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Ján Kocian

slowakischer Fußballtrainer und tschechoslowakischer Fußballspieler

Ján Kocian (* 13. März 1958 in Zlaté Moravce) ist ein slowakischer Fußballtrainer und ehemaliger tschechoslowakischer Fußball-Nationalspieler.

Ján Kocian
Ján Kocian - Fußballtrainer.jpg
Personalia
Geburtstag 13. März 1958
Geburtsort Zlaté MoravceTschechoslowakei
Größe 188 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1976–1979 ZŤS Martin
1979–1988 FK Dukla Banská Bystrica 209 (20)
1988–1993 FC St. Pauli 129 0(8)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1984–1992 Tschechoslowakei 26 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1993–1995 Slowakei (Co-Trainer)
1996–1997 FK Dukla Banská Bystrica
1997–1998 Petra Drnovice
1998–1999 1. FC Košice
1999–2002 1. FC Köln (Co-Trainer)
2002–2004 Eintracht Frankfurt (Co-Trainer)
2005 FC Rot-Weiß Erfurt
2005–2006 Sportfreunde Siegen
2007–2008 Slowakei
2008–2009 Österreich (Co-Trainer)
2011 Jiangsu Sainty
2011–2012 South China AA
2013–2014 Ruch Chorzów
2014–2015 Pogoń Stettin
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

SpielerkarriereBearbeiten

Kocian spielte von 1976 bis 1978 für ZTS Martin in der 2. Liga der Tschechoslowakei. Danach absolvierte er von 1979 bis 1988 in der ersten Liga 209 Spiele für FK Dukla Banská Bystrica und lief zwischen 1988 und 1993 in der Bundesliga und 2. Bundesliga 147-mal für den FC St. Pauli auf.

1990 nahm er als Kapitän mit der Fußballnationalmannschaft der Tschechoslowakei an der WM in Italien teil und wurde im gleichen Jahr zum „Fußballer des Jahres“ der Tschechoslowakei gewählt.

TrainerkarriereBearbeiten

Seit 1993 ist Ján Kocian Trainer. Zwischen 1993 und 1995 arbeitete er als Assistenz-Trainer der Slowakischen Nationalmannschaft. Anschließend war er Cheftrainer bei Dukla Banská Bystrica (1. Slowakische Liga) und FC Petra Drnovice (1. Tschechische Liga), bevor er von 1999 bis 2002 beim 1. FC Köln und von 2002 bis 2004 Assistenz-Trainer bei Eintracht Frankfurt war. Am 22. Februar 2005 übernahm er von René Müller das Traineramt beim Zweitligisten FC Rot-Weiß Erfurt, konnte jedoch bei den Thüringern nichts mehr bewegen, so dass der Verein am Saisonende abstieg. Vom 1. Juli 2005 bis zum 4. Februar 2006 war Kocian Cheftrainer des Zweitligaaufsteigers Sportfreunde Siegen, wurde dort aber aufgrund vereinsinterner Unstimmigkeiten und des sich abzeichnenden sportlichen Misserfolges entlassen. Seit dem 3. November 2006 trainierte er die Slowakische Nationalmannschaft. Am 25. Juni 2008 trennte der slowakische Verband sich von Kocian aufgrund schlechter Resultate der Nationalmannschaft.[1]

Ab August 2008 war er neben Andreas Herzog Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft unter dem damaligen tschechischen hauptverantwortlichen Trainer Karel Brückner. Am 4. März 2009 wurde sein Engagement nach nur sieben Monaten beendet, nachdem Karel Brückner seinen Rücktritt erklärt hatte.

Im Dezember 2010 unterschrieb Kocian einen Zweijahresvertrag beim chinesischen Klub Jiangsu Guoxin Sainty FC. Sein Engagement begann am 1. Januar 2011.[2]

Seit 2013 ist er Trainer des polnischen Erstligisten Ruch Chorzów. Am 3. Juni 2014 wurde er zum „Trainer des Jahres“ in Polen gewählt.[3]

PrivatlebenBearbeiten

Ján Kocian ist verheiratet mit Hana und hat einen Sohn und eine Tochter. Nachdem er beim 1. FC Köln das Amt des Co-Trainers übernahm, zog er mit seiner Frau und seinen Kindern nach Pulheim, wo die Familie bis heute wohnt.

WeblinksBearbeiten

  • Ján Kocian in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
  • Ján Kocian in der Datenbank von fussballdaten.de

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. SID: Fußball – International: Slowakei setzt Trainer Kocian vor die Tür. In: Focus Online. 25. Juni 2008, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 11. Dezember 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.11freunde.de
  3. Kocian Trainer des Jahres in Polen, in: transfermarkt.de, vom 3. Juni 2014