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Iwan Dytschko
Medaillenspiegel
Ivan Dychko Rio 2016.jpg

Boxen Boxen

KasachstanKasachstan Kasachstan
Olympische Spiele
0Bronze0 2016 Superschwer
0Bronze0 2012 Superschwer
Weltmeisterschaft
0Silber0 2015 Superschwer
0Silber0 2013 Superschwer
0Bronze0 2011 Superschwer
Asienspiele
0Gold0 2014 Superschwer
0Silber0 2010 Superschwer
Asienmeisterschaft
0Gold0 2015 Superschwer
0Gold0 2013 Superschwer

Iwan Dytschko (kasachisch: Дычко Иван Фёдорұлы; englische Transkription: Ivan Dychko; * 11. August 1990 in Rudny) ist ein kasachischer Profiboxer im Schwergewicht.

BoxkarriereBearbeiten

Dytscko bringt bei einer Körpergröße von 2,06 m rund 102 kg auf die Waage. Auf nationaler Ebene wurde er in den Jahren 2009, 2010 und 2011 Kasachischer Meister im Superschwergewicht (+91 kg). Bei den Jugend-Weltmeisterschaften 2008 in Guadalajara gewann er die Silbermedaille im Schwergewicht. Er setzte sich dabei gegen Milutin Stanković, Nick Kisner und Aurel Manole durch, ehe er im Finale Erislandy Savón knapp mit 8:10 unterlag. Anschließend boxte er nur noch im Superschwergewicht.

2010 gewann er die Silbermedaille bei den Asienspielen in Guangzhou. Er unterlag dabei im Finale dem Chinesen Zhang Zhilei knapp mit 5:7. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Baku gewann er in der Vorrunde erneut gegen Milutin Stanković, schlug im Achtelfinale nun auch Zhang Zhilei und setzte sich im Viertelfinale gegen den Kroaten Filip Hrgović durch. Im Halbfinale verlor er jedoch mit 9:16 gegen Məhəmmədrəsul Məcidov und stieg damit mit einer Bronzemedaille aus der WM aus. Damit erhielt er einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London. Dort gewann er seinen ersten Kampf gegen den Deutschen Erik Pfeifer und zog ins Viertelfinale ein, wo er den Kanadier Simon Kean bezwang. Er stand somit im Halbfinale, unterlag jedoch beim Kampf um den Einzug ins Finale gegen Anthony Joshua mit 11:13.

Bei den Asienmeisterschaften 2013 in Amman gewann Dytschko die Goldmedaille und besiegte unter anderem Satish Kumar. Er konnte daraufhin bei den Weltmeisterschaften 2013 in Almaty teilnehmen und kam, unter anderem gegen Satish Kumar und Erik Pfeifer, bis ins Finale, wo er durch K.o. gegen Məhəmmədrəsul Məcidov unterlag und Vize-Weltmeister wurde.

2014 gewann er die Asienspiele in Incheon und 2015 die Asienmeisterschaften in Bangkok. Er besiegte dabei unter anderem erneut Satish Kumar, sowie Bahodir Jalolov und Hussein Iashaish. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Doha wurde er erneut Vize-Weltmeister, als er durch Siege gegen Rafael Lima, Florian Schulz und Bahodir Jalolov ins Finale eingezogen war, wo er gegen Tony Yoka unterlag.

Im April 2016 gewann er die asiatische Olympiaqualifikation in China durch Siege gegen Patrick Mailata, Hussein Iashaish und Bahodir Jalolov. Er hatte sich somit für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro qualifiziert. Dort besiegte er Məhəmmədrəsul Məcidov und Efe Ajagba, ehe er im Halbfinale gegen Joseph Joyce ausschied und eine Bronzemedaille gewann.

Insgesamt gewann er als Amateur 181 von 199 Kämpfen.

ProfikarriereBearbeiten

Im Februar 2017 wechselte er unter dem australischen Promoter Mike Altamura ins Profilager und gewann sein Debüt am 29. September 2017.

WeblinksBearbeiten