Ina Paule Klink

deutsche Schauspielerin

Ina Paule Klink (* 23. Dezember 1979 in Zossen, Bezirk Potsdam) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin. Ihren Durchbruch hatte sie als Alex Holtkamp in der ZDF-Krimireihe Wilsberg, in der sie von 2000 bis 2021 spielte.

Ina Paule Klink, 2019

KarriereBearbeiten

SchauspielBearbeiten

Klink, Tochter einer Maskenbildnerin und eines Piloten, absolvierte eine Ausbildung in Gesang, Jazz- und klassischem Tanz. Im Alter von 13 Jahren übernahm sie eine Co-Moderation bei Radio Fritz.[1] Als Jugendliche bekam sie mit Paules Blind Date beim öffentlich-rechtlichen deutschen Auslandsfernsehsender DW-TV eine eigene Sendung und moderiert 1999 die Sendeformate Love Parade und Max TV.[1] 1996 gab sie unter der Regie von Horst Königstein in der Titelrolle des Fernseh-Musicals Liane ihr Filmdebüt.[1] Von 1998 bis 1999 war sie in der RTL-Seifenoper Gute Zeiten, schlechte Zeiten als Stefanie „Steffi“ Körte zu sehen. Mit Großstadtträume erfolgte 2000 ein Spin-off. Von 2001 bis 2004 übernahm sie in der dreiteiligen ARD-Reihe Marga Engel mit Marianne Sägebrecht in der Titelrolle die Rolle der Immobilienmaklertochter Olga Ohrmann. Mit der durchgehenden Episodenrolle als Georg Wilsbergs Patentochter und Anwältin Alex Holtkamp in der ZDF-Krimireihe Wilsberg, die sie von 2000 bis 2021 spielte, hatte sie ihren Durchbruch als Schauspielerin. Im Februar 2021 wurde mit Überwachen und belohnen die letzte Folge gesendet.[2][3] Seit 2016 spielt Klink an der Seite von Christian Kohlund die Rechtsanwältin Dominique Kuster in der ARD-Krimireihe Der Zürich-Krimi.

2020 stand Klink für eine erotische Fotoserie in der Juli-Ausgabe des Playboy vor der Kamera.[4]

MusikBearbeiten

Als „Paule“ veröffentlichte sie zwischen 1999 und 2002 drei Singles (Alles klar, Sag mir wo und Bye Bye), die von Roland Spremberg mitkomponiert und produziert wurden.[5] 2002 war sie als Support mit der Band Bro’Sis auf Tour. Am 1. Juli 2006 trat sie als Keyboarderin, Background- und Duettsängerin der Band „Los Helmstedt“ von Ärzte-Drummer Bela B. u. a. bei der MTV Campus Invasion in Münster und bei Rock im Park auf. In Folge war sie auf der kompletten Bingo-Show-Tour 2006 und der Code-B-Tour 2009 von Bela B. Sängerin und Keyboarderin in dessen Band. Auf dem Ärzte-Album auch aus dem Jahre 2012 ist sie im Duett gemeinsam mit Bela B. im Titel Bettmagnet zu hören. 2019 veröffentlichte sie drei weitere Singles (Diva Berlin, Was heißt schon Liebe und Nie verzeihen) und trat bei einigen Konzerten als Vorband der Band PUR auf.[6] Im Juli 2020 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album Paule.

PrivatlebenBearbeiten

Von 2003 bis 2020 war Klink mit ihrem Schauspielkollegen Nikolai Kinski liiert.[7] Seit 2020 ist sie mit dem Regisseur Roland Suso Richter liiert.[8] Klink führt einen eigenen Reiterhof bei Berlin.

FilmografieBearbeiten

KinoBearbeiten

FernsehfilmeBearbeiten

Fernsehserien und -reihenBearbeiten

TheaterBearbeiten

  • 2002: Unschuldig (OFF Theater Görlitz)[9]

DiskografieBearbeiten

Album

  • 2020: Paule

Singles

  • 1999: Alles klar
  • 2002: Sag mir wo
  • 2002: Bye Bye
  • 2019: Diva Berlin
  • 2019: Was heißt schon Liebe
  • 2019: Nie verzeihen

WeblinksBearbeiten

Commons: Ina Paule Klink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Ina Paule Klink. In: prisma. Abgerufen am 25. August 2021.
  2. „Wilsberg“- Schauspielerin Ina Paule Klink verabschiedet sich. Online-Portal Antenne Münster vom 3. Juni 2020.
  3. Wilsberg - "Überwachen und belohnen". In: Anntenne Münster. 18. Februar 2021, abgerufen am 20. Februar 2021.
  4. Ina Paule Klink. auf playboy.de, 31. Juli 2020.
  5. Paule. auf hitparade.ch
  6. Konzert PUR: Support-Act Ina Paule Klink. OWL-Arena, 13. Mai 2019, abgerufen am 1. Juli 2020.
  7. News.de-Redaktion: Ina Paule Klink privat: SO lebt der "Wilsberg"-Star mit Freund und Pferd abseits der TV-Kamera. Abgerufen am 6. Dezember 2020.
  8. Ina Paule Klink and her partner Roland Suso Richter. Getty, 24. Februar 2020, abgerufen am 16. Juni 2020 (britisches Englisch).
  9. Official website of Ina PAULE Klink. Abgerufen am 1. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).