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Begründung: sehe hier keine Relevanz nach WP:RKU --Oesterreicher12 (Diskussion) 18:51, 15. Sep. 2020 (CEST)

InstaFreight ist ein deutsches Logistik- und Technologieunternehmen. Das in Berlin ansässige Unternehmen konzentriert sich auf die Abwicklung von Landtransporten.

InstaFreight

Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 2016
Sitz Berlin
Leitung Philipp Ortwein, Maximilian Schäfer, Markus J. Doetsch
Mitarbeiterzahl 130
Branche Logistik, Spedition Internetökonomie
Website www.instafreight.com
Stand: 15. September 2020

GeschichteBearbeiten

InstaFreight wurde 2016 als Instacargo gegründet.[1] Zum Führungsduo beim Firmenstart, an dem der Start-up-Inkubator Rocket Internet beteiligt ist, zählten Gion-Otto Presser-Velder und Philipp Ortwein.[2] Während Presser-Velder 2017 verstorben ist,[3] führen in der Gegenwart Ortwein, Maximilian Schäfer und Markus J. Doetsch als Co-Founder das Unternehmen.[4]

Die im Oktober 2016 in InstaFreight umbenannte Digitalspedition hat ihren Firmensitz im Stadtbezirk Kreuzberg der deutschen Hauptstadt. Als Spediteur ist InstaFreight seit Gründung europaweit aktiv und eröffnete 2019 im polnischen Niederschlesien ein weiteres Büro im Ausland.[5]

2017 sammelte das Unternehmen acht Millionen Euro über eine Series-A Finanzierungsrunde von Kaltroco ein.[6] Über eine weitere Finanzierungsrunde im Sommer 2019 erhielt das Berliner Unternehmen, dessen Gründung einst mit Rocket Internet lanciert wurde, neben seinen Alt-Investoren nun auch von 683 Capital Management Geld. Insgesamt konnte so bisher ein zweistelliger Millionenbetrag eingeworben werden.[7] Mit Shell Ventures beteiligt sich seit Anfang 2020 der Venture Capital Arm eines FTSE-100-Index-Unternehmens an der Finanzierung von InstaFreight.[8]

ServicesBearbeiten

Angesichts der Etablierung einer Industrie 4.0 zu Beginn des 21. Jahrhundert ist auch das Logistikgeschäft Veränderungen unterlegen. InstaFreight gehört zu jenen Unternehmen im Transportgeschäft, die speditionelle Aufgaben digital realisieren.[9] Der Fokus liegt dabei innerhalb des europäischen Straßengütertransportes auf Komplettladungsverkehren (FTL). Neben der organisatorischen Abwicklung des Speditionsgeschäftes, also der Übernahme der Versendung eines Frachtgutes gegen Entgelt, bietet das Unternehmen den Verladern als Teil der Leistung auch weitere Services in digitaler Form. Dazu zählen unter anderem die Sendungsverfolgung in Echtzeit oder ein digitaler Abliefernachweis.

InstaFreight realisiert seine Dienstleistungen über eine eigens entwickelte Plattformlösung und ist in seiner Funktion als Spediteur Vertragspartner - sowohl für die Fuhrunternehmer mit ihren Lkw-Kapazitäten als auch für die Verlader.[10] Mittels Algorithmen und IT-Technologien werden Routineaufgaben im Speditionsgeschäft automatisiert, die von analog agierenden Unternehmen der Branche nicht mit einer vergleichbaren Effizienz und Datenqualität umgesetzt werden können.[11] Des Weiteren kann sich der InstaFreight Disponent aufgrund der Automatisierung von Standardprozessen auf jene abweichenden Abläufe konzentrieren, die sein Eingreifen zur Umsetzung des Auftrages verlangen.

Aus dem digitalen Ansatz entstehen Effizienzgewinne im Supply Chain Management, die ohne die technische Unterstützung nicht zu erreichen wären. Alle beteiligten Parteien profitieren dabei auch von einer Informationstransparenz, die mit entsprechender zielgerichteter Auswertung der Daten zusätzliche Möglichkeiten der Optimierung von Lieferketten eröffnet.

TriviaBearbeiten

Anfang 2019 wurde das Unternehmen vom Branchenmedium LOGISTIK HEUTE mit dem Smart Solution Award ausgezeichnet.[12]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christina Kyriasoglou und Marco Weimer: Heilemann-Brüder und Rocket Internet entdecken ein neues Geschäft für sich. Gründerszene, 27. Juli 2016, abgerufen am 15. September 2020.
  2. Alexander Hüsing: Als ein Gründer starb, gab das InstaFreight-Team nicht auf. deutsche startups, 30. November 2017, abgerufen am 15. September 2020.
  3. Sven Bennühr: Instafreight-Gründer Presser-Velder verstorben. DVZ, 27. März 2017, abgerufen am 15. September 2020.
  4. Johannes Reiche: Shell investiert in InstaFreight. VISION mobility, 15. Januar 2020, abgerufen am 15. September 2020.
  5. John Aukenthaler: Instafreight startet im polnischen Markt. 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2020.
  6. Jürgen Stüber: Instafreight sichert sich in der A-Runde acht Millionen Euro. Gründerszene, 30. November 2017, abgerufen am 15. September 2020.
  7. Sarah Heuberger: Zweistelliges Millioneninvestment für die digitale Spedition Instafreight. Gründerszene, 25. Juni 2019, abgerufen am 15. September 2020.
  8. Martin Schrüfer: Shell investiert in InstaFreight. LT manager, 15. Januar 2020, abgerufen am 15. September 2020.
  9. InstaFreight - Die digitale Spedition mit Raketenantrieb. e■tailement, 7. Mai 2018, abgerufen am 15. September 2020.
  10. Shipra Kren: Die digitale Spedition. IT-ZOOM, 15. November 2019, abgerufen am 15. September 2020.
  11. Heinrich Vaske: Online-Speditionen wirbeln Logistikmarkt durcheinander. Computerwoche, 30. Januar 2017, abgerufen am 15. September 2020.
  12. Melanie Endres: Smart Solution Award: InstaFreight feiert in Berlin. LOGISTIK HEUTE, 5. Februar 2019, abgerufen am 17. September 2020.