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Ispica ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Ragusa in der Autonomen Region Sizilien mit 16.307 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017).

Ispica
Wappen
Ispica (Italien)
Ispica
Staat Italien
Region Sizilien
Provinz Ragusa (RG)
Lokale Bezeichnung Spaccafurnu
Koordinaten 36° 47′ N, 14° 55′ OKoordinaten: 36° 47′ 6″ N, 14° 54′ 33″ O
Höhe 170 m s.l.m.
Fläche 113,5 km²
Einwohner 16.307 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 144 Einw./km²
Stadtviertel S. Maria del Focallo, Marza
Angrenzende Gemeinden Modica, Noto (SR), Pachino (SR), Pozzallo, Rosolini (SR)
Postleitzahl 97014
Vorwahl 0932
ISTAT-Nummer 088005
Volksbezeichnung Ispicesi
Schutzpatron Madonna del Carmelo
Website Ispica
Panorama

Inhaltsverzeichnis

Lage und DatenBearbeiten

Ispica liegt 35 Kilometer südwestlich von Ragusa am Fluss Ispica auf einer Fläche von 113,5 km². Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft und in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie in Konservenfabriken.

Ispica liegt an der Bahnstrecke Canicattì–Syrakus.

Die Nachbargemeinden sind Modica, Noto (SR), Pachino (SR), Pozzallo und Rosolini (SR).

GeschichteBearbeiten

Die Gegend um Ispica war bereits in vorgeschichtlicher Zeit von Menschen besiedelt. Dies bezeugt u. a. die Tomba del Principe in einer bronzezeitlichen Nekropole in der Cava d’Ispica. Im Mittelalter bestand ein Ort, den die Normannen ausbauten. Die Stadt wurde von einem Erdbeben im Jahr 1693 zerstört und am gleichen Ort wieder aufgebaut. Bis 1935 hieß die Stadt Spaccaforno.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Cava d’Ispica

In IspicaBearbeiten

  • Kirche Santa Maria Maggiore von Vincenzo Sinatra mit sehenswertem Hauptaltar und Fresken von Vito D’Anna
  • Kathedrale San Bartolomeo aus dem 18. Jahrhundert mit einer Doppeltreppe von der Piazza Maria Jose aus
  • Kirche Annunziata an dem gleichnamigen Platz, erbaut Anfang des 18. Jahrhunderts, mit schönen Stuckarbeiten
  • Bruno-Belmonte-Palast, das Rathaus im Jugendstil erbaut von Ernesto Basile

In der UmgebungBearbeiten

  • Parco della Forza, ein archäologischer Park um die antike Stadt Spaccaforno
  • Cava d’Ispica, eine tiefe Schlucht aus Kalkstein mit Höhlen

Söhne und TöchterBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ispica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.