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Ingeborg Meising

deutsche Informatikerin und Hochschullehrerin

Ingeborg Meising (* 1921; † 24. Juni 2012) war eine deutsche Informatikerin und Professorin für Informatik an der Technischen Fachhochschule Berlin.

LebenBearbeiten

Ingeborg Meising studierte ab 1942 an der Technischen Hochschule Berlin und promovierte 1945 an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität. Ab 1950 lehrte sie an der Staatlichen Ingenieurschule Beuth bzw. ab 1954 an der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen. 1971 zur Gründung der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) wurde sie deren erste Professorin. Sie war Professorin für Mathematik und Datenverarbeitung und die erste weibliche Inhaberin eines C3-Lehrstuhls an der TFH Berlin.

Meising leitete das Rechenzentrum der TFH und war Vorsitzende des Forschungs- und Berufungsausschusses. Für ihre Verdienste, auch um die Chancengleichheit von Frauen in technischen Berufen, wurde sie am 8. September 1981 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.[1]

Sie blieb der späteren Beuth-Hochschule über ihre Pensionierung im Jahr 1986 hinaus verbunden. Ingeborg Meising starb 2012 im Alter von 91 Jahren.[2] Ihr Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.[3]

2013 wurde der größte Veranstaltungssaal der Beuth Hochschule nach ihr in Ingeborg-Meising-Saal umbenannt.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundespräsidialamt
  2. Traueranzeige der Beuth-Hochschule, Tagesspiegel vom 8. Juli 2012, S. 15
  3. Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S. 636.
  4. Beuth-Saal wird Ingeborg-Meising-Saal. In: Beuth Aktuell. Beuth Hochschule für Technik Berlin, 20. November 2013, abgerufen am 8. Februar 2016.