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Immanuel-Kant-Gymnasium (Berlin)

Schule in Deutschland

Das Immanuel-Kant-Gymnasium oder auch die Immanuel-Kant-Oberschule ist eine staatliche Oberschule im Berliner Bezirk Lichtenberg. Benannt ist die Schule nach dem deutschen Philosophen Immanuel Kant.

Immanuel-Kant-Gymnasium
Lueckstr Schule1.jpg
Schulform Gymnasium
Schulnummer 11Y11
Gründung 1912
Adresse

Lückstraße 60–63

Ort Berlin-Lichtenberg
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 30′ 8″ N, 13° 29′ 23″ OKoordinaten: 52° 30′ 8″ N, 13° 29′ 23″ O
Träger Land Berlin
Schüler 774 (2017/2018)[1]
Lehrkräfte 62 + 8 Referendare + 1 Erzieher (2017/2018)[1]
Leitung Arndt Niedermöller
Website https://kant-gymnasium.de/

Die Schule hat zirka 800 Schüler, die von 72 Lehrern unterrichtet werden. Als Schule besonderer pädagogischer Prägung ist sie Mitglied im Berliner Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen und kooperiert mit der Humboldt-Universität beispielsweise mit dem Project ZE1 Teachers at universities über Mathematik und ihre Didaktik sowie mit der Sommerschule Lust auf Mathematik im Jugendbildungszentrum Blossin[2][3]. Für mathematisch-naturwissenschaftlich begabte und hochbegabte Schüler auch aus anderen Berliner Schulen wurden spezielle Profilklassen und Begabten-Arbeitsgemeinschaften eingerichtet.[4]

GeschichteBearbeiten

Die Schule wurde 1904 zunächst als reine private Mädchenschule von Elise Höfer gegründet. Bereits seit 1905 wurden jedoch Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet. Eine umfassende Darstellung der Schulgeschichte von der Gründung bis zum Jahr 2010 ist in der Internet-Darstellung der Schule nachzulesen.[5]

In der DDR-Zeit hieß die Schule in dem Gebäude 22. Oberschule Lichtenberg. Durch Änderung der Nutzung der am Nöldnerplatz gelegenen Max-Taut-Schule wurde das vorher dort ansässige Immanuel-Kant-Gymnasium in das Schulgebäude in die Lückstraße verlegt. 2008 fusionierte die Schule mit der Georg-Forster-Oberschule auf Grund der sinkenden Schülerzahlen.

GebäudeBearbeiten

Das Gebäude in der Lückstraße stand bis in die 1990er Jahre unter städtebaulichem Denkmalschutz. Im Berliner Konjunkturpaket wurden zur Sanierung Sondermittel bereitgestellt.[6][7][8] Das Gebäude wurde 1906 nach Plänen von Adolph Schlicht als Gemeindeschule für Rummelsburg errichtet. Der drei- bis viergeschossige verputzte Ziegelsteinbau mit einem auffälligen Treppenturm wird durch eine Uhrenlaterne bekrönt. Die Straßenfront ist mit Kunststein verkleidet, auf einem Erker in der ersten Etage des angebauten ehemaligen Rektorenwohnhauses ist die Skulptur eines Schülers auf einer Schnecke sitzend und ein Buch lesend zu sehen.

LiteraturBearbeiten

  • Hoh-Slodczyk, Ch.: Max-Taut-Schule Lichtenberg, Hrsg. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abt. Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1997, ISBN 3-87584-676-1, 131 S.
  • Alfred Kuhn: Max Taut Bauten, Berlin 2002, ISBN 3-7861-2409-4

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Schulverzeichnis. In: berlin.de. 18. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2018.
  2. Humboldt-Universität Berlin: Project ZE1 Teachers at universities
  3. Humboldt-Universität Berlin: 9. Sommerschule Lust auf Mathematik
  4. Homepage der Kant-Schule/Schulprofil (Memento des Originals vom 26. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kant.be.schule.de
  5. Schulgeschichte
  6. Information des BA Lichtenberg zu den Mitteln des Konjunkturpakets (Memento des Originals vom 9. September 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de
  7. Informationen zum Stadtumbau Ost; PDF-Dokument, S. 9@1@2Vorlage:Toter Link/www.stadtentwicklung.berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. Bericht des BA Lichtenberg zum Bereich Ostkreuz; S. 14@1@2Vorlage:Toter Link/www.berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.