Ion Popescu (Handballspieler)

rumänischer Handballspieler und Handballtrainer
Ion Popescu
Spielerinformationen
Geburtstag November 1941
Geburtsort
Staatsbürgerschaft RumäneRumäne rumänisch
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
00000000 Rumänien 1952Rumänien Teleajen Ploiești
0000 Rumänien 1952Rumänien Steaua Bukarest
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
Rumänien 1952Rumänien Rumänien 87 (?)
Vereine als Trainer
  von – bis Verein
1974– TunesienTunesien Tunesien (Frauen)
0000–1976 TunesienTunesien Tunesien (Männer)
1978–1979 DeutschlandDeutschland HTV Meißenheim
1982–1983 DeutschlandDeutschland TuS Hofweier

Ion Popescu (* November 1941)[1] ist ein ehemaliger rumänischer Handballspieler und -trainer, der als Spieler zweimal Weltmeister wurde und als Trainer fast an der Olympiade 1976 teilnahm.

LebenBearbeiten

Ion Popescu spielte in Rumänien bei Teleajen Ploiești[2] und Steaua Bukarest,[3] mit dem er 1968 den Europapokal der Landesmeister gewann. Mit der Rumänischen Nationalmannschaft, für die er 87 Länderspiele bestritt,[1] nahm der Linksaußen an drei Handball-Weltmeisterschaften teil.[1] 1964 und 1970 wurde er Weltmeister und gewann 1967 die Bronzemedaille.[1]

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere 1974 ging Popescu nach Tunesien, wo er zunächst die Frauen-Nationalmannschaft und später die Männer-Nationalmannschaft trainierte, mit der er sich für die Olympischen Sommerspiele 1976 in Montreal qualifizierte.[1] Zu einer Olympiateilnahme kam es aber nicht, weil sich Tunesien nach Beginn der Spiele dem Boykott der afrikanischen Staaten anschloss.[1]

Popescu kehrte daraufhin nicht nach Tunesien zurück, sondern ging in die Bundesrepublik Deutschland,[1] wo er in der Saison 1978/79 die Oberliga-Mannschaft des HTV Meißenheim[4] sowie 1982/83 den Bundesligisten TuS Hofweier trainierte.[1] Ab 1985 arbeitete er in Neuss als Tennislehrer und von 2007 bis 2011 als Sportlehrer am Marie-Curie-Gymnasium Neuss sowie an der Realschule im Grevenbroicher Stadtteil Südstadt.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i Volker Koch: Ein Weltmeister tritt ab. In: Rheinische Post. 14. September 2011, abgerufen am 14. März 2016.
  2. 50 years since Romania won World Men’s Handball Championship. In: agerpres.ro. 15. März 2014, abgerufen am 14. März 2016 (englisch).
  3. Când zeii handbalului erau români
  4. Die Geschichte des Meissenheimer Handballs. In: htv-meissenheim.de. Abgerufen am 19. April 2019.