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Indy Eleven

US-amerikanischer Fußballverein

Die Indy Eleven sind ein US-amerikanisches Fußball-Franchise der USL Championship aus Indianapolis, Indiana.

Indy Eleven
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Basisdaten
Name Indy Eleven
Sitz Indianapolis, Indiana, USA
Gründung 2013
Eigentümer Ersal Ozdemir
Präsident Jeff Belskus
Website www.indyeleven.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer SchottlandSchottland Martin Rennie
Spielstätte Michael A. Caroll Stadium
Plätze 12.111
Liga USL Championship
2018 7. Platz, East
Play-offs: Conference Viertelfinale
Heim
Auswärts

Die Mannschaft wurde 2013 gegründet und spielte zwischen 2014 und 2017 in der NASL, der zweithöchsten Liga der USA.[1] Seit der Saison 2018 spielt das Team nach einem Wechsel innerhalb des Zweitligasystems in der USL.[2]

GeschichteBearbeiten

Am 16. Januar 2013 gab die NASL bekannt, das ein Expansion Team aus Indianapolis zur Saison 2014 in die Liga eintreten wird.[3] Besitzer des Franchises ist Ersal Ozdemir, CEO der Keystone Group LLC. Dieser benannte Peter Wilt als ersten Präsidenten und General Manager des Klubs. Wilt war bereits von 1996 bis 2005 Präsident und General Manager von Chicago Fire.

Um den Namen auszuwählen, wurde ein Name the Team-Contest veranstaltet. Am 25. April 2013 wurde bekannt gegeben, dass der Name Indy Eleven die meisten Stimmen hat und das Team somit diesen Namen tragen wird.[4] Mit dem Namen wurde auch zugleich das Logo vorgestellt. Das Team konnte für seine erste Saison 7.000 Saisonkarten verkaufen und war damit die erste NASL-Mannschaft, welche eine Warteliste für Dauerkarten einrichten musste.

Am 1. Oktober 2013 wurde mit Kristian Nicht, der erste Spieler der Mannschaft vorgestellt. Als ersten Trainer wurde Juergen Sommer verpflichtet.

Erste SaisonBearbeiten

Am 12. April 2014 gab die Mannschaft ihr Saisondebüt gegen die Carolina RailHawks. Das Spiel endete 1:1. Bereits am 5. Februar 2014 gab die Mannschaft ihr Spieldebüt in einem Freundschaftsspiel gegen die Vancouver Whitecaps, welches mit 2:3 verloren ging. Die Spring Season 2014 schloss Eleven mit dem neunten und letzten Platz in der Tabelle ab. Es konnte kein Sieg erzielt werden. Die Fall Season 2014 verlief um einiges besser. Gleich am ersten Spieltag konnte gegen die Carolina RailHawks der erste Sieg in der Geschichte des Franchises erzielt werden. Am Ende erreichte die Mannschaft den 7. Platz. Erfolgreichster Torschütze der Mannschaft war mit 8 Toren der ehemalige brasilianische Nationalspieler Kléberson.

Im US Open Cup 2014 schaffte es Indy Eleven mit einem Sieg gegen die Dayton Dutch Lions in die vierte Runde. Dort unterlag man aber der Columbus Crew nach Verlängerung.

Seit 2015Bearbeiten

Auch in der zweiten Saison konnte man sich nicht für die Play-offs qualifizieren. Aus diesem Grund wurde Tim Hankinson neuer Trainer.

StadionBearbeiten

Die Eleven tragen ihre Spiele im 1982 gebauten Michael A. Caroll Stadium aus. Dieses befindet sich auf dem Campus der Indiana University – Purdue University und hat eine Kapazität von 12.111 Zuschauern. Das Franchise zog 2018 in das Lucas Oil Stadium um.

OrganisationBearbeiten

Eigentümer und ManagementBearbeiten

Besitzer des Franchises ist Ersal Ozdemir. Er ist außerdem Besitzer und CEO von Keystone Construction Corporation, einem Unternehmen welches aus dem Baubereich kommt und seinen Sitz in Indianapolis hat. Ozdemir ist weiterhin Sprecher und Mitglied vieler Organisationen.[5]

Erster Präsident und General Manager von Indy Eleven war Peter Wilt. Wilt war von 1997 bis 2005 Präsident und General Manager von Chicago Fire. Anschließend war er CEO bei den Chicago Red Stars. Nach einem Jahr wechselte er in den Vorstand des Hallenfußball-Clubs Milwaukee Wave. 2010 gründete er die Hallenfußballmannschaft Chicago Riot, welche nach einer Spielzeit in der Major Indoor Soccer League wieder aufgelöst wurde. Wilt schloss sich Ende 2012 Ozdemir bei den Vorbereitungen zur Gründung von Indy Eleven an.

Im Januar 2016 zog sich Wilt als Präsident von Indy Eleven zurück.[6] Danach übernahm dieses Amt Jeff Belskus, der davor bereits als CEO von Hulman & Company, dem Eigentümer des Indianapolis Motor Speedway, in Erscheinung trat.[7]

FangruppierungenBearbeiten

Die größte Fangruppierung ist die Brickyard Battalion. Insgesamt besteht sie mittlerweile aus über 4.000 Anhängern.

Spieler und MitarbeiterBearbeiten

TrainerstabBearbeiten

Stand: 28. November 2017[8]

Bekannte SpielerBearbeiten

StatistikenBearbeiten

SpielerstatistikenBearbeiten

Stand: 29. Oktober 2017

SaisonbilanzBearbeiten

Saison Stufe Liga Regular Season Play-offs Lamar Hunt
U.S. Open Cup
CONCACAF
Champions League
[Anm. 1]
2014 2 North American Soccer League Spring: 10. Platz
Fall: 7. Platz
nicht qualifiziert 4. Runde nicht qualifiziert
2015 2 North American Soccer League Spring: 5. Platz
Fall: 9. Platz
nicht qualifiziert 3. Runde nicht qualifiziert
  1. Der Wettbewerb beginnt jeweils im Herbst des vorherigen Jahres.

ZuschauerstatistikBearbeiten

Saison Zuschauer (Durchschnitt)
2014 10.478
2015 9.809

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. NASL Awards Team To Indianapolis. North American Soccer League. 16. Januar 2013. Abgerufen am 16. Januar 2013.
  2. Indy Eleven Joins USL in 2018. In: indyeleven.com. Indy Eleven, abgerufen am 11. Januar 2018 (englisch).
  3. NASL announces official Indianapolis pro soccer team
  4. Indy Eleven Taking Soccer to the Next Level
  5. Management. www.indyeleven.com. Archiviert vom Original am 7. Oktober 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.indyeleven.com Abgerufen am 14. November 2014.
  6. Peter Wilt looking to revitalize soccer in Chicago with NASL project (englisch), abgerufen am 12. Januar 2018
  7. Jeff Belskus named new Indy Eleven president (englisch), abgerufen am 12. Januar 2018
  8. Tim Hankinson won't return as Indy Eleven's head coach. socceramerica.com. Abgerufen am 28. November 2017.