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Il Fatto Quotidiano (deutsch in etwa: Die täglichen Fakten) ist eine italienische Tageszeitung, die im Jahre 2009 gegründet wurde. Erster Chefredakteur war der italienische Journalist Antonio Padellaro der jetzt Vorsitzender des Verwaltungsrates ist. Marco Travaglio ist jetzt Chefredakteur der Printausgabe,[2] Peter Gomez ist für ilfattoquotidiano.it verantwortlich.[3]

Il Fatto Quotidiano

Beschreibung italienische Tageszeitung
Verlag Editoriale Il Fatto S.p.A.
Erstausgabe 23. September 2009
Erscheinungsweise täglich
Reichweite 70.000 (Kioskverkauf) + 43.000 (Abos) Mio. Leser
([1])
Chefredakteur Marco Travaglio
Weblink ilfattoquotidiano.it

Die Tageszeitung erscheint seit dem 23. September 2009. Dem Erscheinen der Zeitung ging eine lange Vorbereitungsphase mit der Ankündigung der neuen Zeitung im Weblog voglioscendere.it von Marco Travaglio, einem der Mitbegründer von Il Fatto Quotidiano, voraus.

Der Namen der Zeitung soll an den Journalisten Enzo Biagi erinnern, der in einer Säuberungsaktion von Silvio Berlusconi aus dem Dienst der RAI entlassen wurde.[4] Enzo Biagi kommentierte in einer täglichen 10-Minuten-Sendung kritisch die politische Situation in Italien. Das Logo der Zeitung, ein Kind mit einem Megafon, erinnert an die italienische Literaturzeitung La Voce, die Anfang des 20. Jahrhunderts erschien. Mit Hilfe der Website L’Antefatto wurde für die bevorstehende Zeitung Werbung gemacht und wurden Abonnenten rekrutiert. Die Macher des Blattes haben es sich zum Ziel gesetzt, ohne finanzielle Unterstützung durch Dritte auszukommen.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Editoria: Il Fatto, raggiunta la media di 70mila copie. ANSA-Meldung auf primaonline.it, 4. Januar 2010, abgerufen am 5. Januar 2017 (italienisch).
  2. BLOG di Marco Travaglio. In: ilfattoquotidiano.it. Abgerufen am 13. September 2018 (italienisch).
  3. Redazione. In: ilfattoquotidiano.it. Abgerufen am 13. September 2018 (italienisch).
  4. Nina Rothenberg: Political Cleansing and Censorship in Public Television – A Case Study of Michele Santoro and Enzo Biagi. In: Daniele Albertazzi, Clodagh Brook, Charlotte Ross, Nina Rothenberg (Hrsg.): Resisting the Tide: Cultures of Opposition under Berlusconi (2001–06). Continuum, 2009, doi:10.5040/9781501300622.ch-016.
  5. Michael Braun: Italienischer Journalist über freie Presse: „Unsere Sprache ist einfach und direkt“. In: taz.de. 10. Dezember 2010, abgerufen am 13. September 2018 (Interview mit Marco Travaglio).