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Die Inn-Salzach-Region umfasst die Landkreise Mühldorf am Inn und Altötting in Oberbayern. Sie grenzt südöstlich an den Rupertiwinkel, südlich an den Chiemgau, im Westen an den Landkreis Erding; im Norden beginnt Niederbayern und im Osten schließt sich das österreichische Innviertel an. Sie ist eine Tourismusregion entsprechend der amtlichen Tourismusstatistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik.[1]

BeschreibungBearbeiten

 
Burghausen bei Nacht

Die größten Städte der Region sind die Industriestadt Waldkraiburg mit ca. 25.000 Einwohnern, das an der Salzach gelegene Burghausen mit der längsten Burg Europas und ca. 19.000 Einwohnern, die Handelsstadt Mühldorf am Inn, welche ca. 20.000 Einwohner (Stand: 2017) beherbergt und die Wallfahrtsstadt Altötting mit 13.000 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2005).

Ein weiterer bekannter Ort ist Marktl mit dem Geburtshaus Papst Benedikts XVI., das sich neben der Burghauser Burg, der Pfarrkirche St. Nikolaus, einer großen dreischiffigen Hallenkirche der Spätgotik in Neuötting, dem Kapellplatz in Altötting mit seinen zahlreichen Kirchen und der Gnadenkapelle zu den Sehenswürdigkeiten der Region zählt.

Die historischen Städte und Märkte der Region gehören zum Kernverbreitungsgebiet des gleichnamigen typischen Baustils Inn-Salzach-Stil.

Die Region stellt den größten Teil des bayerischen Chemiedreiecks. Zu den bedeutenden Arbeitgebern zählen Wacker Chemie, der Chemiepark Gendorf und SKW Metallurgie.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rosina Maria Fuchs-Höhn: Die Tourismusregionen in Bayern, S. 57, 68; in Beiträge aus der Statistik, 2006, S. 55–69; abgerufen am 21. Mai 2017