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Italienische Konzentrationslager

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Italienische Konzentrationslager wurden während des Zweiten Italienisch-Libyschen Kolonialkrieg in den Jahren 1930 bis 1933 vom Königreich Italien in der damaligen Kolonie Italienisch-Libyen unterhalten. Von 1935 bis 1941 wurden Lager in Italienisch-Ostafrika betrieben. Weitere Konzentrationslager entstanden in Italien und den annektierten Gebieten des Königreichs Jugoslawien im Zweiten Weltkrieg ab dem 10. Juni 1940, ab September 1943 in der von Deutschland besetzten Italienischen Sozialrepublik bis Mai 1945.

Essensausgabe im KZ Sidi Ahmed el-Magrun, um 1930

Libyen 1930–1933Bearbeiten

Das Königreich Italien versuchte unter Mussolini Lebensraum (spazio vitale) in Afrika zu gewinnen. Im Verlauf des Zweiten Italienisch-Libyschen Kolonialkrieges wurden die unterworfenen und deportierten Bevölkerungsteile aus Marmarica und dem Djebel al-Akhdar im Zweiten Italienisch-Libyschen Krieg ab 1930 interniert. Damit wollten der Generalgouverneur Pietro Badoglio und der örtliche Kommandeur Rodolfo Graziani für das faschistische Italien den aufständischen Sanūsīya der Cyrenaika unter ihrem Anführer Umar al-Muchtar mit einer genozidalen Kriegführung die Basis entziehen. Etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung der Cyrenaika starben durch die Deportation und Haft.[1][2]

Konzentrationslager in Libyen 1930–1933
KZ-Name Ort Land gegründet aufgelöst Geschätzte Inhaftiertenzahl[3] Geschätzte Todeszahl
Abyar Abyar Libyen 1930 1933 3.123  
Agedabia Adschdabiya Libyen 1930 1933 10.000 1.500
El-Agheila El Agheila Libyen 1930 1932 10.900  
Marsa al Brega Brega (Libyen) Libyen 1931 1933 21.117  
Sidi Ahmed el-Maghrun El Magrun Libyen 1930 1933 13.050 4.500
Soluch Suluq Libyen 1930 1933 20.123 5.500
Giado Jadu Italienisch-Libyen Januar 1942 24. Januar 1943 3.146[4] 562

Italienisch-Ostafrika 1935–1941Bearbeiten

In Italienisch-Ostafrika, den heutigen Staaten Eritrea, Äthiopien und Somalia, gingen die italienischen Truppen im Abessinienkrieg und der anschließenden Annexion mit äußerster Härte gegen die dortige Bevölkerung vor. Das Gebiet sollte durch eine Strategie des Massenterrors befriedet werden. Anders als an anderen Gewaltschauplätzen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts waren Konzentrationslager nicht die zentrale Institution der Verfolgung. Angehörige des Widerstandes wurden nach der Gefangennahme exekutiert und nur ein paar Hundert Mitglieder der Aristokratie erhielten eine Chance zum Überleben in Gefängnissen. In Eritrea und Somalia entstand je ein Straflager für politische Gefangene.[5]

Konzentrationslager in Italienisch-Ostafrika 1935–1941
KZ-Name Ort Land gegründet aufgelöst Geschätzte Inhaftiertenzahl[3] Geschätzte Todeszahl
Danane Mogadischu Italienisch-Somaliland 1935 1941 6.000 3.175[6]
Nocra Nocra Italienisch-Ostafrika (heute Eritrea) 1936 1941    

Europa 1939–1945Bearbeiten

 
Internierungslager Campagna
 
Caserma Concezione

Lager des InnenministeriumsBearbeiten

1939 errichtete Italien das erste und neue Konzentrationslager in Pisticci, das als Modell für weitere konzipiert war. Gefährliche Oppositionelle sollten erstmals nicht mehr in der politischen Verbannung, sondern im Landesinnern durch Arbeit umerzogen werden. Durch den Zweiten Weltkrieg wurden keine Pläne für weitere Lager dieses Typs mehr realisiert.[7]

Zwischen 1940 und 1943 wurden mehr als 50 Lager vom Innenministerium verwaltet, in denen hauptsächlich Angehörige von Feindstaaten interniert wurden, wie es international im Kriegsfall üblich war. Grundlage dafür war das italienische Kriegsgesetz vom Juli 1938.[8] Die ausländischen Angehörigen von Feindstaaten, für die die Konzentrationslager vornehmlich vorgesehen waren, befanden sich in der Realität in der Minderheit der Gefangenen, da mögliche Racheakte an italienischen Zivilisten im Ausland befürchtet wurden.[9] Die Juden, die seit 1938 nach den italienischen Rassengesetzen ausgebürgert worden waren und Juden mit italienischer Staatsangehörigkeit, die als gefährlich betrachtet wurden, wurden ebenfalls in Konzentrationslagern interniert.[10] Mit Rundschreiben des Innenministeriums vom 15. Juni 1940 sollten auch Juden, die aus verbündeten Staaten nach Italien geflohen waren, inhaftiert werden, da sie vom Hass erfüllt zu jeder schädlichen Handlung fähig wären.[11] Bis zum Waffenstillstand von Cassibile im September 1943 lebten die Juden unter den Härten der Internierung und der Rassengesetze im italienischen Machtbereich besser als Juden irgendwo im NS-Machtbereich.[12]

Die meisten Lager waren klein und provisorisch und in ungeeigneten und baufälligen Gebäuden untergebracht, da Italien nur mit einem kurzen Krieg rechnete. Das Leben der Internierten war von Hunger, Schmutz und Langeweile geprägt und obwohl die Inhaftierung der Juden und Antifaschisten eine illegale schwere Freiheitsberaubung und Entwürdigung bedeutete sind diese italienischen Lager mit deutschen KZs nicht vergleichbar. Die Lagerverwaltungen folgten den Bestimmungen der Genfer Konvention von 1929 und ermöglichten Besuche des Roten Kreuzes.[13]

Die größten und bekanntesten Lager waren:[14]

  • Pisticci, ursprünglich Modell-Lager für Oppositionelle, in dem später im Zuge der Repression im italienisch besetzten Teil Jugoslawiens auch jugoslawische Zivilisten interniert wurden.
  • Ferramonti di Tarsia, wo hauptsächlich ausländische Juden interniert wurden.
  • Fraschette d'Alatri, ein Kriegsgefangenenlager, das ab Ende 1942 zur Internierung von Ausländern und jugoslawischen Zivilisten umgewidmet wurde.

Lager des MilitärsBearbeiten

 
Häftling, KZ Rab, September 1943

Nach der teilweisen Besetzung und Annexion Jugoslawiens durch Italien im Jahr 1941 wurde zur Repression gegen die jugoslawische Untergrundbewegung die gleiche Strategie der verbrannten Erde, der ethnischen Säuberungen, der Geiselnahme und der italienischen Kolonisation angewendet wie zuvor in Afrika.[15] Geschätzte 100.000 bis 150.000 Jugoslawen wurden in einer unbekannten Zahl von Konzentrationslagern (campi per slavi) interniert und wegen der zunehmenden Überfüllung in umgewandelte Kasernen, Kriegsgefangenenlager (campi per ex-jugoslavi) und Konzentrationslager des Innenministeriums auf italienischem Territorium deportiert.[16][17]

Die Häftlinge wurden unterschieden nach Schutzhaft (protettivi) und Vorbeugehaft (repressivi). Durch die Schutzhaft sollten Zivilisten vor der Rekrutierung oder im Falle von Kollaboration vor der Bestrafung durch die Partisanen geschützt werden. In Vorbeugehaft wurden potentiell als gefährlich eingestufte Menschen genommen. Dazu gehörten ehemalige Kriegsgefangene, die zur Umgehung der Genfer Konvention entlassen und dann wieder inhaftiert worden waren, ehemalige Beamte, Lehrer, Studenten, Intellektuelle, Arbeitslose, Verwandte von Partisanen und Geiseln.[18]

Auch in Albanien, Griechenland und Frankreich wurden italienische Konzentrationslager zur Repression eingerichtet.[19][20]

Zeit nach dem Waffenstillstand 1943Bearbeiten

Nach Mussolinis Sturz und der Verkündung des Waffenstillstands von Cassibile besetzte die Wehrmacht (Fall Achse) im Herbst 1943 Italien und die Italienische Sozialrepublik wurde errichtet. Das italienische Wachpersonal und die Internierten flohen aus den Lagern, die von den in Süditalien gelandeten Alliierten teilweise in Lager für Displaced Persons umgewandelt und andere von den Deutschen als Konzentrationslager wiederverwendet wurden.[21]

 
Konzentrationslager Fossoli, 1944

In der Charta von Verona erklärten die italienischen Faschisten alle Juden zu feindlichen Ausländern. Am 30. November 1943 wurde durch den Innenminister Guido Buffarini-Guidi ihre Verhaftung und Einlieferung in italienische Konzentrationslager angeordnet. Bis zur Errichtung eines zentralen Lagers wurden die verhafteten Juden in sogenannte Provinzkonzentrationslager (campi di concentramento provinciali) eingeliefert. Die Lebensbedingungen in diesen kleinen Lagern waren viel härter als früher und es herrschte ein kaum erträglicher psychischer Druck, weil die Insassen nunmehr im Machtbereich der deutschen Polizei mit Deportationen zu rechnen hatten.[22][23]

Friedrich Boßhammer organisierte beim BdS Italien in Verona die Endlösung der Judenfrage. Deutsche Durchgangs- und Sammellager für die Deportationen in Italien waren Polizeihaftlager Borgo San Dalmazzo, Durchgangslager Fossoli, Risiera di San Sabba und Durchgangslager Bozen.[24] Über 9.000 Juden wurden zwischen Oktober 1943 und Dezember 1944 verschleppt, zum allergrößten Teil nach Auschwitz.

LagerübersichtBearbeiten

Konzentrationslager in Europa
KZ-Name Ort Land gegründet aufgelöst Geschätzte Inhaftiertenzahl Geschätzte Todeszahl
Agnone (Molise) Agnone Juni 1940 8. September 1943
Alberobello Alberobello Juni 1940 8. September 1943
Ariano Irpino Ariano Irpino Juni 1940 8. September 1943
Bakar Kroatien 31. Dezember 1942 1. Juli 1943 893[25]  
Bagno a Ripoli Bagno a Ripoli Juni 1940 1943
Baranello Campobasso        
Bojano Bojano Juni 1940 August 1941
Durchgangslager Bozen Bozen 8. September 1943 29. April und 3. Mai 1945 11.000  
Cairo Montenotte Cairo Montenotte 1942 1943    
Campagna (Kampanien) Campagna bei Salerno 15. Juni 1940 19. September 1943    
Casacalenda Casacalenda Juni 1940 8. September 1943 nur Frauen
Caserma Diaz Rijeka (Fiume)       33
Casoli Casoli bei Chieti   Juni 1940      
Castel di Guido Castel di Guido bei Fiumicino 1941 Herbst 1943
Chieti Chieti Juni 1940 10. November 1940
Chiesanuova Padua Jun 1942 Sep 1943    
Città Sant’Angelo Città Sant'Angelo Juni 1940 September 1943
Civitella del Tronto Civitella del Tronto Juni 1940 1943 (-1944)
Civitella in Val di Chiana Civitella in Val di Chiana Juni 1940 1943 (-1944)
Colfiorito bei Foligno Colfiorito Juni 1940
Corropoli Corropoli Februar 1941 September 1943
Cremona        
Fabriano Fabriano bei Ancona Juni 1940 1943 (-1944)
Ferramonti di Tarsia Cosenza Sommer 1940 4. September 1943 3,800  
Finale Emilia Modena        
Fraschette d'Alatri Alatri 1942 1944    
Gioia del Colle Gioia del Colle Juni 1940 Juni 1941
Gonars Palmanova März 1942 8. September 1943 7.000 453; >500
Isernia Isernia Juni 1940
Isola del Gran Sasso d’Italia Isola del Gran Sasso d'Italia Juni 1940 Herbst 1943 (?)
Istonio Marina Vasto Juni 1940 nach September 1943
Kraljevica (Porto Re) Kraljevica 1942 September 1943    
Lama dei Peligni Lama dei Peligni Juni 1940 September 1943
Lanciano Lanciano Juni 1940 Oktober 1943 nur Frauen
Lipari Lipari   1941   Juli 1943    
Malo Venedig        
Manfredonia Manfredonia Juni 1940 September 1943
Molat (Melada) Molat Kroatien Juni 1942 September 1943 20.000 1.000
Monigo Treviso Juni 1942 September 1943   232
Montechiarugolo Montechiarugolo bei Parma   Juni 1940   September 1943    
Monteforte Irpino Monteforte Irpino bei Avellino Juni 1940 Spätsommer 1943
Nereto Nereto Juni 1940 1943 (-1944)
Notaresco Notaresco Juni 1940 1943 (- Januar 1944)
Petriolo Petriolo Juni 1940 8. September 1943 nur Frauen
Pisticci Pisticci 1939 13. September 1943    
Pollenza Pollenza bei Macerata Juni 1940 1943 (- 31. März 1944) nur Frauen
Ponza   1942   August 1943    
Potenza        
Rab (Kampor oder Arbe) Rab Kroatien Juli 1942 11. September 1943 10.000; 15.000 2.000 >3.500; 4.000
Renicci di Anghiari Arezzo Oktober 1942 September 1943    
Risiera di San Sabba Trieste Oktober 1943 April 1945 > 11.500 4.000–5.000
Salsomaggiore Terme Salsomaggiore Terme Juni 1940 1943 ?
San Giovanni Rhodos Griechenland 1940 1942 ~ 500
Sassoferrato (Marken) Sassoferrato 1942 1943 (- 1944)
Sepino Campobasso        
Solofra Solofra Juni 1940 Januar 1944 nur Frauen
Tollo Tollo Juni 1940 Mai 1943
Tortoreto Tortoreto Juni 1940 Mai 1943
Tossicia Tossicia Juni 1940 Ende September 1943
Treia (Marken) Treia Juni 1940 Dezember 1942 nur Frauen
Treviso        
Urbisaglia Urbisaglia   Juni 1940   1943 (- März 1944)    
Ustica Ustica Juni 1940
Ventotene Ventotene 1940 August 1943
Vestone        
Vinchiaturo Vinchiaturo bei Campobasso   Juni 1940      
Visco Palmanova Winter 1942 September 1943   23
Vo’ Vecchio Vo (Venetien) 3. Dezember 1943 17. Juli 1944 60–70 44
Zlarin Zlarin Kroatien März 1943 Juni 1943 2.500 26
Fossoli di Carpi Fossoli di Carpi bei Modena Mai 1942 März 1944    

Gemeinnützige OrganisationenBearbeiten

Da Italien die Genfer Konvention erfüllen und auch gute Beziehungen zum Vatikan aufrechterhalten wollte, gestattete es zahlreiche Besuche des Internationalen Roten Kreuzes und von kirchlichen Delegationen in den Konzentrationslagern. Unter starker Überwachung durfte auch die Vereinigung der italienischen jüdischen Gemeinden und die DELASEM über Korrespondenten bis zum Einmarsch der Deutschen im September 1943 Kontakt zu den internierten Juden halten und sie materiell und bei ihren Auswanderungsbemühungen unterstützen.

Das Internationale Rote Kreuz bemühte sich trotz vieler Hemmnisse die Internierten zu unterstützen. Auch kirchliche Vertretungen organisierten materielle Unterstützung, verfassten Berichte und setzten sich für die freie Religionsausübung der Juden ein. Eine offizielle Verurteilung der Vorgänge in den Konzentrationslagern erfolgte aber durch keine der beiden Organisationen.[26]

AufarbeitungBearbeiten

ForschungBearbeiten

Das Wort "Konzentrationslager" ruft in Italien Assoziationen an die deutsche Besetzung hervor, weil ab dem 8. September 1943 Italiener, Juden und Militärinternierte Opfer der nationalsozialistischen Brutalität wurden. Dass auch Italiener ein System von Konzentrationslagern schufen, wurde vom Mythos des guten Italieners (Brava-Gente-Mythos) verdeckt und erst um die Jahrtausendwende wurden systematische Werke zum Thema von Forschern wie Klaus Voigt, Costantino Di Sante, Carlo Spartaco Capogreco und Davide Rodogno veröffentlicht.[27]

Der Vergleich und die Abgrenzung zu den deutschen Konzentrationslagern in Deutschland und Polen drängt sich dabei jeweils auf. Voigt spricht deshalb aus der Perspektive der nach Italien emigrierten und großteils im größten Lager des Innenministeriums Ferramonti di Tarsia internierten Juden von einem "Lagerghetto", während in italienischen Dokumenten, Archivalien und der Sekundärliteratur auch für die Lager des Innenministeriums von Campo di Concentramento (übersetzt Konzentrationslager) gesprochen wird.[28] Die Autoren heben aber jeweils die Unterschiede in Organisation, Zielsetzung und Opferzahlen hervor. Guerrazzi und Di Sante heben dabei hervor, dass das Alltagsleben für Angehörige von Feindstaaten, und zunächst auch Juden und Antifaschisten vergleichsweise ruhig war, dass der italienische Faschismus aber in den Kolonien, in Slowenien und später gegen die Juden mit Gefängnishaft, Gewalt und Verfolgung Tausenden den Tod brachte.[29]

StrafverfolgungBearbeiten

Die italienischen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden zwar von der internationalen Kommission zur Untersuchung von Kriegsverbrechen der Achsenmächte (UNWCC) wie die deutschen und japanischen Verbrechen untersucht aber gegen die italienischen Täter wurde kein internationales Tribunal eingerichtet und die Haupttäter wurden von Italien nicht an andere Staaten ausgeliefert.[30]

Das von den Westalliierten erstellte und 1947 konsolidierte Verzeichnis CROWCASS mutmasslicher Kriegsverbrecher umfasst ca. 1200 Namen italienischer Staatsangehöriger, deren Auslieferung von Jugoslawien, Großbritannien, Frankreich, Griechenland und den Vereinigten Staaten verlangt wurde. Kein Italiener wurde je wegen Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen. Ein Faksimile der konsolidierten CROWCASS-Liste von 1947 wurde im Jahre 2005 vom Verlag "Naval & University Press" herausgegeben.[31]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Carlo Spartaco Capogreco: I campi del duce. L’internamento civile nell’Italia fascista (1940-1943), Torino 2004 (Einaudi)
  • Simonetta Carolini (Hrsg.), Pericolosi nelle contingenze belliche. Gli internati dal 1940 al 1943, Rom 1987 (Associazione nazionale perseguitati politici italiani antifascisti ANPPIA)
  • Amedeo Osti Guerrazzi und Costantino Di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien. In: Faschismus in Italien und Deutschland – Studien zu Transfer und Vergleich, Hrsg.: Reichardt und Nolzen, Wallstein 2005, ISBN 3-89244-939-2, S. 176–200
  • Luigi Reale: Mussolini's Concentration Camps for Civilians: An Insight Into the Nature of Fascist Racism. Vallentine Mitchell 2011, ISBN 978-0-85303-884-9
  • Davide Rodogno: Fascism’s European Empire: Italian Occupation During the Second World War. Cambridge. Cambridge University Press 2006, ISBN 978-0-521-84515-1
  • Klaus Voigt: Zuflucht auf Widerruf – Exil in Italien 1933-1945. Klett-Cotta 1993, Band 2, ISBN 3-608-91160-X

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aram Mattioli: Die vergessenen Kolonialverbrechen des faschistischen Italien in Libyen 1923–1933. S. 216 f.
  2. Aram Mattioli: Die vergessenen Kolonialverbrechen des faschistischen Italien in Libyen 1923–1933. S. 219 und De Boca: Faschismus und Kolonialismus – Der Mythos von den anständigen Italienern. S. 195
  3. a b Michael R. Ebner. Geoff Simons. Ordinary Violence in Mussolini's Italy. New York, New York, USA: Cambridge University Press, 2011. P. 261.
  4. Maurice M. Roumani: The Jews of Libya. Sussex Academic Press 2007, S. 34.
  5. Aram Mattioli: Ein vergessenes Schlüsselereignis der Weltkriegsepoche. In: Der erste faschistische Vernichtungskrieg. Hrsg.: Asserate und Mattioli, SH-Verlag, ISBN 3-89498-162-8, S. 17 f.
  6. Donatella Strangio. The Reasons for Underdevelopment: The Case of Decolonisation in Somaliland. Springer, 2012. P. 5.
  7. Amedeo Osti Guerrazzi, Costantino di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien. S. 184.
  8. Klaus Voigt: Zuflucht auf Widerruf - Exil in Italien 1933-1945. Klett-Cotta 1993, Band 2, S. 18
  9. Amedeo Osti Guerrazzi, Costantino di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien. S. 199 .
  10. Carlo Moos: Ausgrenzung, Internierung, Deportation – Antisemitismus und Gewalt im späten italienischen Faschismus (1938–1945). Chronos, 2004, ISBN 3-0340-0641-1, S. 69.
  11. Klaus Voigt: Zuflucht auf Widerruf - Exil in Italien 1933-1945. Klett-Cotta 1993, Band 2, S. 20 f.
  12. Susan Zuccotti: The Italians And The Holocaust, Basic Books 1987, ISBN 1-870015-03-7, S. 8.
  13. Amedeo Osti Guerrazzi, Costantino di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien. S. 187 ff.
  14. Amedeo Osti Guerrazzi, Costantino di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien. S. 187 .
  15. Davide Rodogno: Fascism's European Empire: Italian Occupation During the Second World War. Cambridge. Cambridge University Press 2006, ISBN 978-0-521-84515-1, S. 335 f.
  16. Davide Rodogno: Fascism's European Empire: Italian Occupation During the Second World War. Cambridge. Cambridge University Press 2006, ISBN 978-0-521-84515-1, S. 349 f.
  17. Carlo Spartaco Capogreco: I campi del duce. Giulio Einaudi 2004, ISBN 88-06-16781-2, S. 251 ff.
  18. Davide Rodogno: Fascism's European Empire: Italian Occupation During the Second World War. Cambridge. Cambridge University Press 2006, S. 350
  19. Davide Rodogno: Fascism's European Empire: Italian Occupation During the Second World War. Cambridge. Cambridge University Press 2006, ISBN 978-0-521-84515-1, S. 349 f.
  20. Carlo Spartaco Capogreco: I campi del duce. Giulio Einaudi 2004, ISBN 88-06-16781-2, S. 257 ff.
  21. Amedeo Osti Guerrazzi, Costantino di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien. S. 199 .
  22. Liliana Picciotto: I campi di concentramento provinciali per ebrei, 1943-1945. Fondazione CDEC, abgerufen 2. Dezember 2017
  23. Klaus Voigt: Zuflucht auf Widerruf - Exil in Italien 1933-1945. Klett-Cotta 1993, Band 2, S. 348 ff.
  24. Liliana Picciotto Fargion: Italien. in: Dimension des Völkermords. Hrsg.: Wolfgang Benz, Oldenbourg 1991, ISBN 3-486-54631-7, S. 202 ff.
  25. Bakar concentration camp, Online Research project
  26. Luigi Reale: Mussolini’s Concentration Camps for Civilians. Vallentine Mitchell 2011, ISBN 978-0-85303-884-9, S. 160.
  27. Amedeo Osti Guerrazzi, Costantino di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien. S. 177 ff.
  28. Juliane Wetzel: Italien In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 9: Arbeitserziehungslager, Ghettos, Jugendschutzlager, Polizeihaftlager, Sonderlager, Zigeunerlager, Zwangsarbeiterlager. C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-57238-8, S. 295.
  29. Amedeo Osti Guerrazzi und Costantino Di Sante: Die Geschichte der Konzentrationslager im faschistischen Italien, S. 200.
  30. Filippo Focardi: Italy's Amnesia over War Guilt: The "Evil Germans" Alibi. Mediterrarean Quarterly 2014, S. 18 ff.
  31. The Central Registry of War Criminals and Security Suspects - Consolidated Wanted Lists (1947), Uckfield 2005