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Der Ausdruck Intentionalität wird in der Linguistik mehrdeutig verwendet. Er ist zum einen ein Terminus der Textlinguistik und zum anderen ein Terminus der Bedeutungstheorie von Grice und Searle.

Intentionalität als TextualitätskriteriumBearbeiten

Das Textualitätskriterium Intentionalität bezieht sich in erster Linie auf den Textproduzenten, dem der Rezipient unterstellt, dass dieser beabsichtigt hat, einen kohäsiven und kohärenten Text zu erstellen. Dabei nimmt man an, dass der Textproduzent ein bestimmtes Ziel oder einen Plan verfolgt, wie zum Beispiel die Wissensvermittlung.

Textverwender üben aber im Allgemeinen recht viel Toleranz, wenn ein nicht vollständig kohärenter und kohäsiver Text vorliegt. Oftmals steuert der Leser recht viel selbst bei, indem er intensiv mitdenkt, sein Text- und Weltwissen miteinbezieht, und so auch nicht vollständig offensichtliche Zusammenhänge erfasst.

Sollte der Produzent allerdings die grundlegenden Kriterien der Kohäsion und Kohärenz vollständig missachten, würde sich die Kommunikation zwischen den Dialogpartnern deutlich verlangsamen oder gar zum Erliegen kommen, oder der Leser legt das Buch beiseite, weil er keinen Sinn erkennen kann.

Intentionalität in der BedeutungstheorieBearbeiten

In der Bedeutungstheorie von Grice und Searle bezeichnet Intentionalität die grundlegende Kategorie einer jeden sprachlichen Handlung, von einer konkreten kommunikativen Handlungsabsicht geleitet zu sein.