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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Isterberg
Isterberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Isterberg hervorgehoben

Koordinaten: 52° 21′ N, 7° 9′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Grafschaft Bentheim
Samtgemeinde: Schüttorf
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 20,31 km2
Einwohner: 573 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 48465
Vorwahl: 05922
Kfz-Kennzeichen: NOH
Gemeindeschlüssel: 03 4 56 010
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 2
48465 Schüttorf
Website: www.isterberg.de
Bürgermeister: Günter Wilminik (Wählergemeinschaft Isterberg)
Lage der Gemeinde Isterberg im Landkreis Grafschaft Bentheim
Landkreis Grafschaft BentheimNiedersachsenKönigreich der NiederlandeLandkreis EmslandNordrhein-WestfalenBad BentheimOhneSamernSchüttorfSchüttorfQuendorfIsterbergEngdenNordhornWietmarschenGeorgsdorfOsterwaldLage (Dinkel)Halle (bei Neuenhaus)UelsenGeteloWielenItterbeckWielenRingeEmlichheimLaar (Grafschaft Bentheim)WilsumGölenkampEsche (Grafschaft Bentheim)NeuenhausHoogstedeKarte
Über dieses Bild

Die Gemeinde Isterberg befindet sich im niedersächsischen Landkreis Grafschaft Bentheim.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt zwischen Bad Bentheim und Nordhorn und gehört zur Samtgemeinde Schüttorf.

Ein eigentlicher Dorfkern ist nicht vorhanden. Die Gemeinde ist nach dem gleichnamigen Berg benannt, der als einer der letzten Ausläufer des Teutoburger Waldes mit einer Höhe von 68 Metern im Gemeindegebiet liegt.

Der weiteste Ausläufer des Teutoburger Waldes befindet sich nicht direkt beim Isterberg, sondern endet in Gildehaus. An der Gronauer Straße, Ortsausgang von Gildehaus Richtung Niederlande, hören die letzten Bäume des Teutoburger Waldes auf. Zu vermuten ist jedoch, dass sich in früheren Zeiten der Teutoburger Wald bis hin zum Fürstlichen Busch erstreckte, der in der Bauerschaft Bardel liegt.

GemeindegliederungBearbeiten

  • Neerlage
  • Wengsel

GeschichteBearbeiten

Herkunft des OrtsnamensBearbeiten

Der Name der Gemeinde ist eine Ableitung vom Berg Isterberg, der seinen Namen vermutlich einer germanischen Kultstätte verdankt. Diese Kultstätte war dem Stammesgott Istraz gewidmet. Istraz ist der Beiname Wodans, dem gemeingermanischen Hauptgott. Eine weitere Deutungsmöglichkeit ist eine Zugehörigkeit zu „heester, Heister“. Heister oder Hester steht für „der an jungem Buchengehölz wohnende“.[2]

EingemeindungenBearbeiten

Isterberg ist am 1. März 1974 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Wengsel und Neerlage entstanden.[3]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat setzt sich aus drei Ratsfrauen und sechs Ratsherren zusammen.[4] Mit einer Wahlbeteiligung von 70,66 % wurde die einzig zur Wahl stehende Wählergemeinschaft Isterberg alleinige Fraktion im Gemeinderat.

Sitzverteilung
  • Wählergemeinschaft Isterberg: 9 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Der am 15. November 2016 gewählte Bürgermeister der Gemeinde Isterberg ist Günter Wilmink. Seine Stellvertreter sind Gabriele Feitsma und Friedrich Kleine Ruse.[4]

Zuvor war Heinrich Verwold von 2006 bis 2016 ehrenamtlicher Bürgermeister.

VereineBearbeiten

Es gibt einen örtlichen CVJM (CVJM Isterberg-Quendorf), welcher nicht nur der Jugend, sondern auch den Erwachsenen – insbesondere älteren Bürgern – als Treffpunkt dient.

Des Weiteren gibt es einen Landjugendverein in Isterberg, der u. a. jedes Jahr ein bekanntes Zeltfest in der Grafschaft organisiert.

In der Freiwilligen Feuerwehr Isterberg engagieren sich viele freiwillige Helfer.

VerkehrBearbeiten

Die Regionalbuslinie 40 der Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim (VGB) verbindet im Stundentakt an allen Tagen Isterberg mit Nordhorn und Bad Bentheim. Zudem gibt es mit der Regionalbuslinie 50 eine regelmäßige Verbindung nach Quendorf und Schüttorf.[5] Seit dem 9. Dezember 2018 gilt das Niedersachsenticket[6] auch in den Bussen der VGB.[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 3. Dezember 2016; abgerufen am 8. Oktober 2018.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 255.
  4. a b Gemeinderat. In: Internetseite der Gemeinde Isterberg. Abgerufen am 11. Oktober 2018.
  5. Liniennetz der VGB (PDF)
  6. http://www.niedersachsenticket.de
  7. Grafschafter Nachrichten: Ab Sonntag gilt das Niedersachsenticket. 7. Dezember 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018.