Howard – Ein tierischer Held

US-amerikanische Science-Fiction-Filmkomödie aus 1986

Howard – Ein tierischer Held (Originaltitel: Howard the Duck) ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Filmkomödie aus dem Jahr 1986, die auf der Marvel-Comicfigur Howard the Duck von Steve Gerber basiert. Produziert wurde der Film von George Lucas, Regie führte Willard Huyck. Der Film startete am 18. Dezember 1986 in den deutschen Kinos.

Film
Deutscher TitelHoward – Ein tierischer Held
OriginaltitelHoward the Duck
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge 110 Minuten
Altersfreigabe FSK 16 ungeschnitten[1],
FSK 12 geschnitten
Stab
Regie Willard Huyck
Drehbuch Willard Huyck
Gloria Katz
Produktion Gloria Katz
Musik John Barry
Kamera Richard H. Kline
Schnitt Michael Chandler
Sidney Wolinsky
Besetzung
Synchronisation

HandlungBearbeiten

Ein außer Kontrolle geratenes Experiment befördert die humanoide Ente Howard von ihrem Heimatplaneten auf die Erde. Der Außerirdische lernt die Menschen nicht von ihrer besten Seite kennen, bis er auf die junge, attraktive Sängerin Beverly trifft. Sie stellt ihm den Labor-Assistenten Phil vor, der zunächst mehr an einem Nobelpreis interessiert ist, als Howard zu helfen, in seine Heimat zurückzukehren. Darüber geraten Beverly und Howard in Streit, worauf sich ihre Wege einstweilen trennen.

Der Erpel sucht sich einen Job. Wegen seines Aussehens wird er als vermeintlicher „Wasserexperte“ in ein Bordell geschickt, um unter anderem die Abflüsse der Whirlpools zu reinigen – allerdings noch während man sich darin amüsiert. Howard kündigt und landet trostlos in einer Bar, in der Beverly und ihre Band auftreten. Er bringt den skrupellosen Manager dazu, die Band aus ihrem Knebelvertrag zu entlassen und versöhnt sich mit Beverly. Phil macht derzeit Walter Jenning aus, den Leiter des missglückten Experiments.

Jenning ist gewillt, Howard zu helfen, doch scheitert der Vorgang erneut und ein außerirdischer, selbsternannter Dämon ergreift Besitz von Jenning. Nach einer Flucht vor der Polizei entführt er Beverly. Der Dämon will mit dem Laser, der schon Howard und ihn auf die Erde brachte, einen weiteren Außerirdischen in Beverlys Körper transferieren. Bei der Rettung Beverlys wird die Anlage zerstört und somit die Ankunft bösartiger Aliens verhindert.

In der letzten Szene tritt Howard mit Beverly und ihrer Band auf. Howard ist ihr neuer Manager, dem auch das Lied gewidmet ist.

Deutsche FassungBearbeiten

Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach Dialogbuch und -regie von Michael Nowka im Auftrag der Berliner Synchron.[2]

Figur Darsteller Deutscher Sprecher
Howard Duckson / Howard the Duck Ed Gale
Chip Zien (Stimme)
Santiago Ziesmer
Beverly Switzler Lea Thompson Cornelia Meinhardt
Dr. Walter Jenning Jeffrey Jones Engelbert von Nordhausen
Phil Blumburtt Tim Robbins Michael Nowka
Lieutenant Welker Paul Guilfoyle Norbert Langer
Ginger Moss Tommy Swerdlow Ronald Nitschke
Ritchie Richard Edson Thomas Petruo
Larry David Paymer Uwe Paulsen
Dr. Chapin Paul Comi
Dark Overlord / Dämon Brian Steele

RezeptionBearbeiten

„Grandios albern, leicht angestaubte Tricks.“

„Ein im ‚Superman‘-Stil inszeniertes Abenteuer, das die gesellschaftskritischen Spitzen der Comic-Vorlage zugunsten aufgeblähter, nichtssagender Spezial-Effekte fast völlig nivelliert.“

Der Film war im Jahr 1987 siebenmal für die Goldene Himbeere nominiert und gewann diese in den Kategorien Schlechtester Film, Schlechtestes Drehbuch, Schlechteste Spezialeffekte und Schlechtester Newcomer (Die sechs Jungs und Mädels im Entenkostüm). Weitere Nominierungen erhielt der Film in den Kategorien Schlechteste Regie, Schlechtester Song und Schlechtester Nebendarsteller (Tim Robbins).

Bei der Verleihung der Goldenen Himbeere 1990 war der Film zudem als schlechtester Film eines Jahrzehnts für die Goldene Himbeere der 1980er nominiert, musste sich aber dem Film Meine liebe Rabenmutter geschlagen geben.

Im Film Guardians of the Galaxy hat Howard einen Cameo-Auftritt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Howard – Ein tierischer Held. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2007 (PDF; Prüf­nummer: 56 956 DVD).
  2. Howard – Ein tierischer Held. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 20. Mai 2021.
  3. Howard – Ein tierischer Held bei cinema
  4. Howard – Ein tierischer Held. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet