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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Irchenrieth
Irchenrieth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Irchenrieth hervorgehoben

Koordinaten: 49° 37′ N, 12° 14′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt an der Waldnaab
Verwaltungs­gemeinschaft: Schirmitz
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 5,27 km2
Einwohner: 1480 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 281 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92699
Vorwahl: 09659
Kfz-Kennzeichen: NEW, ESB, VOH
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 127
Gemeindegliederung: 1 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 12
92718 Schirmitz
Website: www.irchenrieth.de
Bürgermeister: Josef Hammer (CSU)
Lage der Gemeinde Irchenrieth im Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Landkreis BayreuthLandkreis SchwandorfWeiden in der OberpfalzLandkreis TirschenreuthLandkreis Amberg-SulzbachGeorgenbergPleysteinNeustadt am KulmPressathTrabitzEschenbach in der OberpfalzBechtsriethWindischeschenbachWeiherhammerWaldthurnWaidhausVohenstraußTheisseilTännesbergStörnsteinSchwarzenbach (Oberpfalz)SchlammersdorfSchirmitzPüchersreuthPirkParksteinNeustadt an der WaldnaabMantel (Markt)Luhe-WildenauLeuchtenbergKohlberg (Oberpfalz)KirchenthumbachKirchendemenreuthIrchenriethGrafenwöhrFlossenbürgFloß (Oberpfalz)EtzenrichtEslarnAltenstadt an der WaldnaabSpeinsharter ForstManteler ForstVohenstraußHeinersreuther Forst (Oberpfalz)TschechienVorbachSpeinshartMoosbach (Oberpfalz)Karte
Über dieses Bild
Irchenrieth (2014)

Irchenrieth ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schirmitz.

GeografieBearbeiten

Irchenrieth liegt in der Planungsregion Oberpfalz-Nord.

Es gibt nur die Gemarkung Irchenrieth.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Irchenrieth gehörte zur Landgrafschaft Leuchtenberg, später zum Gericht Leuchtenberg des Kurfürstentums Bayern. Die Landgrafschaft Leuchtenberg war 1712/14 endgültig an Bayern gefallen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

20. JahrhundertBearbeiten

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Bechtsrieth eingegliedert.[2] Seit dem 1. Januar 1994 bildet Bechtsrieth mit Trebsau nach einem Bürgerentscheid und der Zustimmung des Bayerischen Landtages wieder eine eigene Gemeinde.[3][4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 0635 Einwohner, davon 274 in Irchenrieth und 361 in Bechtsrieth
  • 1970: 0786 Einwohner, davon 298 in Irchenrieth und 488 in Bechtsrieth
  • 1987: 0657 Einwohner
  • 1991: 1729 Einwohner mit Bechtsrieth
  • 1995: 0864 Einwohner
  • 2000: 0897 Einwohner
  • 2004: 1117 Einwohner
  • 2005: 1130 Einwohner
  • 2006: 1159 Einwohner
  • 2007: 1155 Einwohner
  • 2008: 1147 Einwohner
  • 2009: 1168 Einwohner
  • 2010: 1165 Einwohner
  • 2011: 1177 Einwohner
  • 2012: 1220 Einwohner
  • 2013: 1239 Einwohner
  • 2014: 1308 Einwohner
  • 2015: 1365 Einwohner
  • 2016: 1401 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit Mai 2008 Josef Hammer (CSU).

GemeinderatBearbeiten

[5] Nach der Wahl 2014 hat der Gemeinderat 12 Mitglieder.

  • CSU: 11 Sitze
  • SPD: 1 Sitz

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin balkenweise drei durchgehende blaue Spickel, in Gold balkenweise ein gezinnter roter Turm mit Sockelkante am Schildrand und drei pfahlweisen goldenen Rundbogenfenstern und ein pfeilgezungter weißzähniger roter Drachenrumpf.“

Das Wappen wird seit 1980 verwendet.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 249 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 412. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Im Jahr 1999 bestanden acht landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 196 Hektar, davon waren 136 Hektar Ackerfläche.

Seit 1969/72 befindet sich ein Heilpädagogisches Zentrum mit angeschlossenen Werkstätten, Kindergarten, Förderschule, Tagesstätte und Wohnheim in Irchenrieth. Der Förderschwerpunkt liegt auf der geistigen Entwicklung und fördert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den Bereichen Kognition und Wahrnehmungsverarbeitung, mit erheblichen Entwicklungsverzögerungen und Entwicklungsrückständen und mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen aus dem autistischen Spektrum, die an anderen Schularten auch mit Unterstützung durch die mobilen sonderpädagogischen Dienste nicht ausreichend gefördert werden können. Die Schule ist staatlich anerkannt und befindet sich in privater Trägerschaft.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 652.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994
  4. Gesetz vom 9. November 1993, GVBl S. 830
  5. http://irchenrieth.de/Sites/Gemeinde/Gemeinderat
  6. http://www.hpz-irchenrieth.de/heilpaedagogisches-zentrum/

WeblinksBearbeiten

  Commons: Irchenrieth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien