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Ina Beyermann (* 11. April 1965 in Leverkusen) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin, die für die Bundesrepublik Deutschland startete. Sie gewann 1984 zwei olympische Medaillen.

Ina Beyermann begann ihre Karriere beim SV Rhenania Köln unter den Trainern Gerhard Hetz und Elmar Schneider, sie wechselte später zum Studium nach Hamburg, wo sie für die SG Hamburg antrat. 1980 gewann sie bei der Junioren-Europameisterschaft drei Titel auf den Freistilstrecken von 200 Meter bis 800 Meter. 1981 belegte sie bei der Europameisterschaft in Split den vierten Platz über 400 Meter Freistil und den fünften Platz über 200 Meter Freistil. Zwei Jahre später bei der Europameisterschaft in Rom wurde sie Vierte über 400 Meter, Fünfte über 200 Meter und Sechste über 800 Meter Freistil. Mit der 4×200-Meter-Freistilstaffel gewann sie in Rom Silber, mit der 4×100-Meter-Freistilstaffel und mit der Lagenstaffel gewann sie Bronze.

Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wurde Beyermann Siebte über 200 Meter Freistil und Achte über 100 Meter Schmetterling. Über 200 Meter Schmetterling gewann sie Bronze hinter der US-Amerikanerin Mary T. Meagher und der Australierin Karen Phillips. Die Lagenstaffel in der Besetzung Svenja Schlicht, Ute Hasse, Ina Beyermann und Karin Seick erreichte den zweiten Platz hinter der US-Staffel.

Nachdem Beyermann einige Jahre wegen Schulterproblemen nicht in Bestform war, konnte sie sich 1988 noch einmal für die Olympischen Spiele in Seoul qualifizieren. Über 200 Meter Schmetterling wurde sie als Zweite des B-Finales Zehnte.

Ina Beyermann gewann über 30 deutsche Meistertitel im Einzel und mit der Staffel und stellte 24 DSV-Rekorde auf.

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Seoul 1988. Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1988