Immanuel-Kant-Gymnasium (Berlin)

Schule in Deutschland

Das Immanuel-Kant-Gymnasium ist eine staatliche Oberschule mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil im Ortsteil Rummelsburg des Berliner Bezirks Lichtenberg. Sie ist nach dem deutschen Philosophen Immanuel Kant benannt.

Immanuel-Kant-Gymnasium
Lueckstr Schule1.jpg
Schulform Gymnasium
Schulnummer 11Y11
Gründung 1912
Adresse

Lückstraße 60–63

Ort Berlin-Rummelsburg
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 30′ 8″ N, 13° 29′ 23″ OKoordinaten: 52° 30′ 8″ N, 13° 29′ 23″ O
Träger Land Berlin
Schüler 784 (2018/19)[1]
Lehrkräfte 61 + 7 Referendare (2018/19)[1]
Leitung Arndt Niedermöller
Website https://kant-gymnasium.de/

Die Schule hat 784 Schüler, die von 61 Lehrern unterrichtet werden (Stand: Schuljahr 2018/19).[2] Als Schule besonderer pädagogischer Prägung ist sie Mitglied im Berliner Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen und kooperiert mit der Humboldt-Universität beispielsweise mit dem Project ZE1 Teachers at universities über Mathematik und ihre Didaktik sowie mit der Sommerschule Lust auf Mathematik im Jugendbildungszentrum Blossin[3][4]. Für mathematisch-naturwissenschaftlich begabte und hochbegabte Schüler auch aus anderen Berliner Schulen wurden spezielle Profilklassen und Begabten-Arbeitsgemeinschaften eingerichtet.[5] Es gibt viele verschiedene Arbeitsgemeinschaften. Daneben existiert auch Förderunterricht für Schüler mit Lernschwierigkeiten in verschiedenen Fächern.

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1904 wurde in Berlin-Karlshorst eine private Höhere Schule für Mädchen gegründet. Bereits seit 1905 wurden Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet. 1912 übernahm die Gemeinde Friedrichsfelde die Hortersche Privatschule. 1914 wurde ein neues Gebäude für das Kant-Gymnasium in der Treskowallee (heute Hochschule für Technik und Wirtschaft) eingeweiht. 1947 zog die Kant-Oberschule in das Gebäude der am Nöldnerplatz gelegenen Max-Taut-Schule um. 1988 wurde der Standort in die Schulze-Boysen-Straße verlegt. Seit 1991 befindet sich das Gymnasium in der Lückstraße. Hier war in der DDR-Zeit die 22. Polytechnische Oberschule Max Lingner untergebracht. 2008 fusionierte das Kant-Gymnasium auf Grund sinkender Schülerzahlen mit dem Georg-Forster-Gymnasium.[6]

GebäudeBearbeiten

Das Gebäude in der Lückstraße stand bis in die 1990er Jahre unter städtebaulichem Denkmalschutz. Im Berliner Konjunkturpaket wurden zur Sanierung Sondermittel bereitgestellt.[7][8][9] Das Gebäude wurde 1906 nach Plänen von Adolph Schlicht als Gemeindeschule für Rummelsburg errichtet. Der drei- bis viergeschossige verputzte Ziegelsteinbau mit einem auffälligen Treppenturm wird durch eine Uhrenlaterne bekrönt. Die Straßenfront ist mit Kunststein verkleidet, auf einem Erker in der ersten Etage des angebauten ehemaligen Rektorenwohnhauses ist die Skulptur eines Schülers auf einer Schnecke sitzend und ein Buch lesend zu sehen.

LiteraturBearbeiten

  • Hoh-Slodczyk, Ch.: Max-Taut-Schule Lichtenberg, Hrsg. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abt. Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1997, ISBN 3-87584-676-1, 131 S.
  • Alfred Kuhn: Max Taut Bauten, Berlin 2002, ISBN 3-7861-2409-4

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Schulverzeichnis. In: berlin.de. 1. November 2018, abgerufen am 7. Oktober 2019.
  2. Immanuel-Kant-Gymnasium auf www.gymnasium-berlin.net
  3. Humboldt-Universität Berlin: Project ZE1 Teachers at universities
  4. Humboldt-Universität Berlin: 9. Sommerschule Lust auf Mathematik
  5. Homepage der Kant-Schule/Schulprofil (Memento des Originals vom 26. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kant.be.schule.de
  6. Schulgeschichte
  7. Information des BA Lichtenberg zu den Mitteln des Konjunkturpakets (Memento des Originals vom 9. September 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de
  8. Informationen zum Stadtumbau Ost; PDF-Dokument, S. 9@1@2Vorlage:Toter Link/www.stadtentwicklung.berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  9. Bericht des BA Lichtenberg zum Bereich Ostkreuz; S. 14@1@2Vorlage:Toter Link/www.berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.