dessen Kapitän er bis zu seinem Abgang war. Ab der Saison 2000/01 spielte er für die Nürnberg Ice Tigers. Er beendete seine Karriere in der Saison 2004/05 bei den Hamburg Freezers in der DEL.

International spielte Rumrich bereits im Jugendbereich für die deutsche Nationalmannschaft. Sein Debüt für die A-Nationalmannschaft gab er 1992. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1992, 1998 und 2002 teil. Er spielte 182 Mal für Deutschland, dabei schoss er 27 Tore und erzielte 20 Assists[1]. Damit ist er auf Platz 10 der Spieler mit den meisten Einsätzen.

Sein älterer Bruder Michael war ebenfalls Eishockeyspieler und spielte zum Teil mit ihm gemeinsam in Freiburg, Berlin sowie in der Nationalmannschaft.

Karriere als TrainerBearbeiten

Nachdem er beim SC Riessersee für die Nachwuchsarbeit zuständig war und gleichzeitig in der DNL die Juniorenmannschaft trainierte, wechselte er zur Saison 2007/08 zu den Straubing Tigers in die DEL. Dort arbeitete er als Co-Trainer unter Erich Kühnhackl, ab November 2007 unter Bob Manno. In der Spielzeit 2008/09 war er zusätzlich Teammanager der Mannschaft. Im März 2009 wurde er als Nachfolger von Manno Cheftrainer der Straubing Tigers. Dort wurde er Ende Januar 2011 entlassen, nachdem das Team unter seiner Führung die sechste Niederlage in Folge erlitten hatte.

Von Oktober 2011 bis März 2012 war er Cheftrainer bei den Schwenninger Wild Wings. Anschließend war er bis zum Ende der Saison 2012/13 Geschäftsführer des Zweitligaclubs Landshut Cannibals und damit Nachfolger des scheidenden Geschäftsführers Bernd Truntschka.

Vom Dezember 2013 an war Jürgen Rumrich Cheftrainer der Kassel Huskies in der Oberliga West[2]. Damit trainierte er den Verein, für den er auch schon als Spieler aktiv war. Er führte die Huskies zum Aufstieg in die DEL2.[3] Einen neuen Vertrag erhielt Rumrich nach der Saison nicht.[4]

Zwischen Februar 2015 und März 2020 war er sportlicher Leiter der Schwenninger Wild Wings.[5]

Erfolge und AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik (Memento des Originals vom 5. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deb-online.de. DEB online. Abgerufen am 21. Dezember 2013.
  2. Ex-DEL Spieler Jürgen Rumrich wird neuer Trainer der Kassel Huskies. Eishockeynews. Abgerufen am 21. Dezember 2013.
  3. Huskies machen sportlichen Aufstieg in die DEL2 klar!. Eishockey Magazin. 20. April 2014. Abgerufen am 5. Juli 2014.
  4. Michaela Streuff: Rico Rossi ist neuer Trainer der Kassel Huskies. HNA.de. 26. Juni 2014. Abgerufen am 5. Juli 2014.
  5. Schwenningens Sportlicher Leiter Jürgen Rumrich stellt sein Amt zur nächsten Spielzeit zur Verfügung. In: eishockeynews.de. 31. Oktober 2019, abgerufen am 23. März 2020.