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Ivančice (deutsch Eibenschütz) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt 21 km südwestlich von Brünn an der Einmündung der Oslava und der Rokytná in die Jihlava.

Ivančice
Wappen von Ivančice
Ivančice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihomoravský kraj
Bezirk: Brno-venkov
Fläche: 4757 ha
Geographische Lage: 49° 6′ N, 16° 23′ OKoordinaten: 49° 6′ 10″ N, 16° 22′ 31″ O
Höhe: 210 m n.m.
Einwohner: 9.742 (1. Jan. 2019)[1]
Postleitzahl: 664 91
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 7
Verwaltung
Bürgermeister: Milan Buček
Adresse: Palackého nám. 6
664 91 Ivančice
Gemeindenummer: 583120
Website: www.ivancice.cz
Rathaus in Ivančice
Palacký-Platz

GeschichteBearbeiten

Ivančice wurde 1221 zum ersten Mal erwähnt, ab 1288 hatte es den Status einer königlichen Stadt. Im 15. Jahrhundert kam die Stadt an die Herren von Lipá, in deren Besitz sie bis zur Schlacht am Weißen Berg blieb. Im 16. Jahrhundert war hier ein wichtiges Zentrum der Böhmischen Brüder, u. a. lebte in Ivančice Jan Blahoslav, Bischof der Böhmischen Brüder und Verfasser einer tschechischen Grammatik sowie Übersetzer des Neuen Testaments vom Griechischen und Lateinischen ins Tschechische. Blahoslav gründete eine Priesterschule mit eigener Druckerei. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Ivančice rekatholisiert und verlor seine bisherige Bedeutung.

StadtgliederungBearbeiten

Die Stadt Ivančice besteht aus den Ortsteilen Alexovice (Alexowitz), Budkovice (Budkowitz), Ivančice (Eibenschütz), Hrubšice (Hrubschitz), Letkovice (Ledkowitz), Němčice (Niemtschitz) und Řeznovice (Resnowitz).

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Ivančice ist der Geburtsort des Malers Alfons Mucha und des Film- und Fernsehschauspielers Vladimír Menšík (Die Märchenbraut). In der Stadt gibt es über beide Dauerausstellungen im Museum. Der Name des jüdischen Gelehrten Jonathan Eybeschütz, dessen Vater hier als Rabbiner amtierte, ist von der deutschen Ortsbezeichnung abgeleitet.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Romanische Kirche in Řeznovice

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ivančice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2019 (PDF; 0,8 MiB)