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Internationales Germanistenlexikon 1800–1950

Das Internationale Germanistenlexikon 1800–1950, kurz Germanistenlexikon genannt, ist ein dreibändiges Nachschlagewerk, das im Jahr 2003 im Verlag de Gruyter erschienen ist. Erarbeitet wurde das Lexikon in der Marbacher Arbeitsstelle für die Erforschung der Geschichte der Germanistik. Deren damaliger Leiter, Christoph König, fungiert als Herausgeber der Bände.

Das Internationale Germanistenlexikon enthält Artikel zu 1514 Personen aus 44 Ländern. Zeitlich setzt das Lexikon „mit der Institutionalisierung des Fachs in Deutschland um 1800 ein“, und es berücksichtigt Germanistinnen und Germanisten, die „bis zum Jahr 1950 ihr erstes Buch veröffentlicht haben“.[1] Die jeweiligen Artikel geben Auskunft zu Leben, Laufbahn, Publikationen, Literatur (über die jeweilige Person) sowie zu den Archiven, in denen Materialien zur jeweiligen Person vorhanden sind.

Das Lexikon entstand in den Jahren 1995 bis 2002 und wurde mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ergänzt werden die gedruckten Bände durch eine CD-ROM, auf der sich weitere Artikel und zusätzliche Informationen finden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christoph König: Einleitung. In: Christoph König (Hrsg.): Internationales Germanistenlexikon 1800–1950. Band 1. de Gruyter, Berlin / New York 2003, S. IX, X.