Ingrid Salamon

österreichische Politikerin

Ingrid Salamon (* 2. November 1958) ist eine österreichische Politikerin (SPÖ). Salamon war von 2010 bis Februar 2020 Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag.

LebenBearbeiten

Salamon erlernte nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule den Beruf der Bürokauffrau und war Mitinitiatorin des Projektes „Tagesmütter“, wobei sie zwischen 1989 und 1993 in diesem Projekt beschäftigt war.

Salamon lebt in Mattersburg. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Töchter.

PolitikBearbeiten

Im politischen Bereich war sie zunächst von 1987 bis 1995 als Gemeinderätin aktiv, 1995 wurde sie zur Stadträtin gewählt bevor sie am 17. Oktober 1998 das Amt der 1. Vizebürgermeisterin übernahm. Am 30. Juni 1999 wurde sie schließlich als Bürgermeisterin von Mattersburg angelobt, wobei Salamon zuletzt bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2007 mit 65,9 % in ihrem Amt bestätigt wurde. Seit Jänner 2003 ist Salamon auch Obfrau des Burgenländischen Müllverbandes, am 24. Juni 2010 wurde sie als Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag angelobt. Sie war SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt, Abfallwirtschaft und Wasserwirtschaft.

Mit Anfang 2018 wurde sie in Nachfolge von Robert Hergovich SPÖ-Klubobfrau.[1] Nach der Landtagswahl 2020, bei der Salamon nicht mehr kandidierte, wurde zu Beginn der XXII. Gesetzgebungsperiode Robert Hergovich erneut zum SPÖ-Klubobmann gewählt.[2]

Ende Jänner 2021 wurde Claudia Schlager am SPÖ-Stadtparteitag als Nachfolgerin von Ingrid Salamon als Bürgermeisterin von Mattersburg designiert.[3]

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. orf.at: Salamon folgt Hergovich als SPÖ-Klubobfrau. Artikel vom 6. November 2017, abgerufen am 6. November 2017.
  2. Landtag: Hergovich zum neuen SPÖ-Klubobmann gewählt. In: Burgenländische Volkszeitung. 6. Februar 2020, abgerufen am 6. Februar 2020.
  3. Richard Vogler: Nachfolge von Salamon: Fix: Claudia Schlager wird Mattersburgs Bürgermeisterin. In: BVZ.at. 30. Januar 2021, abgerufen am 30. Januar 2021.
  4. Ehrenzeichen für ehemalige Spitzenpolitiker. In: ORF.at. 22. September 2020, abgerufen am 23. September 2020.