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Isabel Pfeiffer-Poensgen

deutsche Juristin; Wissenschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen
Isabel Pfeiffer-Poensgen, 2010

Isabel Pfeiffer-Poensgen (geb. Pfeiffer; * 25. April 1954 in Aachen) ist eine deutsche Politikerin (parteilos), Juristin und Verwaltungsbeamtin. Seit dem 30. Juni 2017 ist sie Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen[1] im Kabinett Laschet. Zuvor war sie Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.[2]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Herkunft und StudiumBearbeiten

Pfeiffer-Poensgen ist die Tochter des Aachener Kommunalpolitikers Jost Pfeiffer und Enkelin des Textilkaufmannes Kurt Pfeiffer. Sie begann 1972 ihr Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte an den Universitäten Bonn, Lausanne und Freiburg im Breisgau. 1979 folgte das erste juristische Staatsexamen. Anschließend machte sie ihr Referendariat in Hamburg und New York City, das sie 1983 mit dem Assessorexamen abschloss.

Berufliche LaufbahnBearbeiten

1985 wurde sie persönliche Referentin des Präses der Behörde für Wissenschaft und Forschung Hamburg und 1988 Forschungsreferentin für Geistes- und Sozialwissenschaften sowie für überregionale Forschungsförderung. 1989 übernahm Pfeiffer-Poensgen das Amt der Kanzlerin der Hochschule für Musik und Tanz Köln, die Leitung der Hochschulverwaltung und wurde Mitglied des Rektorates. Seit 1999 war Pfeiffer-Poensgen Beigeordnete für Kultur und Soziales der Stadt Aachen und seit 2002 sowohl Mitglied im Vorstand des Verbandes deutscher Musikschulen als auch Mitglied im Kulturausschuss des Deutschen Städtetages. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Kuratoriums der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Am 1. November 2004 trat Isabel Pfeiffer-Poensgen das Amt der Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder an.

Seit dem 30. Juni 2017 ist sie Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen[3] im Kabinett Laschet.

PrivatesBearbeiten

Isabel Pfeiffer-Poensgen ist mit Hanfried Poensgen, dem Sohn des Diplomaten Gisbert Poensgen, verheiratet.

AuszeichnungenBearbeiten

Pfeiffer-Poensgen wurde vom Deutschen Hochschulverband zum „Wissenschaftsminister des Jahres 2018“ gewählt.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nina Magoley: Liveticker zum Nachlesen: Das ist das neue NRW-Kabinett. 29. Juni 2017 (wdr.de [abgerufen am 29. Juni 2017]).
  2. Pflegerin für die Oase. In: Berliner Zeitung, 19. Juli 2004
  3. Nina Magoley: Liveticker zum Nachlesen: Das ist das neue NRW-Kabinett. 29. Juni 2017 (wdr.de [abgerufen am 29. Juni 2017]).
  4. Deutscher Hochschulverband (DHV) Forschung & Lehre 3|18 Seite 214, abgerufen am 11. April 2018