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Jürgen Bretzinger

deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor

Jürgen Bretzinger (* 1954 in Ravensburg) ist ein deutscher Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Bretzinger besuchte das Albert-Einstein-Gymnasium in Ravensburg und studierte von 1976 bis 1980 an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) Theaterwissenschaft. Von 1980 bis 1984 war er als freier Kameramann und Dokumentarfilm-Regisseur tätig. Vor 1985 bis 1988 war er Dozent und Lehrbeauftragter an der HFF. Seit 1988 ist er Regisseur und Autor von Fernsehfilmen. Er führte u. a. Regie für Fernsehreihen wie Polizeiruf 110, Tatort und Marienhof und war Regisseur und Drehbuchautor des Kinofilms Schatten der Wüste (1989).

Bretzinger ist seit 1988 mit der Drehbuchautorin Dorothee Schön verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1998 lebt er wieder in seiner Heimatstadt Ravensburg, seit 2002 sitzt er als Mitglied der Grünen-Fraktion im Ravensburger Gemeinderat.[1]

PreiseBearbeiten

Für den Fernsehfilm Fremde, liebe Fremde erhielt er 1992 den Bayerischen Fernsehpreis, während die Hauptdarstellerinnen Meret Becker und Katharina Brauren mit dem Adolf-Grimme-Preis[2] in Silber und der Kameramann Kay Gauditz mit dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste geehrt wurden.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Gunther Dahinten: Fernsehen ist das eine, aber ohne Ravensburg lebt man nicht. Jürgen Bretzinger. In: Profile Ravensburg. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach 2008, ISBN 978-3-933614-40-7, S. 36–39

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Liste der Stadträte (Memento des Originals vom 20. September 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ravensburg.de auf www.ravensburg.de
  2. Dieter Anschlag: Jahrgang des möglichen Schwungs (1992). In: Lutz Hachmeister (Hrsg.): Das Fernsehen und sein Preis. Materialien zur Geschichte des Adolf-Grimme-Preises 1973–1993. S. 167 sowie Preisträgerliste S. 206. (Online-Version, PDF 660 kB)