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Ingrid Klimke

deutsche Dressur- und Vielseitigkeitsreiterin

Ingrid Klimke (* 1. April 1968 in Münster) ist eine deutsche Dressur- und Vielseitigkeitsreiterin. Sie trägt die Auszeichnung Reitmeister.

Ingrid Klimke
WPT2013-CDI4-Klimke Ingrid-Dresden Mann-2.JPG
Ingrid Klimke (2013)
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Equestrian Eventing pictogram.svg Vielseitigkeitsreiten
Olympische Spiele
0Gold0 2008 Mannschaft
(mit Butts Abraxxas)
0Gold0 2012 Mannschaft
(mit Butts Abraxxas)
0Silber0 2016 Mannschaft
(mit Hale Bob OLD)
Weltreiterspiele
0Gold0 2006 Mannschaft
(mit Butts Abraxxas)
0Gold0 2014 Mannschaft
(mit FRH Escada)
0Bronze0 2018 Einzel
(mit SAP Hale Bob OLD)
Europameisterschaften
0Gold0 2011 Mannschaft
(mit FRH Butts Abraxxas)
0Silber0 2013 Einzel
(mit FRH Escada)
0Gold0 2013 Mannschaft
(mit FRH Escada)
0Gold0 2015 Mannschaft
(mit Hale Bob)
0Gold0 2017 Einzel
(mit Hale Bob OLD)
0Gold0 2019 Mannschaft
(mit Hale Bob OLD)
0Gold0 2019 Einzel
(mit Hale Bob OLD)

PrivatBearbeiten

Ingrid Klimke ist die Tochter von Reiner Klimke. Sie hat zwei Brüder,[1] einer hiervon ist der Dressurreiter Michael Klimke. Ingrid Klimke ist mit Andreas Busacker verheiratet und hat zwei Töchter.[2] Ihre ältere Tochter Greta Busacker bestreitet ebenso Vielseitigkeitsprüfungen und ist Teil des deutschen Nachwuchskaders 1 U18 Vielseitigkeit.[3]

WerdegangBearbeiten

 
Ingrid Klimke und Butts Abraxxas bei der Meisterehrung zur Deutschen Meisterschaft der Vielseitigkeitsreiter 2010
 
Ingrid Klimke und Butts Abraxxas

JugendBearbeiten

Über ihren Vater hatte Klimke von klein an Kontakt zu Pferden und lernte früh das Reiten. Sie gibt an, dennoch nie zu einer Karriere im Reitsport gedrängt worden zu sein. Seit ihrer Jugend reitet sie sowohl Dressur-, Spring- als auch Vielseitigkeitsprüfungen.[1] Neben ihrem Vater war Fritz Ligges ihr Trainer, zudem wurde ihr ein Auslandsaufenthalt als „working student“ bei Ian Millar ermöglicht.

„Von allen habe ich eine konsequente Ausbildung erfahren, die ausgerichtet ist, ein intensives Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Reiter zu entwickeln und die Pferde niemals zu überfordern. Bei Ian Millar habe ich als Working Student alles rund um die Pflege und das Parcoursreiten mitbekommen und ich bin meinem Vater sehr dankbar, dass er mir diesen Auslandsaufenthalt ermöglicht hat.“

Ingrid Klimke über ihre Lehrmeister

Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Lehre zur Bankkauffrau. Nachfolgend begann sie ein Lehramtsstudium. In der Referendariatsphase musste sie jedoch feststellen, dass sich dies nicht mit dem Reitsport vereinbaren ließ – die Turniere beginnen zumeist bereits unter der Woche. Daraufhin beschloss sie endgültig, Reitsport und Pferdeausbildung zu ihrem Beruf zu machen.

SportkarriereBearbeiten

Ihr erstes Internationales Championat in der Altersklasse der „Reiter“ bestritt sie 1991, als sie mit Pinot bei den Europameisterschaften der Ländlichen Reiter (Vielseitigkeit) 1991 die Bronzemedaille in Einzel- und Mannschaftswertung gewann. Es folgten Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften sowohl in der Vielseitigkeit als auch in der Dressur. Seit dem Jahr 2000 bestritt sie bisher alle Olympischen Sommerspiele.

Insbesondere mit den Pferden Sleep Late, Robinson's Concord, Windfall und FRH Butts Abraxxas konnte Ingrid Klimke zahlreiche Erfolge in nationalen und internationalen Vielseitigkeitsprüfungen erzielen.

Einen Tiefpunkt in ihrer Karriere hatte sie 1999. Nach dem Tod ihres Vaters versuchte sie, sich mit der Vorbereitung auf die Europameisterschaften abzulenken, und nahm auch an der EM teil. Hier kam es zu zwei Verweigerungen in der Geländestrecke. Bereits vor der Europameisterschaft hatte sie sich eine Sehnenentzündung am Sprunggelenk zugezogen. Diese wurde nach dem Championat operiert, es kam jedoch nachfolgend zu Komplikationen, sodass Klimke drei Monate im Krankenhaus verbleiben musste.

„Heute weiß ich, dass dies ein Fehler war. Ich habe Sleep Late überhaupt nicht unterstützen können und ihn im Gelände allein gelassen. So etwas würde ich nie mehr machen. Ich war weder mental noch physisch für eine solch schwere Prüfung gerüstet und so war die schlechte Platzierung nur logisch.“

Ingrid Klimke über ihren Ritt bei der Europameisterschaft 1999

Im Jahr 2005 erzielte Ingrid Klimke ihren bis dahin größten internationalen Einzelerfolg bei einem Championat: Bei den Europameisterschaften in Blenheim gewann sie mit Sleep Late Einzelbronze.

Am 12. August 2008 wurde Klimke in der Vielseitigkeit bei den Olympischen Reitsportwettbewerben in Hongkong zusammen mit Hinrich Romeike, Andreas Dibowski, Peter Thomsen und Frank Ostholt Olympiasieger mit der Mannschaft. Zwei Jahre zuvor war sie bereits Teil der Goldequipe bei den Weltreiterspielen 2006.[1][4]

Nach den Olympischen Spielen 2008 drohte der Verkauf ihres Erfolgspferdes Butts Abraxxas. Der Haupteigner (Klimke selbst hielt einen Anteil von 20 Prozent) wollte das Pferd veräußern und verbot Klimke, Abraxxas weiterhin einzusetzen. Ihr zur Hilfe kam die ehemalige Spring- und Dressurreiterin Madeleine Winter-Schulze – sie erwarb die übrigen Anteile und stellte Klimke Butts Abraxxas weiterhin zur Verfügung.[5]

Bei den Europameisterschaften 2011 in Luhmühlen gewann sie mit FRH Butts Abraxxas erneut eine Mannschafts-Goldmedaille. Sie selbst war auch auf Einzelmedaillenkurs, jedoch zeigte Abraxxas erneut Probleme im Springparcours. Sie kam in der Endwertung auf Rang elf und kommentierte dies mit den Worten „Sechs um – so schlecht ist er noch nie gesprungen“.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London gewann Klimke mit Butts Abraxxas in der Vielseitigkeit die Mannschafts-Goldmedaille. Auch 2013 bei den Europameisterschaften und 2014 bei den Weltreiterspielen auf FRH Escada sowie bei den Europameisterschaften 2015 auf Horseware Hale Bob gewann sie mit der deutschen Equipe den Mannschaftstitel.

2014/15 gewann sie als erste Deutsche die Gesamtwertung der FEI Classics. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro war sie mit Hale Bob OLD Teil der deutschen Vielseitigkeitsmannschaft, welche die Silbermedaille gewann. Am 20. August 2017 gewann sie mit der Europameisterschaft der Vielseitigkeitsreiter in Strzegom ihren ersten großen internationalen Einzeltitel.[6]

Obwohl es 2018 bei den Weltreiterspielen im amerikanischen Tryon für den Großteil der deutschen Vielseitigkeitsmannschaft weniger erfolgreich lief, konnte sich Klimke mit Hale Bob OLD bis zum Finaltag mit nur 23,30 Minuspunkten an der Spitze behaupten. Lediglich ein Abwurf in der Teilprüfung Springen führte zu einem Rückfall auf Platz 3.[7]

Für die Saison 2019 ist sie einerseits mit Hale Bob OLD Mitglied im Olympiakader der deutschen Vielseitigkeitsreiter und andererseits mit Franziskus Teil des Perspektivkaders der Dressur.[8][9]

In der Vielseitigkeits-Weltrangliste befand sich Klimke im August 2019 auf Platz 11. Zur selben Zeit wurde sie in der Dressur-Weltrangliste mit Franziskus auf Rang 34 geführt.

AusbilderinBearbeiten

Neben dem „großen Sport“ widmet sie sich der Ausbildung von Nachwuchspferden, mit denen sie erfolgreich am Bundeschampionat und am Nürnberger Burgpokal teilnimmt. Ein Beispiel hierfür ist Damon Hill NRW, der später hoch erfolgreich von ihrer ehemaligen Schülerin Helen Langehanenberg geritten wurde.[10]

Zudem war sie mehrere Jahre Stützpunkttrainerin für die westfälischen Nachwuchsdressurreiter, war als Ausbilderin bei Meisterlehrgängen an der Westfälischen Reit- und Fahrschule tätig. Sie ist Vorstandsmitglied im Deutschen Reiter- und Fahrerverband und des Westfälischen Pferdemuseums. Ingrid Klimke gibt zahlreiche Lehrgänge im In- und Ausland und ist Referentin bei Seminaren.[11]

Sie legt viel Wert darauf, ihre Pferde gemäß der klassischen Reitlehre auszubilden und ein gutes Vertrauensverhältnis zu ihnen aufzubauen. Sie ist Mitglied in dem Verein Xenophon e. V. – Gesellschaft für Erhalt und Förderung der klassischen Reitkultur.[12]

AuszeichnungenBearbeiten

Klimke wurde vom Sportbund der Stadt Münster beim Ball des Sports 1999 sowie in der Folge der Jahre 2004 bis 2008 als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.[13]

Klimke, die heute Pferdewirtschaftsmeisterin ist, wurde Anfang 2012 beim großen Reitturnier in ihrer Heimatstadt Münster als zweiter Frau überhaupt der Titel Reitmeister verliehen. Dieser wird für langjährige herausragende Ergebnisse als Ausbilder von Spitzenreitern und -pferden sowie nachahmenswertes Engagement für den Reitsport verliehen.[11]

Im November 2012 wurde ihr zusammen mit 163 weiteren Sportlern das Silberne Lorbeerblatt verliehen.[14]

2016 erhielt sie den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.[15]

Größte ErfolgeBearbeiten

 
Ingrid Klimke und FRH Butts Abraxxas bei der Europameisterschaft der Vielseitigkeitsreiter 2011 (Teilprüfung Dressur)
Olympische Spiele
  • 2000, Sydney: mit Sleep Late 4. Platz mit der Mannschaft (Teilnehmer der Teamwertung zählten nicht für die Einzelwertung)
  • 2004, Athen: mit Sleep Late 4. Platz mit der Mannschaft, in der Einzelwertung ohne Wertung
  • 2008, Hongkong: mit FRH Butts Abraxxas Gold mit der Mannschaft, 5. Platz in der Einzelwertung
  • 2012, London: mit FRH Butts Abraxxas Gold mit der Mannschaft, 25. Platz in der Einzelwertung
  • 2016, Rio de Janeiro: mit Hale Bob OLD Silber mit der Mannschaft, 14. Platz in der Einzelwertung
Weltreiterspiele
  • 2006, Aachen: mit FRH Butts Abraxxas Gold mit der Mannschaft und 34. Platz in der Einzelwertung
  • 2010, Lexington KY: mit FRH Butts Abraxxas 5. Platz mit der Mannschaft und 13. Platz in der Einzelwertung
  • 2014, Normandie: mit FRH Escada Gold mit der Mannschaft und 14. Platz in der Einzelwertung
  • 2018, Tryon: mit Hale Bob OLD 5. Platz mit der Mannschaft und Bronze in der Einzelwertung
Europameisterschaften
  • 1999, Luhmühlen: mit Sleep Late 39. Platz in der Einzelwertung
  • 2005, Blenheim: mit Sleep Late 12. Platz in der Mannschaftswertung, Bronze in der Einzelwertung
  • 2007, Pratoni del Vivaro: mit FRH Butts Abraxxas 7. Platz in der Mannschaftswertung und 10. Platz in der Einzelwertung
  • 2009, Fontainebleau: mit FRH Butts Abraxxas 8. Platz in der Mannschaftswertung, in der Einzelwertung ausgeschieden
  • 2011, Luhmühlen: mit FRH Butts Abraxxas Gold in der Mannschaftswertung und 11. Platz in der Einzelwertung
  • 2013, Malmö: mit FRH Escada Gold in der Mannschaftswertung und Silber in der Einzelwertung
  • 2015, Blair Castle: mit Hale Bob Gold in der Mannschaftswertung und 5. Platz in der Einzelwertung
  • 2017, Strzegom: mit Hale Bob OLD Gold in der Einzelwertung
  • 2019, Luhmühlen: mit Hale Bob OLD Gold in der Mannschafts- und Einzelwertung
Deutsche Meisterschaften
  • Vielseitigkeit:
    • Gold: 1999 und 2000 mit Sleep Late, 2001 mit Robinson's Concord, 2009 mit FRH Butts Abraxxas
    • Silber: 2012 mit Tabasco; 2013, 2015, 2016 und 2018 mit Hale Bob; 2019 mit Asha P
    • Bronze: 1993 mit Grand Prix, 2004 mit Robinson's Concord, 2010 mit FRH Butts Abraxxas
    • 4. Platz: 2017 mit Hale Bob
    • 5. Platz: 1992 mit Grand Prix
  • Dressur:
    • 4. Platz: 2013 (GP Kür) mit Dresden Mann
    • 5. Platz: 2001 (Damen) mit Nector van het Carelshof, 2013 (GP Spécial) mit Dresden Mann
CCI 5*-Prüfungen (bis 2018 CCI 4*)
  • 2. Platz CCI4* Badminton 2006 mit Sleep Late
  • 2. Platz CCI4* Luhmühlen 2010 mit FRH Butts Abraxxas
  • 1. Platz CCI4* Pau 2014 mit Hale Bob
  • 2. Platz CCI4* Badminton 2015 mit Hale Bob
  • 1. Platz CCI4* Luhmühlen 2015 mit FRH Escada
weitere
  • 1. Platz Weltmeisterschaft der 7-jährigen Vielseitigkeitspferde 1998 mit Sleep Late[16][17]
  • 7. Platz Weltcupfinale Dressur 2002 mit Nector van het Carelshof[18]
  • 1. Platz Weltmeisterschaft der 6-jährigen Dressurpferde 2006 mit Damon Hill
  • 1. Platz Westfälische Meisterschaft Vielseitigkeit 2016 mit Weisse Düne
  • 1. Platz Weltmeisterschaft der 7-jährigen Vielseitigkeitspferde 2016 mit Weisse Düne[19]
  • 1. Platz Westfälische Meisterschaft Dressur 2017 mit Franziskus[20]
  • 1. Platz Weltmeisterschaft der 7-jährigen Vielseitigkeitspferde 2018 mit Asha P[21]


Beste internationale Ergebnisse (Dressur)

Grand Prix de Dressage

  • 2009: 65,745 % (14. Platz beim CHIO Aachen mit Damon Hill NRW)
  • 2012: 68,319 % (7. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Liostro)
  • 2013: 70,468 % (6. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Dresden Mann)
  • 2015: 73,840 % (2. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Dresden Mann)
  • 2017: 72,520 % (2. Platz beim CDI 4* München mit SAP Geraldine)
  • 2018: 72,587 % (3. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Franziskus)
  • 2019: 74,804 % (4. Platz beim CDI 4* Fritzens mit Franziskus)

Grand Prix Spécial

  • 2012: 69,600 % (4. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Liostro)
  • 2013: 70,646 % (4. Platz beim CDI 3* Bremen mit Liostro)
  • 2015: 73,667 % (4. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Dresden Mann)
  • 2017: 69,823 % (5. Platz beim CDI 4* München mit SAP Geraldine)
  • 2019: 72,830 % (5. Platz beim CDI 4* Fritzens mit Franziskus)

Grand Prix Kür

  • 2009: 68,000 % (9. Platz beim CHIO Aachen mit Damon Hill NRW)
  • 2013: 73,875 % (3. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Dresden Mann)
  • 2015: 79,350 % (2. Platz beim CDI 4* Hagen mit Dresden Mann)
  • 2017: 75,800 % (1. Platz beim CDI 4* München mit Franziskus)
  • 2018: 78,390 % (2. Platz beim CHIO Aachen mit Franziskus)
  • 2019: 80,680 % (1. Platz beim CDI 4* Wiesbaden mit Franziskus)

PferdeBearbeiten

 
Ingrid Klimke mit FRH Escada im Springparcours des CIC 3* Wiesbaden 2013
aktuelle Turnierpferde
  • SAP Hale Bob OLD (* 2004), brauner Oldenburger Wallach, Vater: Helikon xx, Muttervater: Noble Champion[22]
  • Parmenides (* 2004), Trakehner Rappwallach, Vater: Sir Chamberlain, Muttervater: Habicht[23]
  • Franziskus (* 2008), dunkelbrauner Hannoveraner Hengst, Vater: Fidertanz, Muttervater: Alabaster[24]
  • SAP Asha P (* 2011), brauner DSP-Stute, Vater: Askari, Muttervater: Heraldik xx[25]
  • Bluetooth OLD (* 2010), dunkelbrauner Oldenburger Wallach, Vater: Bordeaux, Muttervater: Riccione[26]
  • Weisse Düne (* 2007, früherer Name Bryonia Alba), Holsteiner Schimmelstute, Vater: Clarimo, Muttervater: Romino; Züchter: Hanno Köhncke, zunächst von Marina Köhncke geritten[27][19]
ehemalige Turnierpferde
  • Pinot (* 1977; † ?), brauner Trakehner Hengst, Vater: Waldzauber, Muttervater: Tornado I[28][29][30]
  • Grand Prix (* 1981; † 2004), brauner Trakehner Hengst, Vater: Swazi xx, Muttervater: Schwalbenflug[31][32]
  • Robinson's Concord (* 1990; † 2014), dunkelbrauner Holsteiner Wallach, Vater: Chromatic xx, Muttervater: Thuswin[33][34]
  • Sleep Late (* 1991; † 2012), Britischer Sportpferde-Schimmelwallach, Vater: Kuwait beach xx, Muttervater: Evening Trial xx
  • Windfall (* 1992), dunkelbrauner Trakehner Hengst, Vater: Habicht, Muttervater: Madruzzo, später Olympiapferd von Darren Chiacchia[35][36]
  • Nector van het Carelshof (* 1990; † 2012), brauner Belgischer Warmblut-Wallach, Vater: Randel Z, Muttervater: Lombard, ab 2003 von Fiona Bigwood geritten, war aus dem Sport verabschiedet[37][38][39]
  • FRH Butts Abraxxas (* 1997), schwarzbrauner Hannoveraner Wallach, Vater: Heraldik xx, Muttervater: Kronenkranich xx, wurde im Juni 2014 aus dem Spitzensport verabschiedet[40]
  • Damon Hill NRW (* 2000), dunkelfuchsfarbener Westfalen-Hengst, Vater: Donnerhall, Muttervater: Rubinstein, von 2010 bis 2014 von Helene Langehanenberg geritten, seit 2015 von Jil-Marielle Becks geritten
  • Dresden Mann (* 2004), brauner Westfalen-Wallach, Vater: Dresemann, Muttervater: Florestan I; Dressurpferd, Ende 2015 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Sport verabschiedet[41]
  • SAP Escada FRH (* 2004), braune Hannoveraner Stute, Vater: Embassy, Muttervater: Lehnsherr, bis 2011 von Andreas Brandt geritten, verletzungsbedingt im Juni 2017 aus dem Spitzensport verabschiedet[42][43][44]
  • SAP Geraldine (* 2008; † 2018), Rheinländer Fuchsstute, Vater: Fürst Grandios, Muttervater: Tolstoi, die Dressurnachwuchshoffnung von Ingrid Klimke starb 2018 aufgrund einer chronischen Hufrehe Entzündung[45]

WerkeBearbeiten

BücherBearbeiten

DVDsBearbeiten

  • Ingrid Klimke – Grundausbildung für Reitpferde 1-3 (DVD-Set)
  • Ingrid Klimke – Ausbildung für Dressurpferde 1
  • Ingrid Klimke – Erfolg durch Fitness

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ingrid Klimke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Ingrid Klimke: 'Ich konnte eher Reiten als Laufen' (Memento vom 2. März 2012 im Internet Archive), frauennrw.de / Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (Artikel aus dem Jahr 2008)
  2. Ingrid Klimke zum zweiten Mal Mutter, 9. März 2010
  3. Kader Vielseitigkeit, abgerufen am 17. Juni 2018
  4. Porträt über Ingrid Klimke, Buschreiter.de (siehe Weblinks)
  5. Ingrid Klimke und Abraxxas: Madeleine Winter-Schulze steigt als Sponsorin ein (Memento vom 6. Januar 2014 im Internet Archive), buschreiter.de
  6. Das reine Vergnügen in der Vielseitigkeit. www.faz.net, 20. August 2017, abgerufen am 20. August 2017.
  7. Sebastian Fuhrmann: Fehler in letzter Sekunde: Klimke verpasst Gold, aber holt Bronze bei Reit-WM. Abgerufen am 25. Dezember 2018.
  8. Pferd Aktuell. Abgerufen am 25. Dezember 2018 (deutsch).
  9. Pferd Aktuell. Abgerufen am 25. Dezember 2018 (deutsch).
  10. Damon Hill und Ingrid Klimke kein Paar mehr, 19. Mai 2010
  11. a b Reitmeistertitel für Ingrid Klimke, Uta Helkenberg / Deutsche Reiterliche Vereinigung, 14. Januar 2012
  12. Prominenter Neuzugang bei Xenophon, pferderevue.at, 7. März 2011
  13. Westfälische Nachrichten: Letzte Runde ist eingeläutet – Hochgeschwindigkeits-Endspurt: Viele Kandidaten geben im neuen Jahr schon wieder Vollgas, Münsters Sportler des Jahres 2012, 30. Januar 2013
  14. Olympiareiter vom Bundespräsidenten geehrt, St. Georg, 9. November 2012
  15. Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen. In: Pressemitteilung. Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, 17. November 2016, archiviert vom Original am 18. November 2016; abgerufen am 18. November 2016.
  16. Starporträt der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (Memento vom 4. August 2012 im Internet Archive)
  17. FEI-Kurzbiografie
  18. Finale FEI Wereldbeker Dressuur 2001/2002 (Memento vom 24. März 2016 im Internet Archive)
  19. a b Vom unscheinbaren Stutfohlen zur Weltmeisterin der 7 jährigen Vielseitigkeitspferde: Weisse Düne im Portrait, vielseitigkeitssport-deutschland.de
  20. Ergebnis Westf. Meisterschaft der Dressurreiter/innen 2017
  21. Ergebnis Weltmeisterschaft 7-jährige Vielseitigkeitspferde 2018 (PDF)
  22. FEI-Pferdedatenbank: Horseware Hale Bob
  23. Horse Detail. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  24. FEI-Pferdedatenbank: Franziskus 15
  25. Asha P: Stute, Deutsches Reitpferd, geboren 2011. Abgerufen am 21. Juli 2019.
  26. Horse Detail. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  27. FEI-Pferdedatenbank: Weisse Düne
  28. Artikel über den Hengst Waldzauber und seine Nachkommen
  29. Abstammung von Pinot, sporthorse-data.com
  30. Abstammung von Pinot, allbreedpedigree.com
  31. Abstammung von Grand Prix, HorseTelex.de
  32. Hengstportrait: Grand Prix (PDF; 152 kB)
  33. FEI-Pferdedatenbank: Robinson's Concord
  34. Ingrid Klimkes Concord ist gestorben, St. Georg, 28. Januar 2014
  35. FEI-Pferdedatenbank: Windfall 2
  36. berühmter Trakehner: Windfall, trakehnerpfer.de
  37. FEI-Pferdedatenbank: Nector vh Carelshof
  38. Abstammung von Nector van het Carelshof, HorseTelex.de
  39. Nector van het Carelshof Sold to Fiona Bigwood, Eurodressage, 19. Dezember 2002 (englisch)
  40. FEI-Pferdedatenbank: FRH Butts Abraxxas
  41. FEI-Pferdedatenbank: Dresden Mann
  42. FEI-Pferdedatenbank: FRH Escada JS
  43. SAP Escada FRH aus dem Sport verabschiedet, Uta Helkenberg / Deutsche Reiterliche Vereinigung, 12. Juni 2017
  44. SAP Escada FRH. In: Ingrid Klimke. 17. Februar 2016 (ingrid-klimke.de [abgerufen am 23. Juli 2018]).
  45. Horse Detail. Abgerufen am 5. August 2018.